Der Finanzpodcast für Anfänger
00:00:00: Es kann ja auch verbinden, um in diesem Gehaltsthema zu bleiben.
00:00:03: Wie häufig spricht man im normalen Arbeitskontext darüber?
00:00:06: Was man gut kann und nicht gut kann, wo man sich entwickeln will oder wie man sich wahrgenommen fühlt?
00:00:10: Super selten ist gar nichts!
00:00:12: Und so ist der Geld auch häufig ein Verbindungsfaktor.
00:00:14: Auf einmal entsteht also was, das vorher nicht entstanden ist.
00:00:17: Weil man quasi das nie kundgetannte als rau Oberfläche sieht, entstehen auf einmal Zacken.
00:00:22: Und Zacken können natürlich pieksen aber sie bieten eine Fläche um anzudocken, an der Stelle mich einzuhaken.
00:00:28: Wir reden über Geld und landen bei uns selbst.
00:00:33: Das ist das Geheimnis und die Grundlage unseres Podcasts.
00:00:36: Wir haben ja letzte Woche, letzte Folge sechs Jahre himgefeiert Und Ingo und uns ist dabei schon so aufgefallen.
00:00:44: wir müssen auf Folge zwei, auf Folge drei schauen Auf die Basics der Finanzpsychologie, wenn wir wirklich herausfinden wollen was macht Him eigentlich aus und was darf auf keinen Fall auch in die Zukunft verloren gehen?
00:00:58: Wenn wir nicht in irgendein weiterer Podcast werden wollen.
00:01:02: Zwei Grundgedanken, wie wir heute beleuchten... Wir erzählen das nicht irgendwelche Folgen nach, die wir vor sechs Jahren aufgenommen haben sondern wir nehmen so zwei Grundgedannten daraus.
00:01:08: zum einen Geld löst etwas in uns aus und zum anderen unsere Geschichte mit Geld.
00:01:18: Unsere Prägung beginnt viel früher als die meisten denken in unserer Kindheit, als wir noch ganz klein waren.
00:01:25: Ja und das sind sehr schöne Gedanken und ich glaube wirklich wenn man mal diese Folgen zurückgeht, die wir damals hatten zwei und drei ohne dieses Gespräch ja würde es hin heute so in der Form nicht geben also dieses Grundlagen wissen dass das eben hinter Jeder Finanzentscheidung, eben ein Mensch steht mit einer Geschichte.
00:01:46: Mit Erfahrungen und Ängsten, mit Glauben setzen.
00:01:50: Und dass selbst diese rein rationale, die rein rechnerische Lösung wenig bringt wenn sie nicht zu dem passt wie man sich als Mensch fühlt oder wie man vielleicht auch geprägt wurde.
00:02:02: Lass es mal Monika Müller direkt zu uns sprechen.
00:02:05: das was sie uns damals gesagt hat Sie beginnt mit einem Wir beginnen heute, wir haben es ja ein bisschen geschnitten.
00:02:12: Wir machen einen Mini-Ausschnitt von ihr.
00:02:15: Sie sagt einem Satz und zwar Geld ist nicht neutral.
00:02:20: Was ihr damit meint?
00:02:21: Und ob wir das damals genauso verstanden haben wie heute ... Das schauen wir gleich.
00:02:28: Das ist das Wichtige, was wir verändern müssen oder was
00:02:43: sozusagen
00:02:45: der Punkt ist an dem wir arbeiten können.
00:02:47: Sondern Was Wir Verändern Müssen Ist Unsere Reaktion Oder Können.
00:02:51: Sag Mal Sie Haben Vorhin schon gesagt Der Blick auf den Konto auch so Warum?
00:02:54: um Himmels Willen löst Er Etwas Aus Aber er Löst Was aus und Wenn Ich mich anfange Damit zu Beschäftigen Und mal innehalte und mir nur die fragestelle Muss dass soll das Jetzt Auslösen?
00:03:07: zum Beispiel dass ich Angst habe, oder dass ich mich ärgere.
00:03:12: Oder auch das ich mich freue.
00:03:14: Ja, das werden wir nicht verhindern können.
00:03:15: Wir werden es immer wieder erleben.
00:03:17: aber und das ist das was ich eben
00:03:19: gelernt
00:03:19: hab durch die Beschäftigung mit dieser Arbeit und mit dieser Tiefe, mit Geld.
00:03:24: Ich kann das jederzeit beobachten, kann inhalten und kann mich dann fragen Die Angst, die das jetzt gerade auslöst, was ich da sehe soll die meine nächste Entscheidung steuern?
00:03:35: Wenn ich das mal angefangen
00:03:37: habe
00:03:38: nicht einfach
00:03:39: durchrauschen
00:03:40: zu lassen, sondern mir wirklich die Frage zu stellen.
00:03:42: Dann bin ich noch nicht an einem ganz anderen Punkt.
00:03:45: aber ich habe völlig andere Möglichkeit Entscheidungen zu entwickeln und auch mit Menschen in Kontakt zu treten, mit meinem Partner, mit Freunden darüber zu sprechen
00:03:57: was
00:03:58: sie meisten da bin ich ganz sicher nicht machen.
00:04:02: Danke, tat das gut?
00:04:03: War das erfrischend, das noch mal zu hören?
00:04:05: Ach, alte Kamelle weiß
00:04:07: ich.
00:04:07: Ich hab mir gern unsere Stimmen dazu gehört
00:04:09: von so langer Freude.
00:04:10: Ich bin bewusst rausgeschnitten!
00:04:12: Das war doch genau die Folge von der ich erzählt habe, wo ich nicht geschlafen habe vorher, weil ich so aufgeregt war.
00:04:18: Lass uns mal vielleicht das letzte aufgreifen was sie gesagt hat.
00:04:22: Man kann ja dadurch sich selbst in Kontakt treten aber vor allem auch mit anderen.
00:04:27: Mit deiner Partnerin, mit Freunden wir beide... Wie ist das so?
00:04:31: Hast du das Gefühl, dass du in den letzten sechs Jahren wirklich echt gute Geldgespräche hatte mit den Leuten, die dir nahestehen.
00:04:39: Ja definitiv!
00:04:41: Ich mein man sucht sie natürlich auch mehr.
00:04:45: Das fängt... Wir hatten heute wieder eine Gehaltsverhandlung bei uns beim Maiwerk-Jahr und dann dass alles aus der Perspektive eben zu sehen.
00:04:53: Also irgendwann kommt, dann wird gesagt was ist gut?
00:04:55: Was ist schlecht?
00:04:56: Woran kann man sich verbessern?
00:04:57: Wohin können wir uns als Geschäftsführung verbessern?
00:04:59: aber dann kommt eben auch dieses Thema ja ich möchte mehr Gehalt haben und entsteht eine Summe-Raumprozent Satz Und dann macht das erst mal etwas mit dir.
00:05:12: Ich glaube man kann solche Gespräche eben deutlich besser führen wenn man so ein bisschen die Dynamik dahinter besser versteht und eben versteht, dass es nicht das Geld worüber wir gerade reden sondern andere Dinge wie mitkommen.
00:05:24: Wenn alle Seiten sich dem natürlich bewusst sind oder zumindest ist ein Teil dann kann man ja auch mal neugierig nachfragen und das habe ich schon häufiger auch im Freundeskreis und dann spreche ich das auch an.
00:05:39: Ich meine so eine ganz typische Sache was steckt denn jetzt für dich eigentlich dahinter?
00:05:44: mehr Risiko einzugehen oder mehr Sparen zu wollen.
00:05:47: Oder du musst so viel arbeiten, weil ja die Familie davon abhängt aber dann mal ein bisschen Unterschiede herauszukristallisieren eben den Blick dahinter hinter das Geld zu werfen.
00:06:00: Das merke ich immer wieder.
00:06:01: Können
00:06:01: wir das mal machen Ingo?
00:06:03: Ich finde es toll spannend dass ist jetzt gerade ein super Beispiel genannt und es ist ja bei dir gerade emotional.
00:06:07: also ich habe schon gerade gedacht boah da sitze ich da ich wäre jetzt irgendwie so Chefin, dann kommt jemand zu mir?
00:06:13: Habe ich ja nicht die Situation.
00:06:14: Aber du hast es gerade erlebt kurz vor unserem Podcast!
00:06:17: So, ich möchte so und so viel mehr Gehalt im Monat haben.
00:06:22: Kannst du mal beschreiben ... Du sagst da, das löst etwas aus... Und dann gehst du in diese beobachter Perspektive.
00:06:28: Dann sagst du, ah, ich habe ja total viel gelernt über Finanzpsychologie.
00:06:30: Erstens, dass wir uns anschauen was hinter dem Geld steht.
00:06:33: Aber sage nochmal ganz ehrlich ist es, wird die Trotze noch der erste Reaktion ... Boah, das finde ich jetzt ein bisschen frech oder Ich hätte jetzt mehr erwartet.
00:06:42: Also ist das noch ganz ungefiltert, dass das Gefühl so hoch kommt.
00:06:46: oder bist du sofort in diesem ... Und ich bin ja auch Finanzcoach?
00:06:48: Ich weiß genau wie ich damit umgehe.
00:06:51: In der Situation war das so.
00:06:52: Da konnte ich recht schnell... Hatte ich das nicht.
00:06:58: Ich habe mir vorher keine Gedanken über die Zahl gemacht, die da im Raum stehen könnte und dementsprechend bin ich da neutral reingegangen.
00:07:06: Als ich die Zahl gehört hab, dachte ich es so okay!
00:07:09: bin ich mal gespannt, was jetzt dahinter so kommt.
00:07:12: Wir kennst ja auch aus unseren Folgen ne?
00:07:13: A weiß ich okay es gibt einen Anker Effekt an der Stelle.
00:07:16: also das ist nicht das worauf's hinauslaufen muss.
00:07:21: B würde ich gerne hören warum und andersrum kenne ich halt den Wert der Personen und spüre ihn auch in dem Moment oder halt eben nicht einzubringen, diese Wahrnehmung.
00:07:37: Aber gleichzeitig auch zu sagen Schau mal das.
00:07:39: und dass ist die unternehmerische Situation in der wir sind.
00:07:42: Und wie zum Beispiel als Geschäftsführer zahlen uns auch noch immer weniger aus als wir selbst bekommen würden am freien Markt wenn wir uns irgendwo anstellen lassen?
00:07:52: Und so ist es eben aus einer Sichtweise Das ist mein Gehalt da geht's um mich eben weil wir das beim Malak auch so leben ein gesamterliches ... ein Teamblick auch mit Einfließen zu lassen, andersrum natürlich aber auch zu sagen okay... Es ist jetzt nicht die Summe oder die Prozentsahl um dies geht sondern das was mit der Arbeit die man tut.
00:08:12: Mit dem wie man sich fühlt was man leistet für die Unternehmung dass man sich das wert ist und dann gerne weil man eben viel leistete fürs Unternehmen ein bisschen mehr abhaben will von dem Unternehmen für das was man Leistet ja?
00:08:27: Und dann kann Geld natürlich erst mal einen Weg sein, das zu äußern
00:08:31: und dann
00:08:32: gilt es eben für sich selbst oder natürlich auch für den Mitarbeitenden herauszufinden.
00:08:39: Was ist mir eigentlich wirklich wichtig was dahinter steckt?
00:08:42: Und du musst jetzt nicht auf den konkreten Fall jetzt eingehen.
00:08:44: aber könntest du mal für alle die jetzt zuhören und die nicht voll Gezahlen drei gehört haben, die nicht von Anfang an dabei sind sondern wirklich jetzt einfach mal reinschnuppen wollen in Finanzpsychologie dass man so ein paar Beispiele nennen was dahin stecken kann?
00:08:56: Also gerade wert, hast du gesagt.
00:08:58: Wir können ja auch ganz andere Sachen ... Ich kann mir schon vorstellen, dass man sagt, wenn ich dann so viel mehr Geld hab, könnte ich
00:09:05: z.B.,
00:09:06: vielleicht irgendwann eine größere Wohnung ziehen oder ich könnte einen tollen Urlaub machen oder was auch immer.
00:09:11: Oder ich müsste mir weniger Sorgen um was auch mal machen.
00:09:15: Da steckt ja schon Geld!
00:09:17: Das ist ja auch schon Geld.
00:09:18: Dann würden Sie sich wahrscheinlich fragen, worum geht's?
00:09:21: Was meinst Du?
00:09:22: Also das ist jetzt nicht, dass die Person bezogen tatsächlich.
00:09:25: Das Mitarbeiter im Zweifel hört die Person zu von da hat es nichts damit zu tun.
00:09:30: aber theoretisch könnte es ja sein was ich sage okay wenn ich mehr bekomme dann werde ich mir anerkannt dann wird meine Arbeit mehr anerkannt und Die Verantwortung die Ich trage Ja der wird rechenschaft geleistet.
00:09:47: also Also Anerkennung Könnte zum Beispiel in dem Rahmen wert sein.
00:09:52: Man könnte aber auch sagen, okay ich verbinde mit dem Geld was ich mehr bekomme mehr Sicherheit für mich und ich brauche jetzt diese Sicherheit wenn zum Beispiel in meinem Leben eine höhere Unsicherheit vorhanden ist.
00:10:06: oder für mich ist das Freiheit an der Stelle weil ich mir mit dem geld mehr Reisen leisten kann wo Urlaubstage alleine nicht hinführen würden.
00:10:15: Und die Gedanken an sich sind erst mal legitim, aber je nachdem wie stark sie ausgeprägt wären ist es eben eine Projektion auf das Geld.
00:10:23: und die Frage ist ja dann am Ende.
00:10:26: Ist es wirklich so?
00:10:27: Wenn ich mehr Gehalt bekäme dass ich dann mehr Anerkennung verspüre bin ich dann freier fühle ich mich sicherer und das ist genau
00:10:37: das
00:10:39: was wahrscheinlich nicht einkehren wird oder wenn überhaupt nur zur kurze Zeit.
00:10:44: Das ist also einfach eine Projektion, aber das Geld, dass mehr Geld wird das nicht erfüllen was ich mir erhoffe sondern ich werde irgendwann an dem gleichen Punkt wieder dastehen.
00:10:56: An die Mitarbeiter oder den Mitarbeitenden der gerade eben mit dir verhandelt hat... Ich weiß es ja nicht wer's ist!
00:11:03: Wenn du das jetzt hörst, verrate uns bitte mal wie du dich vorbereitet hast.
00:11:07: Also ich kann mir vorstellen, dass jemand gut hingehört.
00:11:09: Vor allem die Verhandlungsfolgen und auch alle... Das finde ich voll witzig!
00:11:16: Lassen Sie mal an einem anderen Beispiel vielleicht so ein bisschen darauf zu sprechen kommen was Monika mir da eben, was wir von ihr gehört haben, was sie in Folge zwei uns erzählt hat?
00:11:25: Weil es geht ja nicht direkt darum das sie nur sagt jetzt müssen wir mit allen über Geld reden und dann ist es das.
00:11:30: Dann sind wir total... Das ist alles super, sondern eher dieses wenn wir über Geld sprechen dann kann es das helfen unsere Reaktionen vielleicht besser zu erkennen.
00:11:41: Sie meint jetzt ist ja so ein oft durchrauschen und sie will ja dass wir hingucken.
00:11:46: als Beispiel also dieses nicht jedes mal wenn ich was konnte kucke erstarre ich vor Angst oder so.
00:11:53: Das wäre zum Beispiel etwas wo Monika Müller würde ich sagen würde Die erste Reaktion muss jetzt nicht die Reaktionen für immer bleiben.
00:12:02: Lass uns da mal hingucken, warum ist das so?
00:12:03: Dass man beispielsweise ängstlich ist oder sich immer extrem freut oder wie auch immer.
00:12:08: So ich habe einfach ein ganz anderes Beispiel als die Sonora-Verhandlungen einer Gehaltsverhandlung.
00:12:14: Mir hat eine Freundin am Telefon letztens erzählt dass sie einen Milliardär kennengelernt hat der so ein bisschen interessiert ist an ihr und hat sich dann wirklich gefragt wo könnte ich mit so jemandem zusammen sein bei dem Geld So ein großes Thema ist.
00:12:34: Das war Ihre Aussage, wenn Geld so ein großes Problem ist, kann ich damit eine Milliardär zusammen sein?
00:12:40: Lass uns mal ein bisschen schauen wie wir finanzpsychologisch drauf gucken können.
00:12:45: Was passiert?
00:12:46: da ist ja noch gar keine Beziehung!
00:12:47: Da ist jetzt vor allem das Wort Milliardäre und so ein grosses Thema.
00:12:53: Geld als so ein großes Thema.
00:12:54: was kommt bei dir hoch?
00:12:55: Was sind die Erst-Assoziationen?
00:12:58: Naja also das erste ist natürlich was die Person, die den Milliardär kennenlernt darauf projiziert ein Milliardäre zu sein.
00:13:05: Also
00:13:05: in unserer Besetzung wäre es ja
00:13:07: wenn man
00:13:08: besetzende Geld immer mit ich ja weil quasi sozusagen Dinge die man über Geld sagt jetzt mal vereinfacht gesagt Ja dass es wie so und ich gebe so einen kleinen Flicken von meinem Identitäts habe ich an Geld ab.
00:13:20: Wenn ich sage Geld ist für mich Freiheit, Geld ist um mich Unabhängigkeit dann gebe ich quasi einen Flicken meine Identität also Freiheit Sicherheit, Unsicherheit, Möglichkeiten wie auch immer gebe ich an Geld ab.
00:13:32: So in dem Moment wo ich diese Projektion auf Geld habe kann das natürlich auch in deinem konkreten Beispiel Anwendung finden.
00:13:38: Das heißt wenn dir jetzt super viel Ich von einer Person da ist super viele Erfahrungen aber auch glauben selbst die Projekzion die man selbst auf Geld hat Die dann in der hohen Form aufgedreht sind weil soviel davon da ist dann kann sowas natürlich zum Vorschein kommen.
00:13:55: Also wenn man
00:13:56: Glaubenssätze mitbekommen hat oder Projektionen auf Geld hat, ja zu viel Geld verdippt den Charakter.
00:14:02: so nach dem Motto ist ja auch so ein Spruch über Geld spricht man nicht.
00:14:06: jetzt habe ich da jemanden der zuviel davon.
00:14:07: was soll ich mit ihm überhaupt sprechen?
00:14:09: Der hat vielleicht ganz andere Themen als ich weil er in einer ganzen anderen Welt lebt in so einer Situation.
00:14:16: Ich glaube das sind hier eine Dinge die bei sowas mitkommen können.
00:14:20: Das heißt Obwohl man, obwohl jeder ein Individuum für sich ist ja und Mensch und erst mal die gleiche Berechtigung hat wird schon direkt so ein gewisses Verhältnis aufgestellt von Ja der hat wenn man die Projektion hat.
00:14:34: Der hat mehr ich als Ich Und ich weiß nicht ob ich damit umgehen kann.
00:14:39: Das kann ja sein.
00:14:40: es könnte aber auch so sein dass du gar nicht so wahnsinnig viel damit verbindet, also verbindet es zum Beispiel nicht eine andere Lebensrealität.
00:14:48: Damit gibt es keinen Machtgefälle und keine fehlende Augenhöhe.
00:14:52: Also alles Sachen die aufkommen könnten, das ist ein Beispiel auch, wie du genannt hast.
00:14:58: Es zeigt dann, wie unterschiedlich für jeden Geld wirkt?
00:15:06: Wenn ich zu dir jetzt sagen würde, könntest du mir vorstellen, mit einer Mediaderen auszugehen Bist du dann irgendwie frei von bestimmten Bildern, die du gerade genannt hast?
00:15:19: Bestimmt
00:15:19: nicht.
00:15:19: Aber ich müsste eine Situation sein um es zu verstehen weil ich glaube da kommt eben viel hoch was man jetzt front-up gar nicht so auf dem Schirm hat.
00:15:28: an der Stelle Ich glaube dadurch dass sich aber das Wissen über das Thema Geld und ich habe welch eher neugierig zur Person und würde mich keine Statusmerkmale interessieren sondern mich würden er Ja, die Werte und die Charakterzüge von der Person interessieren.
00:15:48: Die sie mit sicherlich einer gewissen Erfahrung... Also vielleicht auch Erfahrungen im Leben, vielleicht noch nicht, gibt es natürlich auch Militäre, die jetzt jünger sind.
00:15:57: Aber wie's damit ist zu sein im Endeffekt?
00:16:03: Und ob das dann so viel unterschiedlich ist?
00:16:05: Weil ich war ja noch nicht in der Situation, aber das wäre meine Art von Neugier.
00:16:11: Wie wärst du bei dir, Linda?
00:16:12: Also ich mein, sag doch
00:16:13: mal.
00:16:13: Bei mir ist eher so... Die Freundin hat mir das ja auch erzählt.
00:16:17: Du bist ja auch in einer Beziehung.
00:16:18: Ich würde dich jetzt ein bisschen da reinlocken im Situativ quasi, im Kopf.
00:16:24: Nein, was ich so spannend finde daran ist dass ich merke, dass ich durch Him, durch unsere Arbeit, durch das was wir von Monica Müller lernen durften So ganz anders hinhöre.
00:16:35: Also ich hab das Gefühl manchmal zählen mir Freunden dann auch mehr von solchen Geld-Themen, aber ich glaube oft ist es auch einfach so dass ich anders hin höre.
00:16:41: also es sind nicht einfach so einen irgendeinen Satz sondern es ist so Ah voll interessant da steckt total viel drin.
00:16:47: Aber das wird dann so schnell übergangen in einem normalen Gespräch sozusagen.
00:16:52: und was Ich gelernt habe von Monica Müller Ist eigentlich die Information über Geld Eigentlich oft schon reicht.
00:17:04: Sie sagt, er ist mir ja der?
00:17:06: Das hat sie dann so registriert und sofort verändert sich der Blick auf den Menschen oder die Vorstellung auch die Beziehung.
00:17:13: Und das hast du ja gerade beschrieben.
00:17:16: Oder das Gefühl von Näh- und Distanz ist gar nicht meine Welt!
00:17:18: Oder wie du gerade gesagt hast, das finde ich voll spannend würde ich voll mal gerne wissen.
00:17:22: Wie ist es denn für die Person unser eigenes Verhalten.
00:17:25: Muss ich jetzt ihn einladen?
00:17:28: Oder ist es total normal, dass er mich jetzt einlädt?
00:17:30: Also solche Sachen kommen dann und das meint Monika Müller mit ... Das Geld löst etwas in uns aus, ja?
00:17:38: Es ist nicht einfach
00:17:39: so... Neutral.
00:17:41: Genau!
00:17:41: Das ist nicht neutral.
00:17:43: Ja, ja, und das macht ja auch spannend.
00:17:44: Und da einfach neugierig zu sein, das ist natürlich erst mal ... Ich meine warum erzählen wir das euch?
00:17:50: Warum ist es so
00:17:50: spannend?!
00:17:52: Es geht ja nicht darum, das zu verändern erstmal.
00:17:54: Sondern es erst mal nur wahrzunehmen für sich um dann vielleicht so eine kindliche Neugier zu haben und da vielleicht auch die Situation einfach so zu schildern wie sie ist.
00:18:03: Auch das ist schon ein Riesenschritt, nicht einfach sich automatisch irgendwie anders zu verhalten sondern zu sagen oder vielleicht schon aber dann zu sagen hey was mache ich habe irgendwie einen Tendenz?
00:18:13: Ich weiß gar nicht wenn wir uns hier zusammen setzen würden ob ich bezahle
00:18:15: oder du
00:18:16: Und ich wollte mal fragen, wie du da umgehst sozusagen und so neugierig quasi einfach seine Gefühle zu teilen.
00:18:30: vollkommen normales unter Menschen egal wem.
00:18:32: Ich glaube auf einer anderen Weise neugierig zu sein von diesem anderen Kontostand, den man hat und vielleicht auch dem ich was mitkommt.
00:18:39: ja wir hatten ja auch schon folgen mit Expertinnen wo dann ja auch von so celebrities gesagt wurde dass sie eine spezielle aura haben.
00:18:46: vielleicht hat sich sowas auch gebildet ja und davon lässt man sich dann auch beeindrucken und es ist eigentlich das geld was diese aura erzeugt sondern im endeffekt der weg dahin wo Geld mit kam sozusagen Einfach
00:18:59: Projektion,
00:19:00: wo man sich mal bewusst sein darf.
00:19:01: Was passiert da gerade eigentlich in mir?
00:19:03: Wie du gesagt
00:19:03: hast
00:19:04: nicht einfach durchzurauschen sondern bewusst wahrzunehmen das macht was grad mit mir und dann hinzuschauen.
00:19:11: Ich finde es ist zu höre wichtig was du gesagt hattest weil... Da könnte ich jetzt noch die Freundinnen von euch gerade erzählte vielleicht hört sie hier geradezu und denkt warum hat Lena mich als Beispiel genannt ein bisschen frech Ist das jetzt negativ für dich dass nicht sagen sollen so weiter doch also wir dürfen ja Erst mal alles zu freuen, was wir möchten oder auch unsere Gedanken und grundsätzlich sind Reaktionen nicht falsch.
00:19:33: Das ist super, super wichtig dass wir sagen wenn zum Beispiel du Inge und ich glaube ich auch eher so eine Faszination dafür verspüren so wie lebt denn dieser Mensch?
00:19:41: Wie ist das denn so?
00:19:42: aber auch wenn jemand sagt war nicht Möchte gar nicht noch mit so einer Person befreundet sein er wäre ich dauerneidisch weil ich dann mir ausmalen würde die ganze Zeit wie Ich leben würde mit so viel Geld auf dem Konto.
00:19:54: also was es auch immer ist Angst, Neid, Frustration, Faszination.
00:20:00: Das muss gar nicht weg und das finde ich total wichtig.
00:20:02: Es darf alles dastehen.
00:20:04: Und dann aber genau wie du gerade gesagt hast, noch mal hinschauen?
00:20:08: Himmschauen machen wir immer!
00:20:09: Himm-Schau
00:20:09: mit M
00:20:11: und zu schauen was ist denn die psychologische Sinn eigentlich dahinter?
00:20:14: also zum Beispiel irgendwie fühle mich da bedroht das macht was mit mir oder ich fühl mich dann so unsicher in der Gegenwart von jemanden der viel mehr Geld hat als ich weiß ich nicht, meine Kontrolle zu verlieren.
00:20:28: Oder ... Ich find's sogar toll, weil das Gefühl, ich kann mich fallen lassen.
00:20:33: Es kann ja alles Mögliche sein!
00:20:34: Das heißt es geht nicht darum, dass wir diese Reaktion haben dürfen und dieses Gefühl nicht haben dürfen.
00:20:40: Ganz im Gegenteil.
00:20:43: Dass wir schon aber und das finde ich wichtig bei Monika Müller' Aussagen was wir schon wirklich mal kritisch unterfragen können ist so die erste Reaktionen, die werden auf ein Thema haben Geld zu tun hat.
00:20:57: Muss das wirklich genau so unsere nächste Entscheidung bestimmen?
00:21:00: Also zum Beispiel könntest du heute sagen ganz ehrlich, so viel mehr Gehalt möchtest du jeden Monat haben.
00:21:07: Nö jetzt bist du für mich unten durch!
00:21:09: Das könnte auch eine erste Reaktion sein, wenn es richtig sauer und ich geh keine Lust mit in die nächsten zwei Wochen mit dir zur Arbeit oder noch mal einen Schritt zurücktreten.
00:21:17: Ah okay...das hat gar nichts mit dieser Person gerade zu tun sondern vielleicht Entscheidungen, die ich in einem anderen Kontext auf der Arbeit gerade getroffen habe und es fühlt sich grade da nicht so gut an wie auch immer.
00:21:27: Also dass man irgendwie dann nochmal einen Schritt zurückgeht und überlegt den Entscheidungen die auf diese ersten Reaktion folgen könnte.
00:21:36: ist das die Richtige?
00:21:38: Und es kann ja auch verbinden.
00:21:40: um in diesem Gehaltsthema zu bleiben.
00:21:41: Ich meine wie häufig spricht man im normalen Arbeitskontext darüber was man gut kann oder was man nicht gut kann wo man sich entwickeln will wie man sich wahrgenommen fühlt.
00:21:50: Super selten bis gar nicht und so ist ja Geld auch häufig ein Verbindungsfaktor.
00:21:54: Ich fange dann, wenn mir das Bewusstes auf einmal... Also selbst wenn es im Streit wäre, fang ich an emotionaler zu begründen warum ich das so sehe?
00:22:02: Und warum mich das kacke finde?
00:22:03: Auf einmal entsteht also was, was vorher nicht entstanden ist.
00:22:08: Wenn man das vorher, weil man quasi das nie kundgetanert als rau Oberfläche sieht entstehen auf einmal Zacken.
00:22:14: Und zacken können natürlich Pieksen aber sie bieten auch eine Fläche um anzudocken an der Stelle nicht einzuhaken.
00:22:20: und wenn ich es darüber schaffe mich emotional
00:22:23: auch
00:22:24: eine andere Ebene zu erlangen über Geld ja und verstehe wahrscheinlich wirklich dahinter dann kann das auch ein Element sein um sich zu verbinden und die Beziehung erwachsen zu lassen.
00:22:33: Und das
00:22:38: ist auf jeden Fall eine Erfahrung, die ich gemacht habe in den letzten sechs Jahren.
00:22:41: Wenn immer ich irgendwie die Zeit mir genommen hab, hinzuschauen und wirklich mit jemandem darüber zu reden oder auch mit mir selber was klarzumachen, bin ich irgendwie selbst nähergekommen oder der Person?
00:22:51: Weil ich etwas verstanden hab über die andere Person oder mich selbst.
00:22:56: Es ist einfach so egal, wenn ihr auch ein einfaches Gespräch anfängt wie ... nur in Anführungszeichen über Politik.
00:23:03: Oder man redet sich darüber, was macht das mit einem?
00:23:06: Und merkt man es überhaupt?
00:23:07: oder merkt die Oma, dass eine Familie merkt aber man selber nicht und wie man sich damit führt in der Beziehung.
00:23:13: So finde ich kann man immer wieder Geld als Thema nutzen um
00:23:20: auch
00:23:21: jemanden in der aktuellen Situation besser zu verstehen und kennenzulernen.
00:23:25: Ja, ein anderes Beispiel.
00:23:28: Die Familie hat sich frisch gegründet Und er arbeitet viel.
00:23:34: Schon so bis an den Rand des Burnouts und auf die Frage hin nach dem Urlaub, ob er denn für sich daraus irgendwie Schlussforderungen gezogen hat?
00:23:42: Das heißt ja ich will schon weniger machen aber wenn wir woanders hinziehen wollen dann brauchst du auch da ein bisschen kohlettechnische Sicherheit und da braucht es mehr von.
00:23:53: Wohin gehen die Partnerinnen dann sagten also für mich bräuchte das nicht!
00:23:57: Also für mich haben wir genug.
00:23:58: und dann ist der Punkt gibt dir das mehr Geld auf dem Konto, der die Sicherheit oder jetzt mal andere Hypothese an der Stelle würde.
00:24:08: Die Familie an sich auch mit mehr oder weniger Geld ihr schon genug Sicherheit geben als Konstrukt.
00:24:13: also ist das Geld am Ende wirklich wichtig?
00:24:15: Das heißt es ist eine Projektion von Sicherheit und ein Empfinden oder ein Sein von.
00:24:21: ich bin Risikoaffine, und wenn man eben eine risikoreversere Person ist plus die Projektion hat.
00:24:27: Wenn du nicht mehr Geld auf dem Konto habt dann kann ich auch mal eher umziehen und dann fühle ich mich auch sicherer.
00:24:32: Und die andere Person, wenn er andersrum ist, ja dann hat man halt einen Thema.
00:24:35: aber da hat man eben auch ein Thema wo man ansetzen könnte beidseitig natürlich an der Stelle.
00:24:41: Ja das sind jetzt mal ganz anderes Beispiel von Sicherheit und Projektionen darauf Bei.
00:24:46: jemand anders könnte auch sagen, der gar kein Geld hat.
00:24:48: Warum?
00:24:48: Ich kann aber anders hinziehen.
00:24:50: wir haben uns drei.
00:24:51: meine Familie gibt mir Sicherheit so wie wir sind so wie wer als menschen sind.
00:24:57: das gibt mir sicherheit.
00:24:57: jetzt zusammenhalt und geld wird schon irgendwie dazu kommen oder ausreichend da sein damit wir einigermaßen vernünftig sein können und uns sicher fühlen.
00:25:07: ja so und jemand anders sagt nein ich brauche hundertfünfzig tausende auf dem konto wenn ich irgendwo anders hinziehe.
00:25:12: ansonsten fühle ich mich unsicher Und das ist erstmal eine spannende, also zwei spannende Sichtweisen die man darauf haben kann auf die gleiche Situation.
00:25:22: Falls sich jemand angesprochen fühlt und gerne als Paar zu uns kommen möchte und die Geldgeschichte zu erzählen – ich finde es toll!
00:25:28: Also ich find's super cool mehr Paare bei uns vor Ort zu haben, die darüber erzählen.
00:25:33: Ist aber gar nicht so einfach muss ich sagen.
00:25:36: Also kenne ich aus der eigenen Beziehung und dann auch wieder da dahinter zu gucken….
00:25:41: Sind das die Hundertfünfzigtausend?
00:25:42: Also ist es wirklich, dass die konkrete Zahl oder eine erneut so.
00:25:46: Ist es die Anerkennung, die man durch den Job bekommt diese Aufregungen wenn ein neues Problem entsteht und so weiter und sofort?
00:25:51: also da sind so viele Sachen die man ja auch nicht unbedingt loslassen möchte.
00:25:55: Was war eigentlich in Eurer beziehungsweise ohne jetzt voller Detail zu haben was du hast gerade erwähnt lässt sich ja ein bisschen von Monika auch kutschen.
00:26:02: Hast Du einen Punkt wo du sagst da wart ihr vorher relativ weit auseinander in Kombination mit Geld und da seid ihr jetzt deutlich mehr beieinander.
00:26:11: Geldpsychologie, Psychodynamik mit Geld und mehr Bewusstsein da drüber.
00:26:18: Also wir reden ja noch in der nächsten Folge nochmal mehr über Projektion.
00:26:22: vielleicht ist es dann auch noch mal verständlicher.
00:26:25: ich glaube wir haben uns gegenseitig ein bisschen besser kennengelernt was Geld für uns bedeutet das wir auf Geld projizieren und das fand ich total interessant.
00:26:31: mein Mann also Lino Freiheit auf Geld projiziert.
00:26:35: Das hat mir total die Augen geöffnet, weil ich ihnen dadurch besser verstehe.
00:26:38: Also so klar wenn du denkst, du hast durch mehr Geld mehr Freiheit genau wie du es eigentlich in deinem Beispiel gerade auch beschrieben hast dann macht das halt viel mit einem.
00:26:46: wenn man sagt oh nee dann suche ich mir doch mal einen Hightechs Job und verdiene nur viel weniger.
00:26:50: Wie wäre da einfach alleine eine Vorstellung?
00:26:52: Dann hat ja die Person die Freiheit auf Gelb projiziert einfach... Unfreiheit plötzlich.
00:26:58: Das ist ja total schrecklich.
00:26:59: und solche Sachen.
00:27:02: Wir können da super gerne nochmal länger drüber reden, weil wir länger ein Coaching gemacht haben und viele Erkenntnisse haben.
00:27:08: Ich glaube das Spannende ist eher was ich wirklich... Was wir beide immer beim Coaching super spannend fanden war dass wir etwas sagen und ob wir von verschiedenen Planeten kommen.
00:27:23: Also ganz oft.
00:27:23: also es war wirklich so dieses Dadurch, dass man in so einer eigenen Sicht die Welt hat und darauf kommen wir jetzt in unserem zweiten Teil zumindest kurz.
00:27:32: Dadurch das wir auch anders geprägt sind durch unsere Eltern nicht unsere Familien haben wir einfach ganz andere Bilder, die aufkommen wenn wir bei Geld reden.
00:27:40: Einsatz noch zum Mitnehmen für Aldi unter euch, die noch ein Logbuch führen.
00:27:43: Das haben wir nämlich ganz früher eingeführt vor sechs Jahren.
00:27:46: Ein kleines Notizbuch wo ihr eure Merksätzen reinschreibt.
00:27:49: vielleicht habt ihr es auf dem Handy.
00:27:50: wie auch immer ist so'n Satz Geld nichts mehr zu fühlen.
00:27:59: Wir dürfen fühlen, wir dürfen Gefühle haben.
00:28:00: Sondern zu merken was man fühlt bevor das Gefühl für einen entscheidet.
00:28:05: Das finde ich irgendwie ganz wichtig.
00:28:07: noch zum ersten Teil und jetzt habe ich hier angesprochen die Kindheit und deswegen ist es so spannend warum zum Beispiel bei der Freundin das Wort mir ja der weiß ich nicht Vielleicht so Misstrauen unbehagend auslöst und bei irgendwie dir vielleicht eher Möglichkeit und Freiheit.
00:28:25: Und wie lebt es sich denn so als mehr?
00:28:28: Unsere unsere Geschichte mit Geld beginnt sehr früh, lass uns mal reinhören was Monika Mela dazu gesagt hat.
00:28:34: Es gibt eine schöne Vorstellung die man sagen kann wir starten in die Welt und da leben wir ganz natürlich.
00:28:39: ich sag mal Wir geben und nehmen, das Baby liegt da und schreit.
00:28:43: Und dann kriegt es was oder lädelt es und gibt's was.
00:28:46: So kommen wir eigentlich ganz natürlich in die Welt.
00:28:48: Und irgendwann meistens eben in der Kindheit gibt es diese ersten Erfahrungen.
00:28:54: Auch wenn wir sie nicht erinnern mögen... Es gibt meistens eine
00:28:58: Erfahrung,
00:28:59: die diese Normalität in eine Normalität wandelt.
00:29:03: Nämlich ich mache jetzt immer ganz gerne mit diesem Supermarktbeispiel.
00:29:08: Vielleicht können Sie sich vorstellen,
00:29:10: auch die Zuhörer, Mutter, Vater, Tante und Onkel, wir auch immer Freundin gehen mit dem Kind
00:29:16: im
00:29:17: Kasten, im Wagen in Supermarkt.
00:29:19: Und das Kind greift mit zu Hause nach dem Apfel oder was auch immer da rundherum liegt.
00:29:24: Von hinten kommt die Stimme, nein!
00:29:26: Stopp!
00:29:27: Das müssen wir erst bezahlen.
00:29:30: So eine Erfahrung, die... Auch wenn sie nicht bewusst erinnert werden kann, hat sozusagen diese Welt alles geben und nehmen, ganz natürlich
00:29:40: passiert.
00:29:41: Verändert!
00:29:43: Und da fangen wir als Kind schon an zu lernen,
00:29:47: zu erfahren
00:29:48: wie Geld wenn es in den Raum kommt unsere Eltern vielleicht auch unsere Familie wie auch immer verändert die Stimmung verändert die Kommunikation verändert.
00:29:58: und da fang mir als Mensch an eben das zu lernen, was ich dann eben auch als Fingerabdruck bezeichnen würde den wir alle als Erwachsen haben und unser Navigationssystem startet.
00:30:09: Cool oder?
00:30:09: Wir haben das Kind nicht nur so Geld regeln gelernt sondern auch sowas wie... Das darfst du jetzt nicht essen erst muss ich bezahlen oder das ist viel zu teuer.
00:30:19: wird es jetzt nicht Knoppers einpacken sondern irgendwie die Aldi Form davon oder?
00:30:25: Ja
00:30:26: voll!
00:30:27: Und ich meine das ist ja Auch diese finanzielle Risikobereitschaft, von der wir ja häufig sprechen.
00:30:34: Wo man auch den Test bei uns was auf der Webseite machen kann dazu.
00:30:37: Mein Werk mit dem Studentspartner.de slash Risikoprofiere und genau da misst man eben Dinge die auch sehr frühkindlich entstehen ne?
00:30:43: Und da ist das natürlich was Monika hat beschrieben hat halt super bildlich was glaube ich jeder kennt.
00:30:49: Ich meine vielleicht nicht der Apfel aber genau vor der Kasse stehen dann noch die ganzen Verführungen dann auch nochmal in Süßigkeiten Formen ist das ja auch der Durchlauf, wo man durch muss.
00:30:58: Dann greift ein Kind dahin und schlupst hat man die ersten Geldregeln- und Erziehungsmaßnahmen mit Geld unvorhofft etabliert.
00:31:07: Und was Monika Miller, wenn ich auch so eindeutig gesagt hatte, es ist gar nicht immer nur das, was mein ganz explizit Gesagt bekommen hat.
00:31:15: So du bekommst kein Taschengeld oder bekomm's nicht mehr Taschengeld oder so sondern auch diese Stimmungen oder auch Reaktionen.
00:31:24: zum Beispiel Eine Rechnung kommt im Briefkasten.
00:31:27: Wie reagiert jetzt die Mutter und der Vater?
00:31:30: Ist das okay, öffnet man die oder bezahlt man sie?
00:31:32: Oder ist es dann erst mal ein großes Gespräch zu Hause?
00:31:35: wie machen wir das zum Beispiel?
00:31:37: Man merkt richtig, wie der Pult steigt oder so.
00:31:39: Wer entscheidet über Geld in eine Familie?
00:31:41: Wer entscheidet ob man in Urlaub fahren kann?
00:31:43: Wer entscheiden ob man jetzt das Knopf auskaufen kann?
00:31:47: Solche Sachen, ne?
00:31:49: Wird gestritten über Geld geschwiegen gesagt... Das gab's bei mir in der Familie ganz viel.
00:31:55: Dass man eine Mannchen gesagt haben, die und die haben ja nicht so viel Geld.
00:32:00: Aber ich hab das nie gemerkt bei diesen Personen.
00:32:03: Es wurde mir immer so gesagt ... Das ist auch interessant wie andere Leute übereinanderreden, wie die Stimmung dann ist, dass man vielleicht sagt ... Man merkt, da wird im Großzügig geteilt oder ... Da sagt niemand Danke!
00:32:18: Oder wie auch immer.
00:32:19: Das ist sehr all das ...
00:32:21: Ja, total.
00:32:22: Und daraus entschied dann halt so ein inneres Navigationssystem was man halt eben nicht so bewusst auf den Schirm hat aber durch Erfahrungen für manäre Mustergefühle, Vorstellung von Sicherheit, Umgang mit Risikone.
00:32:34: also das wäre ja auch eine andere spannende Frage.
00:32:35: wenn aus der reichen Familie kommen kann ich mir einen armen Partner suchen weil jemand das Gefühl hatte immer dadurch irgendwas vermittelt zu bekommen in meinem inneren Navigation System.
00:32:44: und wenn es jetzt vollkommen aus den Fugen geraten würde geht er's überhaupt?
00:32:48: Das ist ja auch ganz spannend.
00:32:50: Was lernen wir daraus?
00:32:51: Unsere Eltern sind einfach alle schuld.
00:32:52: Wir können auch sagen, unsere Eltern haben es versaut.
00:32:55: So ist das jetzt!
00:32:56: Nein natürlich nicht... was lernen wir von Monika Miller?
00:33:00: Wir haben etwas gelernt damals und lass uns da hin gucken und Muster kennen und schauen.
00:33:09: helfen uns diese Muster heute noch?
00:33:11: hilft es so dass ich so reagiere?
00:33:14: Es ist eben kein Schicksal.
00:33:16: Man kann es verändern, es ist zwar ein Fingerabdruck aber dieser finanzielle Fingerabdrück der ist nicht unveränderlich sondern wir können es erkennen bewusst machen hinter Fragen auch neu kalibrieren an der Stelle und das sind die Möglichkeiten die wir da haben.
00:33:32: Was sind so erste Erinnerungen an Geld ihr habt?
00:33:34: Welche Stimmung wenn ihr an zu Hause denkt?
00:33:36: früher kam da wenn eine Rechnung nach Hause geflattert kam.
00:33:42: wer hat bestimmt über Geld Find ich cool, wenn ihr das mit uns teilt.
00:33:46: Was daraus kam?
00:33:48: Sehr persönlich!
00:33:49: Ihr müsst es nicht mit uns teiln.
00:33:50: Wir könnt es auch mit eurem Partnerin, Freundinnen und Freunden ...
00:33:54: Innerlich teilen.
00:33:55: Wir euch selbst teilen mit euren Eltern.
00:33:57: Das Witzigste ist mit Eltern zu besprechen.
00:33:59: Das ist total cool.
00:34:00: Machst du das, Ingo?
00:34:02: Ist das dann, sagen wir uns vornehmen, dass wir beide vielleicht mal ein bisschen mehr machen?
00:34:05: Mama und Papa?
00:34:07: Und natürlich für dich hier neben sagen kommt... Wir setzen uns mal hin reden über Frühjahr.
00:34:11: Das ist ganz lustig, dass du da sagst.
00:34:13: Ich mache gerade eine systemische Auto.
00:34:14: Ich plane grade mit meinen Eltern zusammen eine systemischere Aufstellung mit meinen Eltern.
00:34:18: Das heißt wir gehen alle drei zum Psychologen.
00:34:22: Also von daher bin ich genau an dem Punkt und sicherlich wird Geld auch in einer Rolle spielen.
00:34:28: Wahnsinn!
00:34:28: Das ist nicht richtig cool.
00:34:30: Habe ich noch nie gemacht aber ich habe schon mal ein ganzes Boot darüber gelesen.
00:34:32: Also ich bin gespannt was bei euch rauskommt.
00:34:35: Macht ihr das dann mit echten Personen oder macht ihr das so auf einem Brett Spiel quasi?
00:34:40: Ich weiß es ja nicht.
00:34:41: Also ich weiß noch nicht, wie systemisch das Coaching funktioniert aber wir sitzen da schon alle drei physisch plus halt eine Therapeutin oder Therapeut und dann wird's wahrscheinlich auch Symbole für gewisse Dinge geben.
00:34:56: Spannend!
00:34:58: Sieht ihr deswegen lustigst auch hin zu hören?
00:35:01: Man kriegt immer so ein paar frechige Details aus unserem Leben mit finde ich richtig cool.
00:35:07: also zusammenfassen was wir heute mitnehmen.
00:35:09: Nächste Folge geht es weiter mit Wichtigem, was wir von Monika Müller gelernt haben und was die Basis für unserem Podcast ist.
00:35:18: Geld ist nicht nur eine Zahl – das überrascht jetzt kein mehr!
00:35:21: Es ist einfach keine Zahl, die auf dem Konto seht, sondern die Reaktion, die wir darauf haben oder auch die Stimmung, die wie mit Geld verbinden.
00:35:29: Die Sätze, die wer als Kind gehört haben, obwohl wir sie nicht hören sollten und die musste die eben heute noch anspringen oft bevor wir merken... was gerade eigentlich passiert.
00:35:41: Und das verbreitet es eben bei Finanzentscheidung nicht immer nur die richtige Rechnung zu kennen oder die Zahl zu kennen, sondern mancher muss man erst verstehen welcher ist so inneres Navigationssystem uns da eigentlich gerade führt.
00:35:54: und auch rührt manchmal an der Stelle.
00:35:57: aber damit sind wir noch nicht am Ende denn Monika Muller hat uns damals auch noch eingedanken mitgegeben, der vielleicht noch tiefer geht.
00:36:05: Und zwar wir reagieren nicht nur auf Geld sondern wir verbinden Geld eben auch mit Bedeutung und wir machen Geld quasi zu etwas was ich gerade meinte zur Sicherheit, zur Freiheit, zur Anerkennung aber zum Beispiel auch zu Fleiß
00:36:20: weil dir was pleist, dann ist das weiß ich noch.
00:36:22: Also wer nochmal Folge zwei und drei reinhören will der kriegt auch nochmal unsere ganz eigenen Projektion aufs Geld mit.
00:36:28: ja und manchmal geht es ja auch und das hast du da eigentlich schon angesprochen mit der Geheizverhandlung um die Frage wie viel sind wir uns selbst wert?
00:36:39: Ja also es geht dann weg von dieser Frage so wie viel Geld habe ich?
00:36:42: sondern wer bin ich eigentlich mit diesem Geld?
00:36:46: und wer bin Ist das die gleiche Person?
00:36:52: Darum jetzt nächste Woche.
00:36:53: My Monday!
00:36:54: Danke fürs Zuhören, entscheidet wieder einen!
00:36:58: Tschüss!