How I met my money

How I met my money

Der Finanzpodcast für Anfänger

Transkript

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speaker-0: Ist das denn für dich so ein richtiger Gamechanger? Nein, es verändert schon was in dem Game, ⁓ dabei zu bleiben. Wir haben ja verschiedenste Wege, die man für all das Versorgen nutzen kann. Und bisher war Reaster da eher an den hinteren Plätzen für uns in der Logik drin. Und jetzt rückt es tatsächlich sehr weit nach vorne.

speaker-1: Ups, ich müsste mich ja eigentlich noch drum kümmern oder wieder drum kümmern. Das denken viele, wenn es das Thema Rente, das Thema Altersvorsorge geht und gleichzeitig bleibt auch dieses Gefühl von ich weiß gar nicht wie ich anfangen soll oder wie ich da wieder reinkommen soll, was ich irgendwann mal abgeschlossen habe. ja, wenn man mit Menschen spricht, die sich jeden Tag mit dem Thema Altersvorsorge beschäftigen, dann merkt man schnell, es geht gar nicht unbedingt dieses eine richtige Produkt, sondern eher die Frage, wie passt das jetzt alles zu meinem Leben? Und da kommt unser heutige Experte Marciano Koslowski ins Spiel, denn diese Perspektive finde ich ganz toll an ihm. zwar schaut er darauf, wie Menschen die Altersvorsorge so aufbauen, dass sie wirklich zu ihnen passt und auch immer wieder angepasst wird. Für alle, ihn noch nicht kennen, von himm oder von Mayberg, Marciane ist Honorarberater und Finanzcoach und auch Mitgründer von Mayberg. Schön, dass du da bist, Marciane.

speaker-0: Ja, hi. Danke fürs liebe Intro. Hallöchen.

speaker-1: Du bist einer dieser Menschen, die sich Tag ein, Tag aus mit Altersvorsorge beschäftigt. Das ist ja etwas, wo ich denke, mein Gott, das wäre das Letzte, was ich machen wollen würde. Aber du hast uns schon oft bei him gezeigt, wie wahnsinnig lebensbejahend dieses Thema sein kann. Warum? Kannst du noch mal ganz kurz zusammenfassen, was ist für dich daran eigentlich viel näher dran am Leben als am Tod? Bei Rente denken ja viele daran, kurz bevor ich dann Tschüss sage. Aber für dich ist es ja eher so dieses Aktive, oder?

speaker-0: Naja, zum nächsten Mal ist Altersvorsorge etwas, einen sehr lange begleitet und auch sehr aktiv gestaltet werden kann. Und erfahrungsgemäß macht es, wenn man das richtig versteht, das Thema, Freude, sich damit vielleicht einmal im Jahr auf jeden Fall in regelmäßigen Abständen zu beschäftigen. Und dann kann man es eher als Altersvorfreude, als Altersvorsorge bezeichnen. ja, das muss nicht so negativ behaftet sein. Und wie jedes Thema, wenn man sich bisschen intensiver damit beschäftigt, kommt da irgendwann so ein Drive rein. Man muss so eine gewisse Schwelle überwinden von, okay, jetzt habe ich es verstanden. Ja, ähnlich wie bei Mathematik. Wenn man es so richtig verstanden hat, dann fluckt es auf einmal. Ja, dann fiesst es. Ich glaube, diese Hürde muss man glaube ich erst überspringen. Ja, das ist so der Punkt.

speaker-1: Würdest du also auch dieses neue Altersvorsorge-Depot gerne Altersvorfreude-Depot nennen? Also ist das so cool, dass wir das direkt umbenennen können?

speaker-0: Im Grunde genommen wäre das eigentlich ein passender Begriff. Wir müssen uns ja gar nicht vorsorgen für das Alter, sondern wir dürfen uns darauf freuen. Was hältst du jetzt, Marciano? Was fasziniert dich? Wir in den letzten Folgen über die Funktionalität gesprochen. Wir mit Saidi den Blick, was es an Produkten geben kann, wo man auch kritisch sein darf in der Zukunft. Bleiben wir noch mal bei der positiven Seite. waren dann gerade schon bei Vorfreude. Was fasziniert sich an der aktuellen Reform im Sinne der VerbraucherInnen da draußen? Ja, Faszination. Ich weiß nicht, ob es der passende Begriff ist, aber auf jeden Fall freut es mich erst mal, dass sie überhaupt durchgeführt wurde jetzt endlich, weil diese Reform hat ja schon lange auf sich warten lassen. Kurz vor Corona war sie schon in den Plänen und dann durch den Wegfall der Ampel. wo sie sie dann nicht durchgeführt und jetzt endlich haben wir sie. Dementsprechend freut es mich erst mal, dass die Möglichkeit besteht. Und das, ich tatsächlich sehr interessant und spannend finde, ist, dass es ein Gefühl, so ein Run auf dieses Thema gibt, auch von Anbieterseite her, dass sich viele darauf wirklich vorbereiten, dass ganz viele sich auf dieses Altersdepot stürzen werden. Also nicht nur jetzt Anbieter, sondern dann entsprechend auch VerbraucherInnen. Und ich glaube, das ist auch berechtigt, weil die neuen Möglichkeiten, die es bietet, auch für neue Zielgruppen, ist tatsächlich attraktiver als das, was bisher gebunden wurde.

speaker-1: für alle, jetzt zum ersten Mal mit dem Thema konfrontiert werden und sagen, okay, Ingo klingt gut, ihr habt schon mit Saidi gesprochen, wir haben generell schon über das Thema gesprochen, aber ich verstehe gar nichts davon. Marciano, kannst du vielleicht mal so eine Sache hervorheben, wo du sagst, die sollten wir alle sozusagen mitnehmen, sollten wir alle verstehen, wenn es um diese neue Reform geht.

speaker-0: genommen ist es ein ich spare fürs rentenalter oder lege geld auf seite und bekomme das subventioniert das ist erstmal die grundidee und die gab es ja auch vorher schon die gibt es auch schon lange nur dass bisher die produkt ausführungen sehr mittelmäßig waren und deswegen haben sich diese zuschüsse die man bekommen hat gar nicht richtig gelohnt also wir haben auch selbst vielen kunden empfohlen nicht zu riestern, weil es sich für sie in bestimmten Situationen eben noch nicht gelohnt hat, aber das lag hauptsächlich daran, dass die Produktausführung so miserabel war teilweise, muss man leider so sagen. Und das scheint jetzt zumindest anders zu sein. Zumindest sind die Rahmenbedingungen, jetzt geschaffen worden sind, deutlich besser und vielversprechender, dass eben diese Zuschüsse... auch wirklich in Produkte reinlaufen, die dem Kunden nachher auch richtig was bringen und wo richtig was rauskommt. Also wo die Zuschüsse auch einen echten Mehrwert bieten. Und das ist, ich, die größte Neuerung an der Stelle, dass die Produktseite jetzt auf einmal stimmt. Auch wenn die Produkte jetzt noch nicht final da sind, das muss man vielleicht noch an der Stelle so ein bisschen relativieren, sagen wir haben die Produkte ja noch nicht. Wir kennen beziehungsweise die Rahmenbedingungen, aber die sehen schon mal sehr vielversprechend aus. Ist das denn für dich so? ein richtiger Gamechanger oder ist das so, ja, Windows updated sich mal kurz, ich klick mal auf ja und eigentlich ist danach alles so wie vorher? Nein, es verändert schon was in dem Game, dabei zu bleiben. Also wir haben ja verschiedenste Wege, die man für Altersvorsorge nutzen kann. Es sind vier, fünf, sechs, sieben Produktarten, die man möglicherweise auch miteinander kombinieren kann. Und bisher war Reaster da eher an den hinteren Plätzen für. uns in der Logik drin und jetzt rückt es tatsächlich sehr weit nach vorne. das verändert letzten Endes was in der Priorität. Wenn ich mir jetzt verschiedene Produkte aussuche für meine Altersvorsorge, das nenne ich eben Strategie, also welche Strategie wähle ich, heißt welche Produktkombination wähle ich, dann ist Riester jetzt auf einmal wesentlich attraktiver geworden. Heißt jetzt Altersvorsorge in Depot, aber letzten Endes ist es Riester 2.0. Da können wir gleich noch mal näher drauf eingehen an der Stelle. wir unterhalten uns intern gerade auch viel, wie Saidi sich beim letzten Mal mit seiner Redaktion unterhält, haben wir quasi unsere eigene In-House-Berater-Redaktion. Und ich bin gleich mal gespannt. Und wir können ja mal den Begriff einführen, auch für alle da draußen, denn ein großer Begriff im Rahmen der Altersvorsorge-Reform wird jetzt die Sparrendite-Reihenfolge sein. Spannender Begriff, aber da wirklich mal den Masterplan aufzustellen, wie man möglichst effektiv für die Altersvorsorge sparen kann. können wir nachher noch mal eingehen. Aber die meisten stehen ja dann noch gar nicht. Die haben jetzt Altersvorsorgedepot gehört und sagen jetzt, okay, betrifft mich, aber wo denn jetzt konkret? Und ich glaube, das ist noch mal so ein Punkt, Marciano. Vielleicht können wir da noch mal so bisschen mehr drauf eingehen. Wenn jetzt jemand da festhängt, also sagt, ja, ist für mich spannend, ich spar auch schon. aber noch verunsichert ist. Was würdest du der Person grade mal so schnell mitgeben? Ja, zunächst mal, dass es keine schnelle Entscheidung sein sollte grundsätzlich. dass man da schon geordnet rangehen sollte, ohne jetzt dann zu großen, große Hürde auch dran zu machen. Also, man sollte sich natürlich proaktiv das Thema kümmern. Aber wenn man dann drangeht, dann würde ich eben diese Reihenfolge festlegen wollen für diese Möglichkeiten. Also, man braucht erst mal jemanden ... der einem die Möglichkeiten alle erst mal neutral nebeneinander hält und wo man dann vielleicht auch durch kluges aussortieren sagt, die Möglichkeiten sind für dich jetzt überhaupt relevant. So und von den relevanten Möglichkeiten kann man dann sich überlegen, wenn ich vereinfacht gesagt und das meint Ingo mit Spareinfolge auch, wenn ich ein Euro netto investiere, das kommt dann Rente raus und dann kann man so ein Ranking machen und sagen, okay, wo kommt am meisten Rente bei raus, wenn ich jetzt ein Euro investiere? Und dann habe ich schon mal eine Reihenfolge der Attraktivität, welche Produkte sind für mich interessant und welches nehme ich dann auch zuerst. Und das ist da, wo RISDA, das Altersvorsorge-Depot, das neue eben jetzt nach oben rückt. Sehr weit nach oben, meistens sogar an die erste Stelle für einige, aber auf jeden Fall irgendwo mit oben dabei ist. Und dementsprechend, wenn ich jetzt ein begrenztes Budget habe für Altersvorsorge, also auch wenn ich jetzt in der Situation bin, noch gar nicht Altersvorsorge final für mich beenden kann oder einen Haken dran machen kann, ist ja die Frage, wo investiere ich die ersten Euros? Und die werden jetzt tendenziell in das Altersvorsorge-Depot laufen. Bei vielen.

speaker-1: Wir haben ja oft bei Himm dieses Thema, wenn man viel Risiko eingeht, dann kann man auch viel Rendite bekommen. Du sagst, das rückt ganz doll nach oben. Heißt das auch, die Risiken sind jetzt ganz groß beim Altersversorger, die Puder ist das einfach so ein tolles Produkt.

speaker-0: Die Risiken sind nicht anders als bei anderen Kapitalanlageprodukten. Es ist jetzt nicht so, dass es spekulativer wird. Wenn du jetzt beispielsweise ein ETF-Depot oder eine ETF-gebundene Rentenversicherung nimmst, dann hat die das gleiche Risiko als das Altersvorsorge-Depot. Das Risiko verändert sich nicht. Nur das, was von externer Seite, sprich von staatlicher Seite hin zugezahlt wird, das erhöht sich.

speaker-1: Mhm.

speaker-0: Jetzt ist ja grad schon das Risikothema aufgekommen. Und Lena kann ja immer perfekt die VerbraucherInnen da draußen spiegeln und ihre Fragen und Gedanken. Marcelo, wenn wir das mal bisschen weiterführen, wo hängen die Leute denn grade fest? welche Gedanken bekommst du jetzt schon mit? Und vielleicht fangen wir damit auch den einen oder anderen in unserer Him-Community schon ein. Was hörst du aktuell schon zu dem Thema? bekomme ganz viele Fragen gestellt, auch per E-Mail, in den Beratungsgesprächen, die jetzt gerade laufen, die teilweise auch vor der Reform, vor dem Beschluss gestartet haben und jetzt quasi durch Folgespräche kommen, bekomme ich sehr, viele Fragen dazu, was sich jetzt eben genau verändert und ob das eine Auswirkung hat und was soll ich jetzt mit bestehenden Riester-Produkten machen oder sollte ich jetzt noch ein Riester-Produkt abschließen? oder sollte ich lieber warten? Also es gibt ganz oft die Perspektive darauf, dass man vielleicht eher abwarten sollte, jetzt noch kommt. das ist im letzten Endes gar nicht so die aus meiner Sicht sinnvolle Handlungsweise daraus, dass man abwartet, eigentlich eher das Gegenteil, man sollte sich proaktiv darum kümmern.

speaker-1: Das heißt, viele denken, Gott, keine Ahnung, eher in so eine Handlungsstarre fallen und du sagst, lass uns das jetzt nutzen, nee, gerade schon was gehört habt in einem Podcast oder in den Nachrichten einfach so, dann nutzen wir diese Energie und gehen jetzt da dran. Ja, die Frage ist aber, wie? Genau. Also es gibt es ja noch nicht.

speaker-0: Ganz konkret, wir haben tatsächlich in der Vergangenheit, wie schon gesagt, vielen Kunden gesagt, ihr solltet nicht Riester. Das Ganze, dadurch, dass das Thema jetzt kommt, würden wir jetzt sogar für viele Kundengruppen verändern. Das heißt, unsere Beratungslogik hat sich tatsächlich durch diesen Beschluss verändert und die Empfehlung, die ich im März gegeben habe, macht den Riester-Vertrag noch nicht. hat sich jetzt verändert zu mach jetzt schon Riester vorsorglich und wechsel dann im nächsten Jahr in die neue 2.0 Variante. Warum? Weil vorher war es eben so, dass die Produktwelt, wie sie eben heute auch noch ist, noch nicht so super attraktiv ist. Die Zuschüsse waren aber immer schon eigentlich okay. Also das, Riester heute an Zuschüssen, also man muss eigentlich sagen, Riester ist immer noch das am höchsten geförderte Produkt neben auch betrieblicher Vorsorge. Das ist heute schon so. Aber die Produktseite verändert sich ja. und dadurch, ich aber das jetzige Riester-Vermögen wechseln kann, nächstes Jahr in die neue Produktwelt, wäre es auch sinnvoll, dieses Jahr schon die Zuschüsse mitzunehmen. Bisher lautet die Empfehlung, verzichte auf die Zuschüsse, weil die Produktwelt zu mies ist. Jetzt sage ich lieber, nehme die Zuschüsse mit, weil wir nächstes Jahr in die neue Produktwelt wechseln können. Also das heißt übersetzt ist es Du musst jetzt nur ein halbes Jahr in einem Kackprodukt bleiben. Dafür bekommst du Wie viel ist es in Summe? Vielleicht in Summe mit Zuschüssen und Steuerersparnis irgendwie 700 Euro. Ich glaub, die Wechselgebühr ist nächstes Jahr maximal 150 Euro. Das heißt, du bekommst ... Du musst nur ein halbes Jahr in einem doofen Produkt bleiben. Und danach hast ... Aber dafür hast du 550 Euro ... Starterbonus, den du sonst nicht hättest. Richtig. Kann man das so repräsieren? Ja, das hast du sehr gut eigentlich plakativ dargestellt. ganz genau darum geht's, dass man eben im nächsten Jahr in der neuen Produktwelt mit mehr Vermögen schon startet, weil man dieses Jahr schon angefangen hat. Was man sonst vorher nicht gemacht hätte. Und ich meine, das ist ja auch, ich hab hier heute so eine Nachricht bekommen, wo dann eben die Frage kommt, Ingo, was soll ich denn mit meiner Fondpolise Netto machen, die ich bei euch gemacht hab? Und was hat das auch für Auswirkungen auf den ETF-Sparplan? ... Das spielt doch da eigentlich bisschen mit rein, oder? Nämlich die Frage, jetzt schon vielleicht dieses Jahr seinen ETF-Sparplan runterzusetzen und da einen doofen Riester zu besparen, aber dafür die 550 mitzunehmen. Also, man da mal so ... Ich glaub, da stehen einige, die sich fragen, wie nutze ich das? Und was mach ich mit meinen bestehenden Produkten? mein, Riester haben sie ja vielleicht noch nicht. Jetzt haben wir vielleicht verstanden, mache ich, mir diesen Bonus zu sichern, aber irgendwo muss die Kohle ja am Zweifel kommen. Pack ich also bestehende Produkte an und setze die vielleicht erstmal runter? Ja, also die Antwort, vielleicht nochmal auf diese Sparreihenfolge zurückzugehen und dieses Ranking, was ich am Anfang erwähnt habe. Also wenn ich jetzt für mich ein Ranking festgelegt habe und ich habe Ranking 1, 2, 3 und ich bespare diese Produkte gerade, dann kommt ja jetzt ein neues Ranking rein, dann müsste ich jetzt eigentlich von dem Produkt, was Letzter stelle stand in das ich aber schon investiert habe da muss ich jetzt was wegnehmen und ist eben in Rieser investieren so das wäre jetzt die die logik und das wäre auch die empfehlung von uns

speaker-1: Marciano, für mich geht es ja leider nicht. Ich wohne ja nicht mehr in Deutschland. ich habe jetzt schon Idee, meine Mama anzurufen und sonstige Menschen, die ich liebe und sage, hey, macht das. Also hört jetzt mal bitte auf Marciano und geht das Thema jetzt an. Würdest du sagen, das gilt wirklich für alle alle oder würdest du sagen, eine bestimmte Altersgruppe profitiert mehr davon?

speaker-0: Ja, eine Altersgruppe würde ich jetzt nicht sagen, aber es gibt natürlich immer Ausnahmen der Regel. Aber zunächst mal kommen ganz viele erst mal neu dazu, für die das zutrifft. Also insbesondere Menschen, im Versorgungswerk sind, die wurden vorher gar nicht gefördert. Selbstständige. Das sind erst mal zwei Gruppen, ja auch bisher überhaupt nicht in Frage kamen, wo noch nicht mal die Empfehlung lautete, man das nicht, obwohl du es machen kannst, sondern die konnten es gar nicht machen. Und dann gibt es aber einige, wo wir sagen, gesagt haben, okay, ihr könnt eigentlich, aber ihr solltet nicht, die kommen jetzt hinzu und es gibt ganz seltene Konstellationen, wo wir sagen würden, bleib im alten Riester-System, also geh nicht ins neue, aber die machen das dann schon. Also im Grunde genommen, die, die sich jetzt noch nicht umgekümmert haben, sollten sich dem Thema zumindest mal widmen und schauen, was da für sie drin wäre. Bevor wir auf die strategischen Themen, du hast das Thema Strategie angesprochen, auch Sparreihenfolge, ist ja so was. Wenn man jetzt so schön, wir kommen beide vom Niederrhein, wenn man sagt, butter beide Fische. Ich würde ... das optimal regeln wollen. würde unabhängig von Vor- und Nachteilen, von Einschränkungen, Flexibilität, ich will einfach nur das Maximum rausholen. Und jetzt der Spoiler, wahrscheinlich trifft das nicht auf jeden zu, was jetzt gesagt wird, aber was wär denn so das Die optimale Reihenfolge, hast ja gerade von so Ranking gesprochen. Wenn man jetzt das optimale Ranking aufstellen würde, wie würde das aussehen aus deiner Sicht? Einfach mal ein Beispiel herausgreifen. Ja, da müssten wir als Beispiel eine berufliche Situation wählen. Also nehmen wir mal eine angestellte Person, die keine attraktive betriebliche Altersversorge angeboten bekommt, was aus meiner Perspektive auch ein sehr häufiger Fall ist. Also betriebliche Altersforsorge, mal in dem Kontext mal aus und vor, weil die sehr unterschiedlich auch sein kann und sehr unterschiedlich ausgestaltet sein kann. dann würde diese Person die ersten 150 Euro, die sie zur Verfügung hätte monatlich, ich spreche jetzt von monatlichen Sparbeiträgen, in das neue Riester Produkt investieren. Also die 150 Euro sind schon die, die für nächstes Jahr gelten. Das ist dieses Jahr noch bisschen andere Größe. Aber nächstes Jahr 150 Euro monatlich, wenn sie mehr als 150 Euro zur Verfügung hat. Dann würden diese zum Beispiel nächsten 100 Euro beispielsweise rein von der Effektivität her in sowas wie ein Rüroprodukt oder eine private Rentenversicherung fließen. Je nachdem, also beides vorgebunden in unserer Betrachtungsweise ETF gebunden und natürlich provisionsfrei auch bitte, auf gar keinen Fall zu teuer. Ob jetzt Rührup oder Privatrente, das ist ein bisschen davon abhängig, wie ist der aktuelle Stand schon von der Person, wie viel Altersvorsorge schon aufgebaut. Manchmal ist eine Rührup auch nicht mehr notwendig. Und ja, und so geht man quasi weiter. Wenn jetzt die nächsten Euros frei werden monatlich, dann geht man immer weiter in die nächste Kategorie. Das ETF-Depot würde in der Reihenfolge tatsächlich an vierter Stelle kommen. Also erste Stelle Altersvorsorge Depot, zweite Stelle Rührup, dritte Stelle Privatrenteversicherung und dann ETF Depot. Und lohnt es sich dann aus deiner Sicht noch mehr als die 150 Euro ins Altersvorsorge Depot zu packen? Wo würde das reinfallen? Nein, erstmal nicht nach den aktuellen Erkenntnissen. sind wir aber sehr gespannt auf die Produktlösungen, weil es so bisschen auf die Kostenthematik ankommt von dem neuen Altersvorsorge Depot. Ob man sagt, man investiert ja noch mehr rein. Dann könnte sich eventuell die könnte private Rentenversicherung dadurch substituiert werden. da würde ich noch ein Fragezeichen dran machen, weil das für mich eine Frage der Kostenquote ist. Aber es ist ja schon, also wir haben ja von dem Game Veränderung Gamechanger, also ich wette viele da draußen haben jetzt an erster Stelle ein ETF Depot und eigentlich sagt man gerade, dass es sich genau an die andere, dass er jetzt die letzte Stelle hat. Das heißt der Appell ist, zahl nicht mehr in ein ETF-Depot ein, sondern mach Altersvorsorge-Depot, Rürup oder private Rentenversicherung, weil es effektiver ist? Ja, wobei das nicht für mich unter Gamechanger fällt, weil ich das auch schon letztes Jahr gesagt hab. Also das ist für mich jetzt nicht ein neuer Aspekt. Das ETF-Depot käme für mich in der Sparreihenfolge an letzter Stelle. Das hört sich jetzt so schlecht an. Aber das ... ist es nicht gemeint. Aber wenn ich jetzt tatsächlich in Etappen spare und sag wo tue ich zuerst was rein oder worauf fokussiere ich mich zuerst und ich würde in Etappen vorgehen, dann würde das ETF Depot tatsächlich an dritter vierter Stelle.

speaker-1: Für mich als Verbraucherin klingt das so, als ob mich an deinen Bein klammern möchte, Marciano, weil sich anscheinend total viel dauernd ändert. wenn man jetzt mal bisschen rausdumpft, letztes Jahr hast das schon gesagt, aber vorletztes Jahr vielleicht noch nicht. Das ist so viel, dass ich jetzt Marciadies Aussage von letzter Folge in Frage stellen würde, das kann man auch alles alleine machen. Und da frag ich mich jetzt so, klar, mir schon klar, das Malwerk. der Himmsponsor, ihr davon profitiert, wenn jetzt auch gerade so viele Fragen aufkommen und so weiter und so fort. Und gleichzeitig denke ich vermutlich zu Recht, oder? Also wie soll man das denn machen, wenn sich so viel verändert und ich als jemand, die das jetzt nicht als Lieblingsthema hat, gar nicht so richtig durchblicke? Also kannst du da nochmal irgendwie eine Einschätzung zu geben? Also wie realistisch ist es denn, dass man sich wirklich ganz alleine die Altersvorsorge kümmert? Oder würdest du sagen, ist wirklich wichtig, Unabhängiges zu haben wie euch, also wie dich, Marciano, und vielleicht nicht jemand, sagt, ich rechne dir mal schnell deine Rente aus, wir machen das schon.

speaker-0: Also grundsätzlich würde ich erst mal sagen, so viel verändert sich jetzt auch nicht. Das ist jetzt tatsächlich ein einmaliges Event. Die Strategie, von der wir jetzt gerade sprechen, die hat sich auch sehr, sehr lange nicht verändert. So, das würde ich jetzt erst mal an der Stelle sagen. Weil solche Gesetzesänderungen, die quasi die Sparereinfolge verändern, die hatten wir sehr, sehr, sehr lange nicht mehr. Das ist der Punkt dazu, dass es nicht so dass sich das ständig dreht. Dann würde ich sagen zu der Frage, ist tatsächlich nicht einfach. Eigentlich ist das System, das ist so zu verstehen, gar nicht so komplex. Das Problem ist nur, dass es sehr widersprüchliche Infos gibt. Zu dem Thema Altersvorsorge gibt es keine einheitliche DIN-Normen oder so, wo man sagt, das ist jetzt die beste Strategie. Ist auch gar nicht so einfach zu formulieren, aber da ist leider auch sehr viel Halbwissen unterwegs, was halt propagiert wird und wo man dann eben als Verbraucher in Schwierigkeiten hat und das kriegen wir auch sehr oft gespiegelt, zu für sich die richtigen Infos rauszufiltern und die, dann wirklich auch vertrauenswürdig sind und vor allem fachlich auch stimmen. Das ist eher die Schwierigkeit. Also das System an sich ist gar nicht so schwer zu checken. Es ist nicht Rocket Science. Deswegen würde ich Saidi einerseits zustimmen. Ja, man kann es selbst machen. Nur die Infos so zusammenzukriegen, das ist die Herausforderung in der heutigen Welt mit so viel Informationsvielfalt.

speaker-1: Und dazu kommt ja noch etwas, was jetzt alle Hymnhörer in der ersten Stunde wissen. Ich durfte ja bei dir schon eine Altersvorsorgeberatung haben. Das war ja wirklich eine große Sache für mich, weil ich damals so aufgeregt war und dann habe ich verstanden, dass ... ist ja eben nicht nur dieses, das sind einzelne Produkte und jetzt haben wir so eine Strategie, sondern da zählt ja noch so viel mehr rein und zwar dieses ganze Individuelle. Was habe ich schon gespart? Werde ich mal was erben? Etc. Etc. Also es ist noch so viel dran, was man gar nicht so im Katalog irgendwie einfach sich rausziehen kann, sondern du schaust ja ganz, ganz, ganz individuell mit jeder einzelnen Kunden, mit jedem einzelnen Kunden drauf, was ist jetzt für dein Leben das Beste. Wenn man ... damit einfach mal anfangen möchte, sich zu Hause damit beschäftigen möchte, einfach. sozusagen den ersten Schritt zu gehen, bevor man beispielsweise zu dir kommt oder was auch immer, wie man sich entscheidet. Und das doch alleine machen möchte. Was würdest du sagen, sind so die ersten Fragen, die du einem mitgeben kannst, die man einfach mal zu Hause mal, weiß ich nicht, Dokumente durchforsten oder einfach mal vielleicht, wenn ich in den Journaling eintrage, dass man einfach mal bisschen darüber schreibt. Weiß nicht, hast du da irgendwelche Ideen, dass man mal wirklich ins Tun kommt?

speaker-0: Ja, die ersten grundsätzlichen Ideen sind tatsächlich, ich würde das sehr basic anfangen, nämlich eigentlich anstelle des Haushaltsbuches, weil die Frage Altersvorsorge startet eigentlich damit, wie viel will ich denn eigentlich später an Rente mal im Alter haben. Und an der Stelle sind einige schon überfordert häufig. da sich einmal klar zu machen, was denn der eigene Lebensstandard, den man sich denn heute so leistet. wie viel der kostet, das ist erstmal eine sehr gute Entscheidungsgrundlage oder eine sehr gute Orientierungsgröße, ⁓ für sich später auch eine passende Zielrente zu finden. Also wenn ich mir die heutigen Ausgaben anschaue, also das wäre schon mal ein erster Punkt, den ich immer empfehlen würde, weil der taucht in jeder Altersforscher Beratung zu Beginn eigentlich als Basispunkt auf. Zweitens Wie ist meine eigene Risikobereitschaft? Das ist eigentlich die Grundlage für jede Geldanlageentscheidung. Ob es jetzt Altersvorsorge geht oder ⁓ andere Anlageziele. Also ich betrachte Altersvorsorge als ein Anlageziel von mehreren. Und da muss man natürlich eine Prioritätenlogik finden. Aber auf jeden Fall ist Risikobereitschaft die eigene, immer die Entscheidungsgrundlage auch für oder gegen bestimmte Produkte. Deswegen finde ich die so wichtig. Und ja, der dritte Punkt, den habe ich gerade schon ansatzweise erwähnt, vielleicht auch aufzustellen, was habe ich alles für Sparziele? Ich habe einerseits ein Notgroschen, das für mich erstmal ein Sparziel, wenn ich das noch nicht erreicht habe. Dann Urlaubskasse, dann vielleicht Eigenkapital für eine Immobile, wenn ich sie haben möchte. Dann Sparen für die Ausbildung der Kinder. Und dann ist Altersvorsorge ein Anlageziel neben diesen Zielen, die ich erstmal neutral nebeneinander betrachten kann. Und dann kann ich mir Gedanken darüber machen. Welche davon finde ich eigentlich, welche priorisiere ich jetzt gerade? Auch wenn Altersversorge natürlich auch ein wichtiges Thema ist, ist es eins von mehreren und ich darf natürlich ganz bewusst entscheiden, welches ist mir gerade wichtig und welches möchte ich mit wie viel Geld betienen. Das sind so Gedanken, die jeder eigentlich sich erstmal auch so machen kann, die losgelöst vom Fachlichen sind, die aber total wichtig sind für die Entscheidung am Ende. Hat das geholfen, Lena? Ja. Denkst du, dass das vielen hilft bei uns?

speaker-1: Ich glaube, dass das vielen hilft und machbare Schritte sind. Und trotzdem glaube ich, dass gerade die Leute, die bis jetzt diese Folge gehört haben, sind schon Menschen, die grundsätzlich eher mutig auf das Thema Altersvorsorge gucken und sagen, hey, ist vielleicht nicht ganz einfach, aber ich gehe das an. Und dann gibt es vermutlich viele, die schon bei 5 Minuten doch wieder aufgehört haben und gesagt haben, das mache ich irgendwann, das mache ich irgendwann das Thema, nicht jetzt. Was machst du mit diesen Menschen, Marciano? Sagen wir, hat sich jemand zu dir in die Beratung verirrt. Jemand, wirklich wahnsinnig angstvoll darauf schaut, aber irgendwie es geschafft hat, sich zu dir zu setzen. Wie gehst du mit diesen Ängsten ⁓ Wie gehst du mit diesem Gefühl von, ich möchte mich lieber wegducken

speaker-0: Zunächst mal wäre es natürlich interessant, diese Angst zu identifizieren, wo sie herkommt. Die häufigsten zwei Ängste, die ich wahrnehme, ist einmal die Angst vor der Komplexität und dem Zurückweichen vor, ich muss da Hörschmalz reinstecken. Das ist der eine Punkt. Und auch die Angst vor den Zahlen, das ist für mich ein zweiter Punkt. Ja, und auch die dritte Punkt vielleicht noch, ich dazu nehmen würde, so die Ungewissheit über die eigene Zukunft. Und ich würde bei allen drei Punkten sagen, die sind eigentlich keine sinnvollen Gründe, das Thema nicht anzugehen. Denn Komplexität ist noch der Punkt, den ich am ehesten verstehen kann, dass man da so sagt, okay, erstmal nicht. auch da wäre es natürlich sinnvoll, zumindest die ersten Schritte zu gehen, sich dem zu nähern. Zweitens zu den Zahlen. haben Angst, die Rentenlücke zu sehen. ist meistens unbegründet. Die häufigste Reaktion, ich in einer Rentenlückenberechnung, eine Beratung zur Rentenlückenberechnung habe, ist, ⁓ so schlimm ist es doch gar nicht. Also heute schon zweimal gehabt, diese Reaktion tatsächlich, heute vor mir gesagt. gehen mit einem positiven Gefühl aus der Rentenlückenberechnung rauszugehen. Das ist erst mal auch ein toller Mehrwert für die Kunden erfahrungsgemäß. Die sind dann

speaker-1: Berufsalltag, doch, was, Marciane?

speaker-0: definitiv gut gelaunt und auch nachhaltig und ja und die Ungewissheit über die Zukunft das ist ein Punkt der auch nicht unbedingt gegen Altersvorsorge spricht, weil was viele so verbinden ist, dass man Altersvorsorge sich so festlegt auf so starre Produkte, wo man dann monatlich irgendwie bis 67 irgendwie ein Abo hat und da nicht mehr rauskommt und solche Dinge das ist gar nicht mehr so also man man ist da sehr flexibel jedes Produkt. egal ob wir jetzt mit dem Anlassvorsorge-Depot sprechen oder Rürup oder Riesel, was auch immer, sind immer anpassbar auf neue Situationen. Ich kann das stoppen und das nächste anfangen und das wäre überhaupt nicht schlimm. Insbesondere wenn man provisionsfreie Produkte hat, ist man da extrem flexibel, was die Anpassung an neue Lebenssituationen angeht und deswegen entscheidet man im Grunde genommen nicht für, was ist da jetzt in fünf Jahren noch, in zehn Jahren noch, sondern ich entscheide für die jetzige Situation, was für mich heute sinnvoll ist. Aber wenn die nächstes Jahr anders ist, dann ändere ich das. Und das ist vollkommen okay. Und das geht auch. Und das sollte man sich bewusst machen. Oder es wäre gut, wenn das heute mit rauskommt aus dem Podcast, dann das toll. Weil viele haben so ein bisschen Kopfkiemen und sagen, da kann man so viel kommen. Und die ganzen Eventualitäten, und diese Eventualitäten, die blockieren. Und die kann man komplett alle rauslöschen, weil es geht nur heute. Nur heute ist ein ganz gutes Stichwort, Marciano. Was machen die, die schon einen Riester haben? Was können die jetzt tun? Leute sind überprüfen lassen, blind behalten und nächstes Jahr warten. Du hast angesprochen, vielleicht vorher kein Riester nahegelegt wurde. A, wer ist das? Wer kommt in Frage, sich Jahr den Bonus für das gute Produkt nächstes Jahr zu sichern? Und wie können da die nächsten Schritte sein? Kannst du die beiden Dinge mal ... Es gibt Leute, die Riester haben. Was machen sie damit? Keinen haben, aber vielleicht einen haben können und auch haben sollten für nächstes Jahr. Wie können jetzt ganz konkret für die, denen es schon bisschen unter den Fingern juckt und die sagen, ich will, und das beiseite schieben können, was du gerade beschrieben hast, wie können die ins Do hinkommen? Also diejenigen, die schon einen Riester-Vertrag haben, sollten unbedingt noch mal überprüfen, ob sie da genug einzahlen dieses Jahr, auch die vollen Zulagen zu bekommen. Das wäre ... Der Punkt natürlich ist immer auch eine qualitative Überprüfung des Vertrages sinnvoll. Da muss man natürlich auch zweimal hingucken, ob der Wechsel dieses Jahr und dann ein erneuter Wechsel nächstes Jahr dann ökonomisch sinnvoll ist. Das würde ich jetzt mal zumindest ein Fragezeichen dran machen, muss man einfach überprüfen. Aber bei diesen Fragen würde ich mir stellen. Also zahl ich genug ein und ist der Vertrag, ich habe, dieses Jahr ökonomisch sinnvoll. So und für diejenigen, die noch RISTA Vertrag haben, das war die zweite Gruppe die du angesprochen hast Ingo. Die sollten auf jeden Fall sich mit dem Thema beschäftigen und schauen, dass sie sich ein möglichst kostengünstiges RISTA Produkt heute zulegen, damit sie mit möglichst viel Startbonus nächstes Jahr in das Altersvorsorge Depot starten können. Da müssen wir wohl links reinpacken in die Show Note. Lena. Hab ich noch was vergessen? Haben wir noch was vergessen? könnte unsere Zuhörerin sagen?

speaker-1: Es gibt eine Sache. zwar, jetzt haben wir hier mit euch zwei Malwerkhonorarberater sitzen und als ich so in der Zeitung davon gelesen habe, Altersvorsorge Depot, habe ich einfach weitergeklickt. Also es war jetzt nicht so für mich das Ding. Bei euch war das wahrscheinlich anders. Ich kann mir so vorstellen, dass ihr sofort in den Floh gerannt seid und dann richtig getuschelt habt und überlegt habt, was machen wir jetzt und was passiert. Stimmt das? mich und uns mal mitnehmen, wie ist das so für euch, die so nah dran sind an so einem Thema und dann kommt das so in den Nachrichten hoch oder wusstet ihr das schon aus geheimen Quellen vorher, also was passiert da so hinter den Kulissen?

speaker-0: Ich würde das mal vielleicht, also tatsächlich sind wir da glaube ich auch ein bisschen unterschiedlich. Also ich glaube Ingo war schon vor ein paar Monaten, vielleicht sogar schon letztes Jahr dran und hat sofort bei den ersten Entwürfen rumgerechnet und so weiter. Also kann ich mich dran erinnern glaube ich Ingo, dass du da sehr früh dabei warst, ⁓ auch schon Zahlen zurechtzulegen. war immer so in so einer abwartenden Position, weil ich auch aus der Erfahrung der letzten Jahre, okay, das Vorsorgepro sollte schon zweimal kommen, mal gucken, ob das wirklich kommt, ob es lohnt, sich die Zeit jetzt damit gedanklich zu beschäftigen, war in so einer abwartenden Position. Und bei mir hat das dann tatsächlich mit, ja, so als es dann konkreter wurde jetzt in diesem Jahr, wurde ich dann doch sehr viel neugieriger. Und als dann der Beschluss kam, Ich war dann nicht sofort am Flur, aber ich dachte, okay, jetzt ist es da und jetzt bin ich mal gespannt, was passiert. Und dann haben wir natürlich intern sofort auf die Nachricht rumgeschickt. So, jetzt ist es da und jetzt waren wir mal den ersten Rechner, der dann ja auch sofort erschienen ist. Und prompt waren dann auch schon die ersten Kundenanfragen da. Das war jetzt nicht selten, dass dann einige ein kostenfreies Erstgespräch bei uns gebucht haben, weil sie das Thema für sich auch als relevant fanden. Ja, also Marcelino hat es richtig beschrieben. Ich habe mich diesmal konkret dran gesetzt und direkt einen Rechner versucht zu bauen. Weil wir ganz großen Wert darauf legen, selbst Informationen zu erarbeiten und nicht irgendwelches... Man kann sicherlich Wissen von anderen Quellen übernehmen. Wir leben häufig bei solchen Themen, dass sie dann doch aus irgendeinem Interesse gesteuert werden und dann die eine Hälfte gut geschrieben ist, die andere Hälfte lässt was unter Tisch fallen. Dann haben wir sehr gerne unsere eigenen Meinungen, damit wir strategisch das Ganze... A, richtig weiterempfehlen können und B, auch selbst nachrechnen, für wen bringt es was oder für wen bringt es nicht. Ich weiß nämlich noch, letztes Jahr, wo das die FDP auf den Tisch gebracht hat, da haben wir ganz konkret auch in medial kundgetan, dass diese Art der Förderung Berufsgruppen, die wenig Einkommen haben, benachteiligen würden. Und genau das wurde jetzt nämlich dann auch nach dem ersten Entwurf wieder aufgebracht, auch von Finanztipp unter anderem, ja, das eben ... geringverdiener benachteiligt werden. das jetzt einen Einfluss hatte, wir das damals schon gesagt haben, weiß ich nicht. Damals habe ich aber zum Beispiel das nirgendswo in den Medien wiedergefunden, dass doch einige mehr benachteiligt werden als bevorteilt werden. Und ich glaube, ist dann, da bin ich gerne schnell dabei. Und also bei mir ist das so, ich laufe da wild über den Flur sozusagen und überlege mir alles Mögliche, wie man das hier jetzt, man den Blogartikel schreiben kann, wie man dazu einen Podcast aufnimmt, wie man einen Rechner dazu baut, wie man im Endeffekt möglichst viel Information schnell und richtig

speaker-1: Die bedachte Seele, die wir auch brauchen und die wir eigentlich heute brauchten, damit wir das Altersvorsorge-Depot richtig verstehen konnten. Danke dir Ingo und vor allen Dingen danke dir Marciano für deine Zeit und für das Wissen, dass du mit uns geteilt hast und dass jetzt Altersvorsorge wirklich zu Alters vor Freude geworden ist. Cheers!

speaker-0: Danke

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Was, wenn dein Umgang mit Geld mehr über dich verrät, als du denkst?
In How I met my money geht’s nicht nur ums Geld - sondern darum, was es mit dir macht.

Journalistin und Interviewerin Lena Kronenbürger & Honorarberater und Finanzcoach Ingo Schröder sprechen offen über die Themen, die meist unter der Oberfläche bleiben: Geldsorgen, Beziehungskonflikte, Scham, Sicherheit und echte Freiheit.

Dafür laden sie wöchentlich am #moneymonday spannende Expert:innen aus Wissenschaft und Praxis ein - und stellen die Fragen, die du dir vielleicht selbst nie gestellt hast:
• Warum gehe ich so mit Geld um, wie ich’s tue?
• Was habe ich über Geld gelernt - und was davon stimmt heute noch?
• Wie finde ich meinen eigenen, gesunden Umgang mit Geld?

Freu dich auf ehrliche Geschichten, fundiertes Wissen, praktische Aha-Momente - und den Raum, tiefer zu graben.

Jetzt reinhören und dich selbst über dein Geld (neu) kennenlernen!
Produziert und vermarktet von maiwerk Finanzpartner und der OFA Online Finanzakademie.

Disclaimer: Der Inhalt dieses Podcasts dient ausschließlich der allgemeinen Information. Die im Podcast gemachten Aussagen sind nicht als Aufforderung oder Empfehlung zu verstehen, einzelne Finanzprodukte zu erwerben oder zu verkaufen. Alle Informationen aus diesem Podcast können und sollen eine individuelle Beratung durch hierfür qualifizierte Personen nicht ersetzen.

von und mit Lena Kronenbürger & Ingo Schröder

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