How I met my money

How I met my money

Der Finanzpodcast für Anfänger

Transkript

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speaker-0: Was wir feststellen konnten in dieser Reihe ist, dass Luxus ein Werkzeug sein kann, mit dem wir unser Leben bewusst gestalten können. Dass wir auch sagen, ganz ehrlich, auch wir lieben Dinge, wir lieben auch materielle Sachen und das ist auch okay.

speaker-1: ist Eis Material.

speaker-0: Es gibt diese Momente, in denen du etwas kaufst oder irgendwo sitzt und merkst, es geht gerade mehr als ⁓ Geld. Denn du bist nicht nur bei Will ich das, sondern bei Was sagt es eigentlich über mich? In unserer Luxus-Reihe haben wir über Marken, haben über Preise, über Lebensziele gesprochen und überraschenderweise ging es auch viel darum, wie wir mit uns selbst umgehen. Weil Luxus nicht nur zeigt, was wir uns leisten können, sondern wie wir uns fühlen, wenn es sichtbar wird. In dieser Folge reden Ingo und ich über drei Dinge, drei Erkenntnisse, vielleicht auch drei Thesen. Schauen wir mal, warum Luxus zeigt, welchem inneren Zustand wir entscheiden, warum sich manche Entscheidungen so groß anfühlen und was passiert, wenn wir Geld nicht nur ausgeben, sondern bewusst einsetzen. Diese Folge ist kein klassischer Rückblick, sondern eher das, übrig bleibt, wenn wir ehrlich sind.

speaker-1: Und ja, Luxus wird mir zum Beispiel gerade, das heißt, gesund zu sein. Also wenn ihr hört, dass ich erkält bin oder bisschen schniefe, verzeiht es mir. Aber kaum wieder in Deutschland zurück. Mit dem Luxus in der Business Class ist man noch einmal krank geworden. Aber ja, das könnte zum Beispiel auch Luxus sein. Aber die Luxus-Reihe hat uns eben auch gezeigt, dass es nicht nur ein Marktphänomen ist, sondern vor allem ein psychologisches Phänomen. Halblut sich eben die Frage zu überlegen, was sagt Luxus eigentlich über uns aus? Was zeigt das eigentlich? Und Luxus ist eben kein neutraler Kauf, sondern da passiert immer so ein bisschen was. Und es geht nicht darum, gefällt es dir, sondern auch darum, was sagt das dann eigentlich über mich aus, über uns Luxus? Und kann man sich auch leisten. Ja, und vor allem, wie sicher fühlt man sich dann eigentlich, wenn man diesen Luxus zeigt, wenn er sichtbar wird. Und das ist es ja häufig, dass er dann sichtbar wird. Zumindest ist es manche.

speaker-0: Ich muss da direkt reingerätschen, wenn du es gerade so sagst, mit diesem sich sicher fühlen, wenn es luxuriös wird, sag ich mal. Du warst ja in Kolumbien. Ich war auch etwas mit K, wenn man es auf Deutsch ausspricht, Kalifornien. Ich in San Diego und rund San Diego und in kleinen Beach-Towns, also so schön am Strand. Ich war dann aber auch mit Lino, mit meinem Mann und Emy in einem Hotel in San Diego, weil Lino hat da gearbeitet. Wir haben uns damit einquartiert oder einquartieren lassen, sag ich mal. dann kamen so, also Emmi und ich haben dann so einen Tag am Strand gehabt und sind dann zurück, kamen gebadet und ich war schon eigentlich so, komm wir gehen jetzt ins Bett, also Emmi kann gleich ins Bett gehen. Dann hat sie mir signalisiert, ich habe Hunger. Okay, wir hatten jetzt nicht mehr so viel im Hotelzimmer, also dachte ich, ja gut, dann gehen wir halt ins Restaurant, ins Hotel-Restaurant. Und in dem Moment, wo ich in dieses Restaurant reingegangen bin, habe ich gemerkt... Ups, sollte man hier eigentlich mit so einem Kleinkind rein? Also es waren alle superschick angezogen, alles war in Beige. Total viele Kellnerinnen und Kellner überall. Also es war, sag ich mal so...

speaker-1: Das war der operkörperfreie Moment von der letzten Folge.

speaker-0: Richtig, so habe ich mich gefühlt. Ich hatte noch meine Mahlsachen für Emmi im Gepäck. ich war so ein bisschen, pass ich hier rein? Ja, und das passt ja genau. Auch zu den letzten Folgen.

speaker-1: Und wie hast du dich da gefühlt? Weil ich lustigerweise in ähnlichen Situationen kann ich euch auch mal erzählen. Aber wie war das denn für dich?

speaker-0: Ich hab halt gemerkt, ich mir davor gedacht hab, was können wir jetzt essen? Und plötzlich ging's gar nicht mehr darum, was ich eigentlich wollte, sondern es ging die Frage, bin ich hier richtig? Geht das jetzt, dass wir hier sind? Genau das, worüber wir geredet haben. Also dieses, gehöre ich dazu? Und ich bin so in diese Selbstbeobachtung gekommen. Und das mag ich nicht so gerne. Ich mag ganz gern einfach leben und im Moment sein. Und ich mag nicht, wenn ich denke ... Wie verhalte ich mich jetzt? Und sollte Emmi Sticker an das Fenster kleben oder besser nicht? Hat die Frage gemacht.

speaker-1: Ich hatte genau die gleiche Situation. Nicht mit Ben & Jerry, also meinen Söhnen, sondern wir waren in Kolumbien zu meinem Geburtstag in einem auch schicken Restaurant und gutes Essen gehabt. auf einmal haben die beiden Nichten von meiner Freundin und von mir dann dementsprechend auch Sonnencreme ausgepackt in dem sehr gehobenen Feindarding-Restaurant und haben sich komplett das Gesicht mit Sonnencreme eingecremt. Und natürlich fettige Hände, haben so bisschen rumgestampft vorne in einem 18. Stock oder so. Auf so Holzdinger, also hinter uns waren auch laute Leute, so eine große Gruppe, die auch schon gut eingedrucken hatte. Da konnte man sich die gleiche Frage stellen, verhalten die sich richtig in so einem Umfang. Aber an dem Moment guckst halt auf die Kinder und denkst so, wie gucken jetzt die Kinder dann da drauf? Ja, was denken die denn von dir an der Stelle? Und ich hab auch so gemerkt... paar minuten lang müssten jetzt die eltern nicht eigentlich was sagen so nach dem motto dass das hier so nicht geht aber sie haben sie einfach machen lassen ist generell eine ganz schöne beobachtung die man da gemacht hat und keiner hat was gesagt also wieder zu der eigenen gruppe die eigentlich zu laut war noch zu den kindern außer dass sie nicht am rande dieses hochhauses da trampeln sollten weil das ein bisschen gebrechlich sein kann und das fängst du auch so leicht angekippt aber es ist ganz lustig also in den mcdonalds Hättest du dir die Frage nicht gestellt. Aber es ist trotzdem dieser Moment, du beschreibst. Was denken die anderen eigentlich über mich? in dem Moment geht der Fokus von denen, deswegen waren eigentlich da war eine schöne Zeit zu haben, lecker zu essen, aber auch eine schöne Zeit mit der Chemie zu verbringen. Hat man ja. Das war lustig. Die haben sich angecremt, die hatten total Spaß. Man macht sich in dem Moment darüber Gedanken, passt das so gesellschaftlich? Also, ein Bett, das hier mal fällt man auf oder nicht? Und genau in dem Moment fällt man halt vermeintlich auf. Was man vielleicht gar nicht will in dem Moment. Aber es ist eigentlich auch nicht Schlimmes. Ja. Und das ist ja, glaube ich, diese psychologische Einordnung, ist Luxus. Was ist es eigentlich? Ist es eine Geldfrage? Und diesen Luxus zu erleben, wie das leisten zu können in diesem Restaurant? Oder ist es so eine Berechtigungsfrage? ist man dazu auch berechtigt, das gerade zu machen? Darf ich hier sein, wenn die sich so verhalten? Also, ich dann dazu oder passe ich nicht dazu? Darf man so viel Raum einnehmen an der Stelle? Und das ist, glaube ich, ganz spannend, wie man das unterschiedlich wahrnehmen kann oder wie wir es in der Essensituation anscheinend beide gleichzeitig erlebt haben an verschiedenen Stellen in der Welt.

speaker-0: Ich habe da auch noch mal gedacht, ich habe so ein paar der anderen Gäste beobachtet im Restaurant. Vielleicht hast es dann auch gemacht. Wer ist da noch so? Und ist das nicht dann auch total spannend, dass man sagen kann, man weiß ja nicht, wer was auf dem Konto hat? Und selbst wenn jemand genau den gleichen Kontostand hat, selbst dann würden die Menschen sich komplett anders fühlen. Und manche sind da ganz selbstverständlich in diesem Restaurant und andere eben nicht. Das finde ich halt auch, warum wir immer wieder über dieses... generell bei uns im Podcast dahinter schauen, was sind die Emotionen hinter dem Geld. Und diese Restaurant, sag ich bin total froh, dass du auch so was erlebt hast kürzlich, da kann man sich was Gutes draus ableiten und jeder von uns. Und zwar ist es ja manchmal so, dass man sich so halt, ja fühl ich mich jetzt kleiner oder größer als andere in einer bestimmten Situation. Aber wie wäre es, wenn wir uns mal fragen, wie alt fühl ich mich in einem Luxusmoment? Ich habe gemerkt, als ich mich ein bisschen unwohl gefühlt habe, als ich in das Restaurant rein bin, ich mich jünger gefühlt habe. Ich habe ja noch so eine Emi auf dem Arm, so jung kann ich jetzt auch nicht sein. Also dass man sich daran erinnert, wie alt bin ich denn eigentlich und damit so bisschen wieder Souveränität bekommt. das kann man so bisschen, also wenn man sich manchmal jünger fühlt in bestimmten Räumen oder in bestimmten Luxusmomenten, vielleicht ist das dann eher so dieses Ich möchte gefallen oder ich rechtfertige mich innerlich, warum ich jetzt irgendwie hingehöre. Und wenn man sich älter macht, ist man vielleicht auch bisschen strenger. Also dass man sagt, ich bin ja nicht 33, sondern ich bin 43 und sagt dann irgendwie, Ahnung, jetzt reiß dich mal zusammen und natürlich gehörst du hierher. Und die Frage ist, wie können wir vielleicht in unserem, oder ich hab mich das so gefragt, wie können wir in unserem echten Alter irgendwie sein? Wie können wir gegenwärtig sein? Und zu sagen, ja das passt jetzt für mich. Es gibt keine Rechtfertigung, inneres Theater. Wir packen jetzt die Mahlstifte aus, essen was und dann gehen wir ins Bett. Ich habe die These, dass Luxus ganz gut zeigt, aus welchem inneren Alter wir heraus entscheiden. Und Ingela, bevor du was dazu sagst, ich würde ganz gerne, dass wir heute ein paar eurer Antworten einfädeln. Wir haben euch ja vor fünf Folgen oder so gefragt, was ist für dich Luxus? Und wir viele Antworten bekommen. Wir können jetzt nicht alle aufzählen, aber ich habe mal eine Hörerin reingenommen und sie hat nämlich passend zu unserem Restaurantbeispiel auch so was ähnliches geschrieben. hat geschrieben, sie ist Luxus sich richtig gut anzuziehen, richtig schön anzuziehen, in ein gutes Restaurant zu gehen und dann zu bestellen, ohne auf den Preis zu schauen. Und ich habe daraus gezogen, dass der Kern ihrer Antwort irgendwie so was ist wie nicht das Essen, nicht das schicke Essen als Luxus, sondern sich nicht dabei schlecht zu fühlen, wenn man so fein Dining macht. Also nicht irgendwie zu sagen, ist zu viel, das ist zu teuer, sondern wie Isabel Garcia, die Expertin, uns beigebracht hat zu sagen, ich erlaube mir das. Wie findest das? Es geht eben nicht das Objekt, es geht nicht die Uhr unbedingt, es geht nicht irgendwie ⁓ den Designertisch des extrem schicken Restaurants, sondern es geht vielleicht diese Selbstverständlichkeit, die Ruhe im Moment und diese Erlaubnis, die wir uns dann selbst geben können. Gut, wir sind jetzt hier und wir haben jetzt eine gute Zeit.

speaker-1: Ja, ich finde, am meisten davon spüre ich die Selbstverständlichkeit. Ich habe mich gerade versucht, selbst in so Essenssituationen reinzusetzen. war ja schon mal das eine oder andere Mal in so Michelin-Restaurant, wo der auch mal gerne einen Tausender lässt, mit Weinbegleitung und so. Ich habe den Gedanken nicht mehr, nicht weil ich denke, ich kann es mir leisten, sondern weil es die Selbstverständlichkeit für mich hat. Es hat für mich einen Erlebnishintergrund. Ich teile mit einer Person, die ich liebe, einen ganz besonderen Moment, wo Personen sich so viel Mühe gegeben haben, so viel Gedanken reingesteckt haben, also Michelin-Küche, die verbringen jetzt das Leben damit, so ein Kunstwerk zu schaffen. Ich musste spontan an die Folge denken, wo wir das mit dem Thema Mode hatten. Wo es ja auch darum ging, ich kaufe einen vorigen Modegegenstand, ich verbringe Zeit in diesem Modeladen, ich kaufe die Geschichte. hinter diesen Kleidungsstücken eigentlich. Und so finde ich das in Restaurants auch tatsächlich, dass man sich in so eine kleine eigene Welt begibt. Je mehr Michelin-Stöne man hochkrachselt, bis zum dritten ist das wirklich eine komplett eigene Welt, wo man denkt, wow, ist jetzt so gefühlt das Essen des Disneyland, ohne dass es so viel ist, sondern dass es einfach so krass ist und so eine Präsentation, so eine Show ist. Und dafür gibt man halt Geld aus. Und ich glaube, diese Selbstverständlichkeit, das zu wissen, warum ich das mache, indem ich Kunst erlebe ... Form von Essen in diesem Fall und mich mit einer anderen Person also zusammen Zeit verbringen, wenn ich zusammen die Zeit nehme, das zusammen genieße, schmecke, rieche, ja, was auch immer mache in dem Moment, das für mehrere Stunden und damit ein einmaliges Erlebnis zu haben. Das ist es für mich im Bezug auf Restaurant tatsächlich an der Stelle, was es wegnimmt komplett von dem Geld. Ist es logisch, Geld auszugeben für ein einmaliges Erlebnis? I don't know. Mehr wahrscheinlich ein Laumenssatz. Muss nicht so sein. Aber ich finde es zumindest logisch, es zu tun. Wenn es nicht gut wäre, dann hat jemand ... Wenn es nicht teuer wäre, muss er nicht überteuert sein, dann hat vielleicht die Person dahinter ihren eigenen Wert noch nicht erkannt, richtig zu bepreisen. Restaurant, muss so bisschen ökonomisch laufen. wenn du so super Zutaten dazu nimmst, dann muss das sicherlich immer seinen Preis haben mit dem ganzen Service und dem Erlebnis dahinter. Aber das sind so

speaker-0: Das Bezirk vor allem, du es beschreibst, ist es ja, dass du sagst, dir geht es eben um die Dinge, um die Liebe, um die Konversation, um die Kunst und den Geschmack sozusagen bei dieser Erfahrung und damit bist du ja bei dir, bei Ingo. Und nicht bei dem, was ich beschrieben habe, als ich ins Restaurant gegangen bin. Wie wirke ich jetzt? Oder? Das ist ja der Unterschied.

speaker-1: Also in dem Beispiel, ich mit den Kindern da war, weil das nicht so unvorbereitet kam, so unverhofft, ich war darauf nicht vorbereitet, würde ich auch nicht sagen, ich war bei mir. Das ist, glaube ich, die Frage, die sich jeder stellen soll, als Mini-Check, als Mehrwert für euch, bin ich in solchen Luxussituationen bei mir oder bin ich eher bei der Frage, ich bin jetzt in der Situation, wie wirke ich auf andere? Das ist genauso der Punkt. glaube, das richtige schöne Luxuserlebnis ist einfach, wenn ich bei mir bin, so ein vielen Andere Lebenslagen auch ohne dem Thema Luxus. Oder fühlt es sich nach Ausdruck an, nach Beweisen? Wie du gesagt hast, wie alt fühle ich mich? Ich fand es ganz spannend, dass du gesagt hast, ich fühle mich da eher jünger. mich würde das heißen. Man hat sich trotzdem eher so darauf besonnen, wie man ist. Weil gefühlt ist man ja, wenn man älter ist, so bisschen ... Gerade so der typisch deutsche, da hab ich auch noch mal kulturelle Unterschiede so festgestellt, so bisschen strenger und man wird hätt sich eher an Regeln und Knigge und so ein Krams, das würde man ja eher mit einem höheren Alter verbinden und sich da weiterhin so zu fühlen wie das innere Kind quasi einfach bei sich zu...

speaker-0: Für mich ist das Jüngere eher un-selbstbewusster, weißt du? Ich hab das Gefühl, mein gegenwärtiges Ich ist viel selbstbewusster als mein jüngeres Ich. Und das meine ich mit dem Ich bin jünger und hab mich jünger gefühlt, als ich reingegangen bin.

speaker-1: Ja, ja, sehr legitim. ich muss sagen, würde mich, je jünger ich bin, desto weniger beeinflusst von der Gesellschaft, so würde ich es sehen und desto weniger ...

speaker-0: wenn man diesen Alterscheck anwendet. Das ist doch cool. Du bist also so, ja klar, lass uns alle mit Sonnencreme einschmieren in diesem schicken Restaurant.

speaker-1: Das ist auch für mich. Zum Beispiel. Also das haben wir auch schon festgestellt beim letzten Mal. Ich hatte kein Problem damit aufzufallen, lustigerweise. Aber je älter ich werde, desto mehr bin ich in solchen Luxussituationen, glaube ich, schon so, dass man versucht dann doch eher nicht aufzufallen. Und man hat auch so bisschen gelernt, wie es eigentlich beim letzten Mal beschrieben wurde, sich so bisschen anzupassen an der Stelle und noch nicht so aufzufallen. So war ich irgendwie anders. so ist es halt. Luxusmomente haben viel mit einem selbst zu tun.

speaker-0: Ich glaube bei mir war es so, dass ich so gut gelernt habe mich anzupassen und dass je älter ich werde, lieber mit den Regeln brechen möchte. Also das ist total witzig. So, aus diesen Bahnen und so ist schon okay. Ja, finde ich total...

speaker-1: Ja, ist wahrscheinlich bei jedem anders, Wer man nordet, wahrscheinlich so einumittelt sich so ein bisschen. Du kommst von der einen Ecke, ich von der anderen und wahrscheinlich treffen wir uns in fünf Jahren genau in der Mitte.

speaker-0: Wir beide gehen das nächste Mal auch in so ein Michelin-Restaurant. Michelin. Genau. Ingo, wir haben ja noch was weiteres uns überlegt. wir haben so viel Geniales in dieser Reihe. Luxus als innerer Konflikt, weil so eine Luxus-Kaufentscheidung, die fühlt sich wahnsinnig groß an. Zum einen, weil man einige Scheinchen hinblättern muss. Aber, und das ist ja unsere These, Ingo, weil es eigentlich nie nur eine Kaufentscheidung ist, sondern das aktiviert immer so mehrere Bedürfnisse gleichzeitig. Es ist immer so ein Hin und Her. Es ist nicht so, nur der Preis sozusagen das alles so aufgeladen macht, sondern die konkurrierenden Bedürfnisse dahinter. Jetzt gebe ich mal endlich ein Beispiel, bevor ich noch weiter abstrakte rede. Gegenwart versus Zukunft. Also, ich sehe... eine super coole Hose und die kostet dann bei Lynn im Laden vermutlich 900 Euro. Und dann denke ich, boah, in der sehe ich ziemlich gut aus, die will ich. Das ist dann so meine jetzt Stimme. Fühlt sich gut an, sieht gut aus, wäre ganz toll. Mein zukünftiges Ich, die später Stimme, sagt, boah, ganz ehrlich, 900 Euro sollst vielleicht lieber zur Seite legen. Wer weiß, was noch an Steuern jetzt auf mich zukommt oder was auch immer. Also das ist doch voll interessant, dass es so ein, wie so ein Battle gibt zwischen dem jetzigen und dem zukünftigen Ich.

speaker-1: Ja, und ich glaube, das gibt es in vielen Bereichen, zwischen Sicherheit und Freiheit zum Beispiel. Es hat zum Beispiel eine Hinhoerlerin geschrieben und eine sehr spannende Situation beschrieben. Und zwar sagt sie, ich dann letztens vor einer Tasche, die ich wirklich schön fand, ähnlich wie du mit deiner Hose, ich wusste, ich kann sie mir leisten und ich bin trotzdem gegangen und hab die ganze Woche noch daran gedacht. Und das ist, glaube ich, eben das Spannende, dass ich dass es gar nicht diese Tasche ging. Ja, das war der Spiegel, diese Tasche in dem Moment. Aber es ist der Spiegel eben dieses inneren Konflikts der Luxus. Will ich mir das erlauben oder halte ich mich eben zurück an der Stelle? Und ich glaube, das ist oft genau das, was viel länger hängen bleibt, dieser Konflikt als dieser Kaufmoment an der Stelle, als der Kauf selbst. Und wenn wir uns das eben mal anschauen, so Sicherheit versus Freiheit, dann ist das schon ein ganz spezieller Moment. Kann ich mir konkrete Freiheit kaufen? Ich will es mir einfach nehmen können, ohne nachzurechnen, ohne mich zu rechtfertigen. Das wäre die konkrete Freiheit oder eben konkrete Sicherheit. Was ist, wie du beschreibst, ich spare es lieber, was ist, ich das Geld später brauche? Dann habe ich das für so eine Kacktasche ausgegeben, die mir in dem Moment gar nicht weiterhilft, weiß ich nicht, einen Kilo Äpfel zu transportieren. Und dann ist eben ... vielleicht der Spiegel dann, wenn man es sich schenkt sozusagen, also nicht pullt, die Kontrolle zu behalten, also das Geld bei mir zu halten, die Kontrolle zu selbst zu behalten. Aber die Frage ist eben, das haben wir ja schon mit Geldprojektion gelernt, halte ich über mehr Geld, weil ich bei mir habe, mehr Kontrolle oder bin ich grundsätzlich in der Kontrolle und bin ich grundsätzlich frei? Also wiederum bin ich bei mir, bin ich mir auch den Projektionen bewusst? Dann kann ich mich ganz unabhängig davon entscheiden, von Kontrolle und von Sicherheit. Kaufe ich das jetzt oder oder kaufe ich das nicht, sondern es ist eben diese Freiheit oder diese Entscheidung. Also Luxusentscheidungen sind eben keine Entscheidung darüber, bin ich frei oder bin ich sicher, sondern ja, bin ich, bin ich bei mir.

speaker-0: Und welche Bedürfnisse habe ich in dem Fall? Was ist es da eigentlich, was ich wirklich will?

speaker-1: Ja, das macht es auch so bisschen schwierig. Es geht nicht darum, ist das richtig oder falsch, sondern im Endeffekt bin ich mir meinen Projektion bewusst. Und dann sich einfach mal zu fragen. Frage eins, also welcher Teil von mir will das und warum? Der und der andere Teil zögert. Warum zögere ich? Und das mal so gegeneinander antreten zu lassen an der Stelle und dann zu schauen, okay. Wenn die beiden jetzt miteinander reden, wenn sie sich so an den Tisch setzen würde, was sind die Argumente und was fühlt sich dann für mich als Supervisor, als derjenige, von außen schaut, wie die beiden sich unterhalten, was fühlt sich dann eigentlich stimmig an?

speaker-0: Das ist echt eine wunderschöne Schlüsselfrage. Was fühlt sich stimmig an, weil es eben nicht immer das Richtige und das Falsche gibt? Jetzt kommen wir zu unserem dritten Punkt, Ingo. Und den wollte ich unbedingt nochmal aufgreifen, weil das ist ja auch wie unsere Himm-Philosophie. Also wir beide versuchen ja immer ein Thema so differenziert wie möglich zu sehen. Also man könnte natürlich irgendwie sagen, boah, alle die so voll auf Luxus stehen sind irgendwie oberflächlich oder so. alle... Slopps. Ja. Und alle die sich gar nicht damit beschäftigen wollen, die haben kein Geld. Also man könnte ja so richtig oberflächlich Sachen sagen, aber... Wir versuchen ja immer dahinter zu schauen und tiefer zu graben und so. Und was wir feststellen konnten dieser Reihe, auch durch die tollen Experten, die wir eingeladen haben, ist, dass Luxus ein Werkzeug sein kann, mit dem wir unser Leben bewusst gestalten können. Ja, und dass wir auch mal hier den, wie immer, keine Moralaposteln spielen, sondern dass wir auch sagen, ganz ehrlich, auch Ingo, mein liebstes Kapitalistenschweinchen und ich, auch wir lieben Dinge, wir lieben auch materielle Sachen und das ist auch okay.

speaker-1: EIS Material

speaker-0: Nur Eis. Das heißt, finde es schon, sich hinzusetzen und sagen, ganz ehrlich, Luxus darf Freude machen, Luxus darf ästhetisch sein, mir ästhetisch gefallen, Luxus darf Lust auslösen. Also, sich nicht irgendwie geißeln für die Frage, das finde ich jetzt schön, das will ich unbedingt haben, sondern eher kommt es aus Druck oder aus Klarheit. Also, entscheide ich mich jetzt für einen Luxus, Objekt, Produkt oder auch was immaterielles wie Zeit. weil alle sich gerade nachmittags ein bisschen, manch mal keine Ahnung, bisschen Zeit nehmen für die Freunde oder weil ich das als Priorität sehe. Also kommt jetzt aus Druck oder aus Klarheit. Und das ist etwas, was sich auch super in unsere Himmphilosophie reiht. Von Anfang an, oder Ingo? Seit fünf Jahren, glaube ich, würde ich sagen. Geld wird dann kraftvoll. wenn es nicht nur konsumiert, sondern gestaltet.

speaker-1: Ja, und ich glaube auch diese Neugier. Also das fand ich in letzten Folge auch nochmal ganz schön, Knigge und Dinge nicht abzulehnen, auch mit einer Punk, mit einem Punk-Hintergrund, sondern einfach ehrlich. Im Herzen Punk. So dieses ehrliche Neugierige einfach zu haben an der Stelle, auch für das Thema Luxus und niemanden nicht vorzuvorurteilen. Ich glaube, das ist nicht so einfach. Also würde ich mich jetzt selbst total mit reinnehmen. Und, und,

speaker-0: ist ein Herzkrank.

speaker-1: das sich immer hinterfragen und auch weiterzudenken, wenn man da wieder bei sich selbst ist und zu überlegen, wir haben ja auch laut und leiser Luxus, guter Luxus, schlechter Luxus, haben wir auch drüber gesprochen und der vermeintlich gute Luxus, ohne das bis zum Ende ausdefiniert zu haben, aber ist eben nicht dieses laute, was man sich häufig vorstellt, der Ferrari, die Uhr und allem drum und dran, sondern das haben wir schon festgestellt und Das könnte ich persönlich auch nur reingeben, ist es eben dieses ruhige. Zeit zum Beispiel hat man superhäufig gehört, der Stelle, dass Zeit superviel wichtig ist, spezielle Momente. Und dass guter Luxus eben auch Reibung reduziert, also weniger Stress, weniger inneres Rechtfertigen, mehr Stimmigkeit. Und das widerspricht dann auch, finde ich, diesem lauten Luxus, weil häufig hast du halt durch Dinge, die du nach außen trägst, erzeugst du eher Reibung, du erzeugst mehr Aufwand an der Stelle. Ist wie bei Geschenken?

speaker-0: Da müssen wir das challenge. Ich weiß nicht, genau. Für uns kann das so sein, also für dich und mich persönlich. wenn wir jetzt nochmal zurückdenken, wir haben ja auch mit Menschen gesprochen, die das irgendwie total wichtig ist, weiß ich nicht, die Uhr noch in der Sammlung zu haben, weil man da auch wieder historisch das und das sieht und wie die Uhr überhaupt gemacht ist, also dieses, den Wert des Handwerks zu sehen und so. Für manche kann es ja auch dann wieder sagen, das beruhigt mich oder das gehört zu meinem Leben, das habe ich kuratiert und so. Also das ist glaube ich so ein bisschen dieses... Deswegen sind wir uns da einig. Ingo, sind uns einig. Das finde ich gut.

speaker-1: Ich glaube, dass es so ist. Es hängt immer vom Charakter ab, wenn jemand reingewachsen ist und das von jeher so kennt, das etwas ist, womit man Passion sein Leben verbringen kann. Dann ist das wie ein Hobby, als würde ich jetzt Keine Ahnung, was sammel ich? Briefmarken, da tue ich jetzt nicht, aber keine Ahnung. wenn man ...

speaker-0: Wenn du Briefmarken sammeln willst. Wäre ein guter Bruch in deinem Charakter.

speaker-1: Ja, ne? Aber ich glaube, das ist dann noch mal der Unterschied an der Stelle. Aber wo hatten wir es denn mit Tim Hieser, der lange Zeit im Regenwald war, glaub ich. Da meinte, je mehr Besitz man hat, desto mehr Aufwand hat es auch. Deswegen schreibt er möglichst wenig Besitz an. Ich muss sagen, das hab ich mir gemerkt. es ist so. Wenn man sich darüber gedankt hat, ich war jetzt auch in Kolumbien, sich für die Familie ein Haus zu kaufen, das zu renovieren, steht alles Aufwand dahinter. Es im ersten Sinne Luxus sein, auch wenn es dann irgendwann fertig wäre. Aber auf dem Weg dahin ist es viel Aufwand. Und dann sind wir wieder bei mehr innerer Stress, mehr Reibung, weniger Stimmigkeit, weil du viel damit zu tun hast, bis es fertig ist. Daran hab ich gedacht an der Stelle. Viele sind in der Situation, dass sie sich Luxuswerte nicht nur kaufen, sondern auf dem Weg dahin ein gewisses Investment notwendig ist. Da muss man die Frage stellen ... Ist das dann wirklich der Luxus, den ich für den Moment haben will? Und kompensiert das Endergebnis den Weg dahin? Das ist für mich auch immer noch so ein Thema, Und dann sind wir ja bei allen von euch, die vielleicht mal den Mehrwerk checken können. Also, wenn ich was kaufe, ist der Kauf überhaupt abgeschlossen? eins. Punkt zwei, bin ich nach dem Kauf ruhiger oder unruhiger, wenn ich vielleicht noch einen Weg dahin habe, bis das Endergebnis wirklich da ist? sich dann davor noch mal zu fragen. wenn man sich diese Fragen gestellt hat, will ich das überhaupt? Und wie werde ich mich anders fühlen? Bloß macht es mein Leben gerade einfacher oder an sich eigentlich eher komplizierter. Das ist, ich, schon so, da sind wir auch häufig beim Investieren mit Immobilie, das Kapitalanlage oder einfach nur ein stupides ETF-Depot. Vielleicht auch gar nicht, weil Trump eins so sehr auf die Nüsse geht und man einfach alles auf dem Konto liegen lässt, sozusagen. Das sind ja schon Fragen. zum Thema, wenn man auch viel Geld liegen hat, die man sich durchaus antwortet.

speaker-0: Das ist eine schöne Frage, du gestellt hast. Was würde mein Leben einfacher machen? Werde ich jetzt mit mir rumtragen, wenn ich das nächste Mal vor einer Kaufentscheidung stehe? Was ist das? Macht das jetzt einfacher oder schwieriger? Noch mehr Sonnencreme dann. Noch mehr Sonnencreme. Ich würde ganz gerne noch mal eine Antwort. Also danke nochmal, dass ihr uns so lieb schreibt. E-Mails und bei Insta, bei Myberg und teilweise habt ihr mir persönlich geschrieben bei Insta. Also danke dafür. Ich würde gerne eine Hörerin noch mal zitieren. Zumindest so mehr oder weniger. Das ist nicht komplett ab, aber ich habe es so in der Art geschrieben und zwar dass sie gesagt hat, und das kennen vielleicht auch viele von euch, dass ganz lange das für sie so war, Luxus ist, Sachen kaufen. Endlich kann sie sich das leisten. Und inzwischen ist es, ihren Alltag zu vereinfachen. Also zum Beispiel hat sie jetzt einen Steuerberater und eine Putzhilfe und wird geschrieben, das hat ihr Leben mehr verändert, alles, was sie bisher gekauft hat. Und das muss ich rausziehen, diese Antwort, weil ich finde, das Das ist so der Punkt, oder? Also es geht nicht darum, dass man mehr hat, sondern genau das, was du gerade gesagt hast, Ingo. Also was macht mein Leben leichter? Und aus dieser Brille heraus zu entscheiden, lohnt sich das jetzt? Also will ich jetzt dieses Geld für, sagen wir mal, keine Ahnung, das neue Haunt-M-T-Shirt ausgeben oder doch für die Hilfe, sodass ich jetzt irgendwie nach Feierabend nicht noch zwei Stunden putze, sondern eben entspannen kann.

speaker-1: Ja, und ich glaube, das ist so der Punkt. Das muss ich einfach passend anfühlen. muss mein Leben einfacher machen, wohlfühlen. Und wir hatten ja auch das Thema Haare, Klamotten und passend. hat uns dazu auch ein anderer Hörer geschrieben. Für mich ist Luxus einfach ein richtig gutes Paar Schuhe, die ich jeden Tag trage, in dem ich mich wofür. Ich glaube, jeder hat das schon mal gehabt, wenn er so ein neues Paar Schuhe hat und denkt so wow, cooler Tragekomfort. Damit laufe ich. gerne gut durch die Gegend oder andersrum. Also ein paar Schuhe. habe in Kolumbien Tennis gespielt. Halbe Größe zu klein, Füße überall, wo es quasi ging, blutig. Also kann auch genau das Gegenteil enden. das ist eben das Spannende. Und das passt ja eben. Das Luxus einfach. Das Leben noch passender.

speaker-0: Ich hab das, ich, dieser Luxusreihe. finde, jede Reihe verändert uns ja auch irgendwie. Die Luxusreihe hat mich verändert. Mir ist aufgefallen, dass ich ... Also, zwei Sachen habe ich verändert. Vielleicht nicht so super spannend für alle, aber ich sag's euch trotzdem. Zum einen ist mir aufgefallen, dass ich meine Lebensmittel besser auswählen möchte. Das ist ja so Ding, dass man weiß, in USA sind die nicht so gesichert wie in Europa. Und irgendwie hab ich gemerkt, ich hab irgendwie ... Kochen muss ja gar nicht immer so schwer sein und Essen kann total der Genuss sein. Also was fehlt mir denn? Was ist denn das Ding? Ich hab ja die Lebensmittel. Und das hab ich dann auf die Suche gemacht und jetzt kriegen wir immer so eine, wie so eine Bio-Kiste. Wirklich von Upstate New York, also von den ganzen Bauern rund ⁓ Die Stadt ist ja alles hier grün drum herum. Die Stadt ist ja die Stadt und dann hinter ist ja nichts quasi. Und ganz, also alles lokale Produkte, die wir jetzt im Kühlschrank haben und... Die sind total wild, die Möchchen, wie die jetzt aussehen, nicht mehr so schön immer gerade, dafür manchmal auch bunt und krumm. Ich kann's dir wirklich nicht anders sagen als ich hab so einen Genuss, wenn ich esse gerade. Und das hat es wirklich für mich so verändert, wie ich in den Tag starte, wie ich den Tag beende. Das hat sich total verändert und auch modisch, muss ich sagen, hab ich wahnsinnig ausgemistet. Und muss auch nochmal an unsere Minimalismus-Folge denken, also Frugalismus war das ja, die Frugalismus-Folge, da nochmal zu sagen, okay, Luxus für mich auch das zu kuratieren. Was ist denn jetzt irgendwie die Version, ich sein will sozusagen und was passt dazu noch? Und das muss ich schon sagen, bin ich schon dankbar, dass wir so viel lernen durften und dass ich dann für mich so Schrauben gedreht habe.

speaker-1: Ja, und das haben wir auch von allen In-Gästen, ich, vieles mitgenommen. Viele spannende Gäste da auch an der Stelle. Man darf von schönen Dingen träumen. Schinge, das ist wie in Köln. Von so einer Schinge darf man auch träumen. Vor allem der Kölner. Aber eben sich ganz zentral... die Frage zu stellen, wenn man vor solchen Luxusgegenständen steht, ob es die Biotonne ist, die Biotonne, aber das Bio-Essen, ja, frisch vom Bauern, wo die kleinen Möche noch auf den Teller hüpfen, weil sie so geformt sind, dass sie springen können, aber ohne Monsanto bekleckert wurden. Ja, also solche Dinge vor der Tasche, vor den Paar Schuhe, vor dem Luxus-Restaurant, dass man sich immer wieder überlegt. Was hoffe ich mir eigentlich davon? Ich glaube, wenn ich auch über diese Essenssituation nachdenke, ich habe dieses Restaurant, wo ich ein gutes haben wollte, klassisch kolumbianisch, mir war also wichtig, ich will Kultur erleben an der Stelle. Es war mir wichtig, dass die Familie dabei sein kann und dass das Restaurant auch Kinder akzeptiert und dementsprechend auch irgendwas für Kinder hat zum Essen, wenn es Fein-Dining ist. Und am Ende hat es mich dann, glaube ich, auch weniger gestört, weil mir der, weil mir... Die Entscheidung sehr bewusst war, warum ich das gemacht hab und nicht ⁓ mega geil zu essen und Ad-Bit-Data darum zu laufen, sondern das mit anderen zu teilen sozusagen. Von allen Tellern ein bisschen zu probieren. Und das ist alles passiert. Und ich glaube, das muss man sich eben im Vornhinein klarmachen. Warum gönne ich mir Luxus? Was ist es für ein Luxus und was verändert sich dadurch? Und damit ins Rennen zu gehen, wenn ich es mache oder nicht.

speaker-0: Und für alle, die wie ich noch ein Himm-Lokbuch haben oder generell einfach ein Notizbuch, in den sie gerne reinschreiben und reflektieren, gibt es jetzt noch eine Frage und einen Satz zum Nachdenken für euch. Und damit beenden wir jetzt die Luxus-Reihe. ⁓ Und hier der Satz zum drüber nachdenken. Danke, dass ihr mit uns diese ganzen Folgen mitgehört habt, mitgedacht habt, uns Fragen und Antworten geschickt habt. Bald geht's weiter mit einer neuen Themenreihe. Falls ihr irgendwas habt, ihr sagt, muss, müssen wir jetzt verhandeln. Das Thema ist irgendwie gerade richtig wichtig. Redet mal darüber, Ingo und Lena. dann schickt uns bitte eine E-Mail an hallo.howmathmymoney.de, schreibt mir auf Insta Privat oder den Maywerk-Kanal. Und wir sind gespannt auf eure Vorschläge und mit einem lachenden Weinauge sagen wir jetzt Tschüss, themrei Luxus.

speaker-1: Jetzt kommt was anderes. Ihr dürft gespannt sein. dahin. Bis zum nächsten Money Monday. Ciao, ciao.

speaker-0: Hmmmm Ciao!

Über diesen Podcast

Was, wenn dein Umgang mit Geld mehr über dich verrät, als du denkst?
In How I met my money geht’s nicht nur ums Geld - sondern darum, was es mit dir macht.

Journalistin und Interviewerin Lena Kronenbürger & Honorarberater und Finanzcoach Ingo Schröder sprechen offen über die Themen, die meist unter der Oberfläche bleiben: Geldsorgen, Beziehungskonflikte, Scham, Sicherheit und echte Freiheit.

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Disclaimer: Der Inhalt dieses Podcasts dient ausschließlich der allgemeinen Information. Die im Podcast gemachten Aussagen sind nicht als Aufforderung oder Empfehlung zu verstehen, einzelne Finanzprodukte zu erwerben oder zu verkaufen. Alle Informationen aus diesem Podcast können und sollen eine individuelle Beratung durch hierfür qualifizierte Personen nicht ersetzen.

von und mit Lena Kronenbürger & Ingo Schröder

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