How I met my money

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Der Finanzpodcast für Anfänger

Transkript

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speaker-0: Luxus für mich zum Beispiel zu entscheiden, was ich anziehe, mich damit auszudrücken, einen Stil gefunden zu haben. Ich glaube, wir kennen das alle, dass man in der Pubertät so Phasen hatte, man jetzt Bilder sieht und sich denkt, ⁓ was war da los?

speaker-1: Heute geht es ⁓ Luxus und High Fashion und eigentlich etwas, das wir alle kennen. Dass Kleidung etwas mit uns macht. Und deshalb schauen wir heute nicht nur auf Mode, sondern auch auf Geld, auf Kaufmuster und die Frage, wofür zahlen wir eigentlich wirklich? Dafür ist bei uns Linh Yawus-Peterson. Sie hat Textil mit Kleidungsmanagement studiert und arbeitet seit rund 10 Jahren im RTGX auf der Ehrenstraße in Köln. Es ist ein Geschäft für Luxus und High Fashion. Und wenn man sie dort nicht antrifft, dann vermutlich auf der Fashion Week in Paris. Denn dort sucht sie aus, später im Laden hängen wird. Schön, dass du da bist, Linz.

speaker-0: Vielen Dank für die Einladung. Tschüss!

speaker-1: Hi Lynn, grüß dich! Was würdest du sagen, wann kribbelt es so richtig in dir drin, wenn du so an Mode denkst? Also was ist das? Was passiert da? Warum passioniert dich diese Welt so?

speaker-0: Ja, das ist gar nicht so leicht zu beantworten, tatsächlich, finde ich. Weil es kann wirklich eine Modenschau sein, die in mir Kribbeln auslöst. Das kann eine Person sein, die sich auslebt mit ihrer Kleidung, Kreativität, ihren Charakter zeigt mit ihrer Kleidung. Und das sind so viele verschiedene Dinge, wo es bei mir anfängt zu kribbeln. Weil ich merke, da passiert was. Da versucht jemand, sich auszudrücken. durch die Kleidung. Das sind so die besonderen Momente, wenn Designer wirklich eine Kollektion erschaffen, die einfach eine ganze Geschichte erzählen. Das ist schon ganz besonders für mich.

speaker-1: Kannst du mal so Beispiele geben? Ich war immer so ein Opfer von Outfittery. Ich hab mich wenig mit Mode und Co. beschäftigt und hab das regeln lassen an der Stelle. Was heißt das denn jetzt? so, weil Männer dann ja nicht einkaufen gehen, dann bekommen sie so eine vorgefertigte Box auf Basis, eine Haarfarbe, Augenfarbe, Hauptfarbe und deinem Stil sind zugeschickt. Ja, genau. Dann ist das so eine Box. Wahrscheinlich nicht für die, die gerade modeaffin sind, sondern das er abgenommen bekommen hat. Deswegen hab ich das reingeschmissen. Aber mich hat interessiert dieses Charakter-Ausdrücken zum Beispiel. wie ... Ich bin jetzt in der typischen Werte. Man hat Werte als Mensch. Wie drück ich denn jetzt im Modebereich über Klamotten meinen Charakter und meine Werte aus? Das wird mich interessieren.

speaker-0: Ich glaube, es gar nicht so, dass es jemand sein muss aus der Modewelt, sondern jeder drückt irgendwas aus mit seiner Kleidung. Es ist immer eine bewusste Wahl, was man anzieht. Also auch selbst wenn du keine Wahl treffen möchtest und dann nicht so drauf ach gibst, trotzdem transportierst du was damit oder stellst was damit da. Und zwar, es dich einfach nicht interessiert. Wenn wir ja auf einen Menschen zukommen, ist das erste, was man sieht. Bevor man sprechen kann, spricht man mit seiner Kleidung. Man transportiert was. Und das finde ich so interessant und so spannend, weil manche Menschen möchten sich unbedingt damit ausdrücken, möchten was vielleicht auch darstellen, was sie vielleicht auch nicht sind oder was sie sind. Und andere Menschen, denen ist das halt einfach nicht so wichtig. Aber das ist auch eine Aussage.

speaker-1: Wie ist das denn so eine Fashion Week? Ich meine, da wird ja dann viel, man sieht ja immer so Bilder an der Stelle und dann ja auch immer mal ein paar Promis. Und ich bin ja immer bisschen ketzerisch. Wie nimmst du das wahr für dich in solchen Segmenten, Luxus, Promis in Kombinationen? Drücken Leute häufiger aus, was sie nicht sind oder sein wollen würden über Klamotten?

speaker-0: Ja, das würde ich schon sagen. Also am Anfang war es natürlich für mich auch total spannend. Also ich bin sowieso jemand, saugt alles auf. Ich liebe das. Dann gucke ich, dann beobachte ich. Also Wahnsinn. Jetzt so nach so vielen Jahren, ich bin ja jetzt schon seit zehn Jahren dabei, seit zehn Jahren auf die Fashion League. Dann ist das natürlich schon irgendwann so ein Moment, wo man sich denkt, okay, es ist immer jedes Jahr auch echt eine selbstdarstellerische Veranstaltung für viele Menschen. wenn du dann auch mal die ganzen anderen Einkäufer beobachtest, dann merkst du, das sind nicht immer die stylisten Menschen oder die Menschen, die am meisten outgoing sind mit ihren Klamotten, sondern das sind dann schon eher die Leute, die das konsumieren. Also die dann wirklich vielleicht auch einer bestimmten Phase ihres Lebens total Wert darauf legen. Und natürlich ist das so, dass es Leute gibt, also Promis, die von oben bis unten gestylt werden. Das ist total wichtig. Das ist sogar für deine Karriere richtig zum Teil. Dass du wirklich einen besonderen Stil hast und einen Stil, einen Wiedererkennungswert hat. Und dass Stylisten auch total wichtig sind für Promis zum Beispiel. irgendwie relevant zu sein oder mehr Relevanz zu haben. Und ich finde schon, dass man an manchen Outfits merkt, ist das natürlich. Oder ist das jetzt gerade eher so, es möchte hier was vermittelt werden, was vielleicht nicht unbedingt der Fall ist? Also es schon sehr interessant.

speaker-1: Mhm. Dann bleiben wir doch mal ganz kurz bei der Fashion Week, wenn wir schon da reingetaucht sind. Paris ist ja das eine, da macht ja schon für die meisten das ganze viel auf, der Mythos Paris, aber dann auch Fashion Week, da stellt man sich genau diesen Glamour vor, Promis. Du bist aber hinter den Kulissen, du schaust dir ja dann auch an, was könnte irgendwie der nächsten Saison bei uns im Laden in Köln sein. Kannst das mal bisschen beschreiben? Also wie ist da die Atmosphäre, wie... Wie geht man da vor? Trifft man den Designer persönlich? Ich war ja noch nie da.

speaker-0: Ja, es kommt immer tatsächlich auf die Brand an. Also so glamourös ist das nicht. Also es ist jetzt auch nicht bei uns so, dass wir nur zur Fashion Show gehen. Also wir gehen ja wirklich in die Showrooms und das ist für uns die wichtigste Zeit im Jahr. Also hier selektieren wir, was dann in sechs Monaten bei uns später im Laden hängt. Also es ist ganz, ganz wichtig, die Zeit. Also es ist auch wichtig, dass wir da konzentriert sind. dass wir irgendwie eine gute Vorauswahl treffen, gute Selektion treffen vor Ort. Und das bedeutet für uns eigentlich im Klartext, weil wir jetzt im Concept Store sind, das heißt wir haben verschiedene Brands, die wir einkaufen. Wir haben dann pro Tag wirklich zehn Termine. Und dann hast du wirklich verschiedene Brands. Dann hast du einen Communicat So, was eher so Anti-Fashion ist, ein bisschen darker. Und dann hast du einen nächsten Termin. Amis Paris zum Beispiel, sich total umstellen, weil das viel kommerzieller ist. Also es ist wirklich viele, viele Eindrücke, schnell auch switchen zwischen den Kollektionen, weil es so viele unterschiedliche Kollektionen sind und es ist echt am Ende des Tages harte Arbeit, muss man schon so sagen. Und wie gesagt, eine sehr entscheidende Phase für uns. Und zwar die Kollektionen, auch ausschlaggebend sind. Passt das zu uns? Passt das zu Köln zum Beispiel? Passt das zu Deutschland? Manchmal hat man auch eine wunderschöne Kollektion, aber denkt sich, okay, das ist jetzt eine Winterkollektion, aber hier gibt es zum Beispiel nur Sommersachen. Das ist für einen Kunden, der irgendwie in einem Raum ist, wo es nie kalt ist, super, für uns schwierig. Da muss man halt total gucken. Solche Sachen. Und die Stimmung ist auch immer unterschiedlich. Natürlich ist es gut, wenn man sich freut, sich zu sehen. Wir ja auch lange Partner von uns. Man freut sich, sich auszutauschen, Feedback zu geben. Wie kommt die Kollektion an? Wie kommt die Marke zurzeit an? Wie ist die Stimmung bei uns auch im Store? Sind die Kunden zufrieden? Wollen wir irgendwas Neues kaufen? Das ist immer schon auch schon aufschlaggebend für die Kollektion oder für die Saison dann auch. Dann auch, wie die politische Lage gerade ist tatsächlich auch. Da wird auch viel drüber geredet. Wie die wirtschaftliche Situation sowieso gerade auch ist. Also für den deutschen Markt ist ja gerade sehr schwierig. Das wissen alle Kunden. Das sind ja internationale Partner von uns. Oder wenn wir zum Beispiel auf die Fashion Week kommen zu Acme Studios, ist schwedisches Brand. Die sagen uns dann, ja, sind gerade total, es ist total schwierig in Schweden, weil wir die Bein hatten. Viele sind unglücklich mit den Ergebnissen. Also so, bekommt total viel mit. Das ist wirklich sehr interessant.

speaker-1: Wie ist es denn zum Thema Mitbekommen? Viele lauschen ja aufmerksam unser Luxus-Reihe. Und da haben wir ja schon so gehört, dass sich Luxus auch so bisschen wandelt. haben lauten Luxus gehabt, leise Luxus. Wie ist so der Wandel gerade da ja so quasi am Puls der Zeit seid und davor sein müsst? Wie hat sich das bei euch verändert im Store und auch worauf man im Einkauf achtet auf so einer Fashion Week über die letzten Jahre in den Weg?

speaker-0: Ja, also wir haben schon so das Gefühl, dass die Deutschen schon sehr speziell sind. Also ein guter Freund von mir hat mal gesagt, das fand ich sehr gut, dass die Deutschen manchmal das Gefühl haben, es ist jetzt nicht die richtige Zeit zu konsumieren. Und das habe ich auch auf das Gefühl, dass einfach die Deutschen ein bisschen vorsichtiger sind, bisschen zurückhaltender. Das ist natürlich für den Luxus schwierig. Bei mir sind die ersten die dann wegfallen. Das gönnt man sich dann nicht mehr, den Pullover für 600 Euro. Aber was wir vor allem merken ist, dass in solchen Zeiten, wo es einfach gesellschaftlich schwieriger ist, finanziell, gerade alle bisschen gucken, Inflation, dass die Leute sicherer einkaufen. Das heißt eben nicht so flashy, ein bisschen Qualität. Kleidung, zurückhaltender sind, einfach gute Schnitte, nicht so viel Logo, nicht so viel Farbe. Einfach, das merkt man wirklich, dass es dann einfach ein bisschen zurückhaltender wird.

speaker-1: Jetzt kann ich dich mal nach einem Mythos fragen, den ich irgendwann mal gehört habe. Stimmt es, je nachdem wie zugeknüpft es ist, bin ja schon ziemlich sehr zugeknüpft und du schon bisschen weniger, dass das etwas über die Zeit aussagt, in der wir leben? Also wie frei sich man sich zeigt oder wie hochgeschlossen?

speaker-0: Ja, tatsächlich. Ja, auf jeden Fall. Also ich würde auch sagen, dass das stimmt.

speaker-1: Das heißt, wir leben gerade in Zeiten, wie du es schon beschrieben hast, wo alle ein vorsichtiger sind. noch weit, suchen.

speaker-0: Genau, auch nach Corona haben wir das auch total gemerkt, dass z.B. die Leute mehr Farben kaufen wollten. Die wollten wieder was kaufen, sich zu zeigen. Man hat sich gefreut, dass man wieder rausgehen kann, dass man so bisschen zeigen kann, was man jetzt sich neu gekauft hat. Man kann das wieder ausführen, die Kleidung auch. In der Corona-Zeit haben echt alle geguckt, dass sie irgendwie sich die Wohnung schön einrichten und dass sie irgendwas haben, sich am Körper gut anfühlt. Nur eine Kaschmir oder eine Wolle. Aber nach Corona habe ich gemerkt, das Verlangen ist wirklich da, sich irgendwas Tolles zu kaufen und das wieder auszuführen.

speaker-1: Wir hatten in letzten Folge über Kunst gesprochen und ich frage mich, mit dieser High Fashion mehr auf die Spur zu kommen, würdest du das auch teilweise als Kunst bezeichnen? Denn was ist der Unterschied zwischen einer Kollektion, neu rauskommt bei H ⁓ und einer Kollektion bei Comme des Garcons zum Beispiel? Wo ist da vielleicht der Zauber, den du spürst oder den du siehst? Oder würdest du sagen, den gibt's gar nicht und das eine kostet halt mehr als das andere?

speaker-0: Also es ist auf jeden Fall Kunst für mich, auf jeden Fall. Also ich meine wirklich, man kann sich so viele tolle Filme auch gucken, sei es Anti-Fashion, ist auch super gut, sei es jetzt irgendwie von Dries von Noten eine Dokumentation, da sieht man schon, da sieht man schon, warum das anders ist. Das ist einfach, weil es gibt ein Designer, ein Design-Team, das setzt sich dahin, das überlegt sich, was macht sich wirklich, es baut eine Geschichte auf. So, holen sich Inspiration aus verschiedenen Zeiten, aus verschiedenen Kulturen und überlegen sich wirklich, was wollen wir mit dieser Kollektion sagen. So, also da ist eine ganz andere Kreativität hinter. Also da wird wirklich eine Geschichte aufgebaut, ausgearbeitet. Das ist ja auch total viel Zeit beansprucht. Da sind wirklich Leute, die was vom Handwerk verstehen. Schnittmuster ganz anders verstehen und natürlich wird auch in kleineren Mengen produziert. Das macht ja auch noch mal einen ganz großen Unterschied zu H jetzt zum Beispiel. Und tatsächlich ist das ja so bei Zara H die können ganz schnell reagieren. Die reagieren dann innerhalb von einem Monat auf die Trends von den Designern, die wir jetzt verkaufen, die sich die ganze Arbeit gemacht haben, eine Kollektion zu erstellen. und versuchen das dann noch schnell irgendwie so nachzueffen. Also das ist schon ein ganz großer Unterschied. Klar, wenn wir jetzt über Materialien reden, natürlich kann eine Wolle besonders gut hergestellt sein. Es kann in Italien hergestellt sein, es kann in einer kleinen Fabrik hergestellt sein. Auf jeden Fall auch bei Driesfernoten sieht man in der Dokumentation auch nochmal, die stellen sogar extra Stoffe her, ⁓ ihre Kollektion aufzumachen. hast du von einem Artikel ganz viele verschiedene Varianten an Fabriks, die du benutzen kannst. Also ist wirklich total interessant. aber trotzdem geht es am Ende darum, dass es natürlich Kreativität ist und dass weniger einfach produziert wird und dass da einfach ein ganz großer Apparat auch dran ist, sich Gedanken zu machen über eine Kollektion. Was will man aussagen? Und H Zara ist einfach schnell produzieren, schnell den Trend folgen und die Designer geben den Trend vor und schnell alles nachmachen und dann kann man es kaufen. Es gibt ja auch das ist auch total interessant nachgewiesener Weise, dass sich H und Zara natürlich mit den Schnitten nicht so viel Mühe geben. Weil es soll ja auch nicht so lange halten. Es soll vielleicht ein, zwei Saisons halten und dann soll man es auch wieder weggeben und sich was Neues kaufen, weil dadurch leben sie ja. Das konsumieren.

speaker-1: Jetzt ist es ja so, du hast von Kreativität gesprochen, ich sehr spannend. Charakter hat Mode. Die Story dahinter, im Endeffekt, du gerade erklärt hast, kennen viele deiner Käufer innen diese Story und interessiert sie überhaupt? Oder was sind die typischen Kaufmuster, weswegen sie da kommen? Ich würde mir subjektiv vorstellen, wahrscheinlich ist nicht der größte Teil dahin gekommen und gesagt hat, wow, ich hab gehört, die haben eine eigene Fabrik in Italien und der Papa und der Onkel und die Tante haben alle schon gewoben, sondern warum?

speaker-0: Ja, doch tatsächlich fragen viele. Viele wissen die Geschichte von den Designern, fragen auch danach. Viele möchten auch genau das kaufen, was sie kennen an Designern. Es gibt Leute, kaufen bei uns Jalsander ein und die kaufen auch schon seit 30 Jahren Jalsander ein. Also das ist deren Brand. Das hat sich bewährt über die Jahre und das wollen sie. Oder sei es denn jetzt ein Kunde, der vielleicht nicht so fashion ist, das ist vielleicht ein Kunde, der bei uns so ein Ein- und Einkauf. Da wissen die aber auch, das ist eine gute Qualität, das hält, das habe ich lange und da weiß man auch, was man einkauft. Aber es ist schon so, dass viele Kunden informiert sind und auch wissen, sie kriegen die Marke bei uns und wollen die auch einkaufen. Also es gibt weniger Kunden, die zu uns reinkommen und dann einfach mal eine Cap sehen für oder einen Pullover für 400 Euro und sagen, ach... Das ist ja nett. Das läuft schon viel darüber, dass man die Geschichte kennt oder von uns vermittelt bekommt. Das gibt es auch, dass natürlich Leute zu uns kommen und uns natürlich auch vertrauen, dass wir die neuesten Marken dann einkaufen, die dann auch relevant sind und dann auch ganz offen sind, wenn wir sagen, guck mal hier, wir haben diese neue Brand, so und so, das ist die Geschichte und dann das auch einkaufen, weil sie natürlich auch offen

speaker-1: Aber gibt es noch andere Kaufmuster? Merkt man das manchmal auch? Leute da reinkommen, weil sie Unsicherheit caschieren wollen, weil sie sich belohnen wollen, wegen Status, ich gönne mir jetzt was. Kannst du das beobachten? Hast du dafür schon Gespür? Weißt du, in welche Richtung das geht, was du anbietest, wie du mit denen redest? Merkt man so was dann auch?

speaker-0: Ja, auf jeden Fall. Das merkt man schon im Verkaufsgespräch. meine, bei uns ist das ja auch sehr nah, das Verkaufsgespräch. Also wir nehmen ja wirklich den Kunden an die Hand und begleiten ihn komplett einmal durch die Beratung. Also das heißt wirklich, dass man einmal kurz quatscht, dass man irgendwie versteht, was möchte der Kunde überhaupt, ist jetzt für ein Anlass, ist das einfach nur so und dann echt was zusammenstellt und irgendwie mit dem Kunden zusammen auch versucht. einen Outfit zu finden, wo er sich gut drin fühlt. Weil er sich so fühlt, das bin ich. Also es gibt immer auch den Satz, den Kunden sagen, das bin ich nicht. Das sieht zwar gut aus, aber das bin ich nicht. Das sagt ja auch schon was aus. Also wenn man sich verkleidet fühlt, dann ist es ja irgendwie nicht so gut.

speaker-1: Wie passt das jetzt zusammen mit Trends? Also wenn man sagt, das bin ich, das ist mein Stil und dann kommen wieder neue Sachen auf den Markt, jede Saison, genau, neue Kollektionen, wie du beschrieben hast. Wie passt das dann zusammen? Sucht man sich dann aus den Trends wieder etwas, was zu einem selbst passt? Oder würdest du eher beschreiben, man erweitert sein Ich, indem man sozusagen was Neues ausprobiert? Wie gehst du vielleicht auch selbst persönlich an?

speaker-0: Zum Beispiel, dann hast du eine Kollektion, sind Schulterpolster wieder total modern. Da hast du wirklich Kunden, sagen, das hab ich noch, das hab ich noch von damals. Das kommt ja auch alles immer wieder, das ist ja so das Coole. Und dann gibt es Kunden, sagen, das ist überhaupt nicht meins, das möchte ich überhaupt nicht. Und dann hast du aber auch wieder Kunden, sagen, das ist voll meins. Und die probieren das dann auf einmal an und sagen, boah, da fühle ich mich super dran, da fühle ich mich total stark dran vom Look, das ist total interessant für mich. Also ich glaube, man muss nicht immer dem Trend folgen, ⁓ stylish zu sein, überhaupt nicht. Man findet eigentlich immer irgendwas in der Kollektion, was einem auch irgendwie zusagt, was nicht trendy ist. Aber ein Trend ist ja auch so eine Sache, zum Beispiel jetzt, was im Trend ist, es kommt einfach zurück, dass man mehr Tailoring anzieht, also mehr Blazer, mehr Anzugshosen, dass man wieder bisschen schicker ist.

speaker-1: zu.

speaker-0: dass man nicht mehr so viele Sneaker trägt, sondern auch mal wieder ein Lederschuh. Da ist eigentlich für jeden was dabei.

speaker-1: Lin, hast du schon mal die Situation gehabt, dass jemand so niedergeschlagen oder so angeschlagen zu dir kam, dass du gesagt hast, ich glaube, das zu kaufen ist jetzt eigentlich nicht das Richtige für dich und hast den wieder rausgeschickt oder gesagt, nee, das würde ich jetzt an deiner Seite echt nicht kaufen. Also wo du so gemerkt hast, da will jetzt wirklich jemand einfach was kaschieren, wo das Problem eigentlich ganz woanders liegt. Gab es, ich weiß, das ist eine sehr ketzerische Frage. Ich widerspreche natürlich auch deinem Berufsbild enttänen, dass man auf was verkaufen will an der Stelle. Aber gibt es manchmal so Situationen, wo du jemandem so vehement von etwas abratest, jetzt nicht nur, weil es ihm nicht steht, weil du denkst, das passt eigentlich nicht zur Situation oder lässt es einfach laufen?

speaker-0: Ja, doch, auf jeden Fall. Also das ist ja auch unsere Aufgabe. Also wir sind auf jeden Fall dafür da und vor allem auch für unsere Glaubwürdigkeit. haben ja viele Stammkunden. Kann ich jetzt nicht meinen Kunden rausgehen lassen und denken, ⁓ das ist aber viel zu klein. Das Spann da hinten. Da kommt dann beim nächsten Mal zurück und sagt, wie hast mich rausgehen lassen? Nee, also da müssen wir auf jeden Fall gucken, dass irgendwie jeder happy ist am Ende. Also ich rate auf jeden Fall ab. Also alle unsere Kollegen. und Kolleginnen, sind alle ehrlich in der Beratung, wenn wir das Gefühl haben, nee, das geht gar nicht, dann sagen wir das auf jeden Fall. Und natürlich haben wir das auch manchmal, dass irgendwie ein Kunde reinkommt, hat keine gute Zeit hinter sich. Ich habe eine ganz tolle Stammkundin, die dann nach einem Jahr erst wieder in eine Lage gekommen ist und ich direkt gemerkt habe, okay, sie kommt alleine, irgendwas scheint passiert zu sein. ist ihr Mann verstorben in der Zwischenzeit. Die kommt dann auch rein, nicht unbedingt was zu kaufen, sondern natürlich erstmal zu erzählen. Und die kommt auch jetzt einmal im Monat rein und sagt jedes Mal, es ist für mich so schön nach Köln zu kommen, zu euch zu kommen, zu reden. Weil ihr Mann war auch so gerne bei uns. Und einfach den Austausch zu haben. Und dann passiert das nebenbei, dass sie sich auch mal was Neues kauft. Aber das muss sich immer im Fokus stehen.

speaker-1: Das ist ja der Unterschied, Zum Beispiel H ⁓ Ihr nehmt euch die Zeit für eure Kunden. Etwas, was sich auch widerspiegelt in euren Gehältnissen.

speaker-0: ist es Nicht immer, muss man ganz ganz fair sagen. Also wir haben natürlich bei uns wir haben Vollzeitkräfte, ich jetzt in der Funktion als Einkäuferin und Storeleitung. Dann haben wir noch Teilzeitkräfte, dann haben wir Werkstudenten, Minijobber. Das ist natürlich immer so ein bisschen angepasst, auch wie oft man da ist oder wie sehr man in diesem Team auch drin ist. oder ob man auch von uns ausgebildet worden ist, Aber ja, sonst würde ich sagen, ist das alles grundsätzlich fair.

speaker-1: Ja, also ich frage mich nur so, ob die, du hast jetzt Preise genannt wie ein Pullover für 600 Euro. Wo bleibt dieses Geld? Bleibt es eher beim Designer? Kommt das bei euch an? Ich finde so etwas total spannend, weil wie ich das höre, legt eher, du jetzt auch persönlich und vermutlich auch deine Kolleginnen und Kollegen, sehr viel Herzblut in die Beratung zum Beispiel und ihr seid sehr informiert, was zum Beispiel die ganze Geschichte... der Designer und so weiter angeht. Also das ist ja nicht, sagen wir mal, so wie ich einkaufe. Also wenn ich irgendwie in Pullover vielleicht für 60 oder von mir ist 100, anscheinend 600 kaufe, dann kriege ich jetzt nicht so eine nette Beratung und darf auch noch erzählen, wie es mir persönlich geht.

speaker-0: Ja, ich glaube, also was bei uns hängen bleibt, wir kaufen natürlich bei den Brands ein, haben dann eine feste Marge, die da auch draufkommt. Und das ist das, was dann am Ende bei uns hängen bleibt, wenn kein Rabatt abgeht, natürlich. Das ist dann auch immer so die Sache. Also im Idealfall. Also über Margen kann ich jetzt nicht so richtig reden, aber das ist auf jeden Fall in Ordnung.

speaker-1: Solin, wir kennen uns ja privat, wir sind befreundet. Du und dein Mann Fatih, ihr wart letztens bei uns in New York. Dazu habe ich zwei verschiedene Fragen. Zum einen habe ich noch nie so einen eleganten Schlavernzug gesehen wie deinen. Also du siehst nicht nur tagsüber klasse aus, auch abends. Dankeschön. Und da frage ich mich so, wie ist es denn für jemanden, der Mode so liebt, wie du es tust? Wie schaffst du denn nicht dein ganzes Geld, was du als Gehalt im Monat bekommst, nicht direkt wieder im Laden auszugeben?

speaker-0: Es ist nicht immer einfach. Vor allem, weil ständig neue Lieferungen kommen und dann hast du wirklich da diese Traumteile hängen. Und es ist natürlich auch so, dass es so wahnsinnig teuer ist, dass wir uns das auch nicht immer leisten können natürlich. Wir kriegen natürlich auch unsere Rabatte als mit Angestellte. Aber ich glaube, bei mir ist das schon so, über diese zehn Jahre habe ich mir schon einen vernünftigen Fundus eingekauft. und angesammelt. es ist ja wirklich so, dass man nicht immer auch super viel Geld ausgeben muss, ⁓ gut gekleidet zu sein. Also man kann auch sehr viel Vintage kaufen, das machen viele bei uns im Team, dass sie Vintage kaufen und einfach ältere Saisons kaufen. Und wenn du richtig gutes Teil kaufst, dann geht das auch nicht aus der

speaker-1: Dann meine zweite Frage, warum ich eben New York angesprochen habe. Jede Stadt hat ja so ihre Farbe, also wie sieht die Stadt aus? Würdest du auch sagen, jede Stadt hat so ihre Mode? Also was hast du beobachtet, als du nach New York gekommen bist? Was siehst du in Köln? Was siehst du vielleicht in anderen Städten, die du bereist hast? Gibt es da so Unterschiede? Zu Anfang hast du schon gesagt, die Deutschen sozusagen. Also wenn wir ein bisschen in Klischtäß reinrutschen, was beobachtest du da?

speaker-0: Ja, das sind auf jeden Fall Klischees, das muss ich vorab sagen. ist jetzt nichts Fundiertes. Aber ich finde schon auf jeden Fall, dass jede Stadt einen Stil hat. Paris ist ja wirklich so die Frauen, die finden das super, sich zu stylen, so als wären sie gerade erst aufgestanden. Also die stylen wirklich ihre Haare, dass sie verwuschelt sind. Und der Pariser liebt das ja so nonchalant auszusehen. Und das ist so deren Stil. so auszusehen als wären sie gerade aus dem Bett gefallen, aber eigentlich ist total viel Arbeit dahinter. Und dann gibt es natürlich so... Andere Länder, wo Beispiel auch manchmal so koreanische Serien die sehen perfekt gestylt aus. glaube, das auch einfach deren Zeichen ist von so nach Außenszeiten, wie hat man alles zusammen oder wenn man die Haare perfekt gestylt, das Kleid sieht perfekt aus, dann haben die noch hohe Schuhe an. Also dann denkst du dir wirklich wow. total viel Mühe sich gegeben, perfekt auszusehen. Und dann ist das anscheinend so ein bisschen auch eine gesellschaftliche Sache. Wenn man so aussieht, ist man anscheinend, will man was präsentieren, dass man gesellschaftlich einer bestimmten Klasse angehört, sag ich jetzt mal.

speaker-1: Ja, hast du hier auch in Südamerika ganz krass. Also hier ist das ja auch Kolumbien, gerade Südamerikaner. Indien sind ja dann auch sehr modebewusst, sobald sie halt Geld haben. Und das ist schon krass unterschiedlich. Natürlich gesellschaftlich generell auch, wie du lebst und so. Auch ich sag jetzt mal haustechnisch, wie abgeschieden, schnitten du bist und Sicherheit. Aber natürlich an den Klamotten, wenn du hier in Bogota durch manche Städte, Stadtviertel läufst, siehst du das halt schon noch an den Brands. Es ist dann auch schon High Fashion und sehr weiblich betont. Amerikaner können das in der Regel auch sehr gut. Proportionen natürlich auch. ist wahrscheinlich auch ein Thema. Je nach Kultur. Das ist natürlich auch nochmal ein Ding.

speaker-0: Vor allem, muss ich noch sagen, als ich dann auch mir mal bei hier Fifth Avenue, Sixth Avenue, wie Herr Fjelland drin war, dieses Kaufhaus, toll. Hier haben wir eine ganze Abteilung mit Abendkleid an. Sowas findet man hier gar nicht mehr bei uns in Köln oder generell in Deutschland. Ich glaube einfach, da gibt es gar keinen Anlass mehr, ein tolles Abendkleid zu tragen. Aber wenn man das nicht in New York hat, wo dann? Da ist natürlich dann auch ein ganz anderer Markt dann auch für die Sachen. Und so die Deutschen sind ja schon viel, die Deutschen wieder, die sind ja viel funktioneller auch oft gekleidet. Da muss das eine Funktion haben, die Kleidung. Und echt in New York fand ich es total interessant, dass es so bunt war, also so unterschiedlich. Aber es sagt immer ganz viel über die Kultur aus, über wie ist die Stimmung gerade, wie ist das Klima. Also es ist echt sehr interessant.

speaker-1: Ich wollte noch mal eine Sache zum Abschluss teilen. zwar ist mir eine ganz spannende Erkenntnis herangewachsen, wo ich zugehört habe, gerade in der Situation, wo du beschrieben hast, Lin, wenn die Leute in den Store kommen und man sich dann Zeit dafür nimmt, aber andere Leute auch reinkommen, ⁓ sich quasi Zeit nehmen, ⁓ sich auszudrücken an der Stelle. Und ich glaube, das ist noch mal eine andere Art und Weise, wie man Luxus zumindest in einem gewissen Bereich noch mal bewusster wahrnehmen kann, weil ich finde es durchaus gerechtfertigt, so viel Geld auszugeben. Wenn ich damit Zeit verbinde, die ich verbringe, mich auszudrücken, ob ich das jetzt unbedingt im Store machen muss, einmal hingestellt, ja, okay. Plus die Story dahinter, die Kreativität, das sind nicht durchaus Dinge, wo ich sagen würde, jetzt mal von dem eigentlichen Stoff und dem Schnitt jetzt mal abgesehen, ja, fände ich das so in unserer finanzpsychologischen Welt, Lena, auch ganz Logisch tatsächlich, wenn man das bewusst macht. Aber genau das finde ich eigentlich bewusst zu separieren. Von denen, die reingehen und sagen, geil, es kostet 1000 Euro, ich kauf's mir und bin in fünf Minuten wieder raus. Das find ich immer noch total Nonsens. Aber die, sich die Zeit nehmen, bewusst das als Tagesereignis machen, die die Story dahinter hinsetzt, die Menschen, die Identität. Und dafür bereit bin, um davon ein Stück zu haben, zu mir zu holen quasi, einen Teil dieser Identität. In der Hinsicht finde ich es ganz spannend, Luxus in Form von Klamotten und Style noch mal anders zu betrachten. Das soll ich noch mal zum Abschluss einmal so teilen. Ja, du hast so schön zusammengefasst, was du, Lin, mit uns geteilt hast. Lin, als allerletzte Frage für dich, ganz so persönlich nach diesen vielen Jahren, die du jetzt in der Luxus Fashion Welt schon verbracht hast. hast so viele Menschen kennengelernt, so viele Brands, so viele Kollektionen gesehen. Was ist für dich jetzt noch wirklicher Luxus, wenn es Mode geht? Was ist das, wonach du dich so sehnst vielleicht?

speaker-0: Luxus für mich zum Beispiel zu entscheiden, was ich anziehe, mich damit auszudrücken, einen Stil gefunden zu haben. Ich glaube, wir kennen das alle, dass man in der Pubertät so Phasen hatte, wo man jetzt Bilder sieht und sich denkt, was das ist. Aber das gehört dazu, zu dieser Entwicklung, zu dieser Person, die man dann wird. Und ich habe das Gefühl,

speaker-1: Ich habe schon mal gesagt.

speaker-0: langsam ich bin angekommen und das spiegelt sich auch in meiner Kleidung, weil ich jetzt einfach konstant schon so seit ich würde sagen so seit fünf Jahren Kleidung habe, die ich wirklich heute noch liebe und das ist für mich so ein Zeichen, okay ich habe langsam mich in mir gefunden, ich habe das gefunden was mir gefällt und wo ich mich gut mit fühle und das sind zum Beispiel auch bei mir ganz oft Blazer. Ich fühle mich da einfach gut mit, das ist für mich wie eine Rüstung so das Das ist einfach genau das, das möchte ich vermitteln, nach außen auch. Und das gibt mir ein gutes Gefühl und das finde ich schön, dass ich das für mich gefunden habe. Das ist für mich Luxus.

speaker-1: Wunderschöne Antwort. Und vielleicht auch etwas, wo die eine oder andere Hörerin oder andere Hörer jetzt denkt, das hätte ich auch gerne, dieses Gefühl. Was ist, wenn man sehr weit weg davon ist, wenn man sich noch nicht in dem Sinne gefunden hat, wenn man noch nicht, wie Ingo eben so schön gesagt hat, bewusst sich für auch Kleidungsteile entscheiden kann? Hast du da vielleicht einen Minitipp?

speaker-0: Ich würde mir sagen, auf jeden Fall ausprobieren. Probiert ruhig aus, probiert verschiedene Sachen aus. Irgendwann werdet ihr merken, okay, das gefällt mir mehr. Das bin eher ich. Das fühlt sich für mich natürlicher an, sagen wir mal so. Und ich einfach weniger kaufen, besser kaufen und würde wirklich vielleicht auch mal über Entscheidungen eine Nacht schlafen. Das machen wir auch oft, dass wir sagen, du musst heute dich nicht entscheiden. Schlaf noch mal in der Nacht. Wenn du schlecht geschlafen hast, rufst du mich morgen an und dann leg ich dir das zurück und dann kaufst du das. Das ist einfach... Das sollte alles natürlich kommen. Ich glaube, das ist ein guter Tipp, einfach auszuprobieren, zu gucken, wie fühle ich mich gerade. Es gibt nichts Schlimmeres, als wenn man draußen unterwegs ist und irgendwie das zuppelt die ganze Zeit. Das geht ja wirklich auf das Wohlbefinden von allen. Und das sollte Kleidung nicht sein. sollte dich unterstützen und sollte eigentlich dich irgendwie unterstützen einen guten Tag zu haben.

speaker-1: Danke für diese perfekten Abschlussworte und diese Folge. Vielen Dank, Lin. Ciao. ⁓

speaker-0: Gerne, danke für die Einladung.

Über diesen Podcast

Was, wenn dein Umgang mit Geld mehr über dich verrät, als du denkst?
In How I met my money geht’s nicht nur ums Geld - sondern darum, was es mit dir macht.

Journalistin und Interviewerin Lena Kronenbürger & Honorarberater und Finanzcoach Ingo Schröder sprechen offen über die Themen, die meist unter der Oberfläche bleiben: Geldsorgen, Beziehungskonflikte, Scham, Sicherheit und echte Freiheit.

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Disclaimer: Der Inhalt dieses Podcasts dient ausschließlich der allgemeinen Information. Die im Podcast gemachten Aussagen sind nicht als Aufforderung oder Empfehlung zu verstehen, einzelne Finanzprodukte zu erwerben oder zu verkaufen. Alle Informationen aus diesem Podcast können und sollen eine individuelle Beratung durch hierfür qualifizierte Personen nicht ersetzen.

von und mit Lena Kronenbürger & Ingo Schröder

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