How I met my money

How I met my money

Der Finanzpodcast für Anfänger

Transkript

Zurück zur Episode

speaker-0: Willkommen bei How I Met My Money. Ich bin Lena, freie Journalistin und Interviewerin.

speaker-1: Und ich bin Ingo, Honorarberater, Finanzcoach und ein kleines Kapitalistenschweinchen. In diesem Podcast geht es nicht nur ums Geld, sondern auch darum, was Geld mit dir macht. Mit dem Gefühl, nie genug zu haben. Mit Streit in Beziehungen. Mit Freiheit. Mit Sicherheit. Und manchmal auch mit Scham.

speaker-0: Wir sprechen mit Experten aus Wissenschaft und Praxis und stellen die Fragen, die du dir vielleicht so noch nie gestellt hast. Warum gehe ich mit Geld so ⁓ wie ich es eben tue? Was habe ich über Geld in der Kindheit gelernt? Und stimmt das eigentlich alles noch?

speaker-1: Hier bekommst du wirkliche Aha-Momente, echte Geschichten, praktische Tipps und Hacks und den Raum tiefer zu gehen.

speaker-0: Denn wer sein Geld versteht, der lernt auch sich selbst besser kennen.

speaker-1: Power Bank Money wird produziert und vermarktet von Myverk Finanzpartner und der OFA Online Finanzakademie. Und jetzt viel Spaß mit dieser Folge.

speaker-0: Heute geht es eine einzige Frage. Was hat das Jahr 2025 über dich verraten, ohne dass du es vielleicht sogar gemerkt hast? Denn Geld, wie auch der Slogan sagt auf unserem neuen Hymn-Cover, zeigt ja, wie wir ticken.

speaker-1: Genau, und deswegen schauen wir heute nicht auf Ziele oder irgendwelche Neujahrsvorsätze, sondern auf deine echten Entscheidungen. Auf die kleinen, spontanen, manchmal auch unbequemen Momente, die viel klarer zeigen, wer du 2025 eigentlich gewesen bist.

speaker-0: Wenn du willst, machst du die jetzt richtig gemütlich. Ingo, ich habe schon mein schönes rot gestreiftes Notizbuch hier gezückt. Vielleicht machst du die wie eine Kerze an, trink einen warmen Tee oder mach dir ein kleines Weinchen auf.

speaker-1: Vor allem die, die morgens das hören. Genau.

speaker-0: Fingie. Denn diese Folge ist ein Jahresrückblick, aber kein klassischer Jahresrückblick, sondern eher so eine Einladung, dein Jahr mit neuen Augen zu sehen.

speaker-1: Und natürlich mit finanzpsychologischen Aha-Momenten, die dir helfen zu verstehen, warum du so gehandelt hast, wie du eben gehandelt hast.

speaker-0: Ingo, lass uns jetzt einfach direkt loslegen. Wir haben uns ja was überlegt und zwar, dass wir das Jahr in zwei Blickwinkel aufteilen können. Einmal in was war notwendig und dann was war mutig. Wir klären das jetzt ganz konkret, keine Sorge. Notwendig, was heißt das? Notwendige Ausgaben, das muss nicht unbedingt irgendwie was Blödes sein oder was Unangenehmes. Das kann einfach bedeuten, dass eine finanzielle Ausgabe in 2025 notwendig war und passieren musste, damit einfach dein Alltag weiterläuft. Zum Beispiel die Stromrechnung war irgendwie teurer als erwartet, aber du hast die bezahlt, nicht weil du es unbedingt wolltest, sondern weil es geregelt werden musste. Oder dein Kind braucht irgendwie total viele neue Klamotten, alles auf einmal. Die Ausgabe hast du getätigt. Oder wie bei mir, eine Zahnarztrechnung. Wie immer, irgendwie habe ich immer Zahnhausrechnungen. Das ist immer eine notwendige Ausgabe, weil ich als Kind so einen Unfall hatte. Irgendwie muss man in den Zähnchen immer extra Pflege bekommen.

speaker-1: Das sind dann eben Entscheidungen, sind nicht unbedingt lamerös, aber sind eben wichtig. die zeigen ja auch Verantwortung. Die andere Seite, die du beschrieben hast, Lena, das ist eben mutig und unmutig, das ist was ganz anderes. Das sind nämlich Entscheidungen, bei denen du vielleicht etwas kurz gezuckt hast, aber sie dann trotzdem getan hast. Das könnte zum Beispiel sein, dass du dich getraut hast, deinem Chef endlich mal nach einer Gehaltserhöhung zu fragen, obwohl du dachtest, ja, aber Ich kann das nicht so richtig, aber dann hast du es trotzdem gemacht. Oder du hast eine größere Ausgabe bewusst nicht gemacht. Obwohl du, FOMO, das unbedingt wolltest, Fear of Missing Out, dass du unbedingt einen neuen Laptop haben wolltest, eine Reise, einen Workshop, aber du hast dir selbst gesagt, gerade nicht. Ich lass das noch mal auf mich wirken und es kommt schon wieder.

speaker-0: Warum machen wir diese Übung? Weil wir finden, dass diese beiden Kategorien unglaublich viel darüber zeigen, wie du 2025 gedacht, gefühlt und vor allen Dingen entschieden hast. Man könnte sagen, dass finanzpsychologisch diese beiden Kategorien notwendig und mutig wie so zwei Fenster sind in deinem Innenleben. Zum einen, was hält dich stabil und das andere, wo wächst du?

speaker-1: Und genauso gehen wir heute vor, wie du's grad beschrieben hast, Lena. wenn du kannst, hol jetzt dein Notizbuch, wenn du es nicht grade bei Lena schon geholt hast, oder meinst wegen Bierdeckel oder irgendwas anderes, schreib's in dein Handy rein, aber hol auf jeden Fall irgendwas zum Mitschreiben dabei. Hab das Fingerchen auch schon mal parat, ab und zu kann es auch sinnvoll sein, mal den Pausebutton zu drücken und einmal kurz nachzudenken oder nachzuspüren. Aber da werden wir dann noch mal den passenden Hinweis geben. Und jetzt werden wir eben im Laufe der Folge ein paar Fragen stellen, die du dann direkt für dich beantworten kannst. Aber ja, keinen Druck. Wir werden es nicht veröffentlichen. Du kannst es selbst für dich schreiben. brauchst uns das nicht schreiben. Darfst du gerne teilen, spannende Momente dabei sind. Aber es geht eben darum, dass du dir selbst klarer wirst. Selbst bewusster, selbst bewusster wirst über das, was du 2025 getan hast.

speaker-0: Das hast du schön gesagt Ingo, mit diesem Nachspüren. Fangen wir damit also sofort an. Spür mal nach. Überleg dir mal eine Sache aus deinem Jahr 2025, die notwendig war. Etwas, was du gemacht hast, weil es dran war, unbedingt weil es gemacht hat.

speaker-1: Dann überleg dir eine Sache, mutig war. Also ein Moment, in dem du dir selbst ein Stück näher gekommen bist, weil du dich getraut hast, ehrlich zu sein. Mit dir oder vielleicht auch mit jemand anderem.

speaker-0: Drücke jetzt gerne auf die Pause-Taste und nimm dir die Zeit, die du brauchst und dann geht's weiter, wenn du so weit bist.

speaker-1: im Hörbuchländer Teil 2

speaker-0: Genau. Jetzt kommt Teil zwei. Ingo, darf ich teilen, was ich mir aufgeschrieben habe? Und zwar habe ich so reflektiert, dass meine mutigste Entscheidung war, und vielleicht deckt sich das so mit deiner, dass wir beide wahnsinnig viel in him investiert haben und das auch unbezahlt. Also wir beide haben wahnsinnig viel Freizeit dieses Jahr in him investiert, weil wir daran glauben, dass

speaker-1: Natürlich!

speaker-0: dieser Podcast nach fünf Jahren immer noch nicht am Ende ist, dass wir noch so viel Wissen gerne aufsaugen möchten, mit euch teilen möchten, expert in Interviewen möchten und auch glauben, dass so die finanzpsychologische Reise sehr viel noch gar nicht angefangen hat und wir so den Ansturz geben könnten. Und deswegen haben wir den ganzen Sommer daran gebastelt, auch mit anderen tollen Menschen wie Camila Fröhrique. Und ich finde das total schön, dass sich das irgendwie noch mal so Revue passieren lassen konnte. Wir waren mutig, daran zu glauben, dass es weitergeht.

speaker-1: Ja, und vor allem nicht nur weitergehen. Wir wollen es noch besser machen. Ich hoffe, ihr habt an der einen oder anderen Stelle auch schon gemerkt, aber wir wollen mehr Leute erreichen, haben die Qualität noch mal verbessert. ja, ist schon, das ist schon, das, so wie du es sagst, trifft das bei mir gar nicht nur mal für Himm zu, sondern auch für andere Bereiche, wo man viel Zeit reinsteigt, ja, viel Herzblut, damit man euch da draußen erreichen kann, eben ... Ja, das, was wir alltäglich, gerade wir bei Mayweather, gerade ich in der Beratung erlebe, mit Geld, aber du ja auch, Lena, in deiner eigenen Geldreise, Coaching mit Monika Müller, diese finanzpsychologische Tiefe zu verstehen, was macht das eigentlich in meinem Leben, was macht es aber auch in den Leben vieler anderer Menschen, dass man, dass man da oder wir mit unserem Podcast eben noch mehr erreichen können und eben das Leben verändern können. Ich habe letztens mal, das habe ich noch gar nicht erzählt, Lena, Die Quelle von Monika gehört zum Thema Finanzpsychologie und Finanzcoaching. Und die Quelle von Monika hat gesagt, dass für ihn das Thema Geld und Psychologie etwas mit Weltfrieden zu tun hat.

speaker-0: Meinst du jetzt Peter König oder welche Quelle?

speaker-1: Kanal.

speaker-0: Welt mit Weltfrieden?

speaker-1: Ja, genau. Wenn die Menschen, also auch da draußen, die ganzen Leute, also, schauen wir mal, was Trump mit Geld macht, dann hätte der theoretisch mehr Reflektion über das Thema, ja, wahrscheinlich viele Machthaber da draußen. Wenn also mehr Klarheit, mehr Bewusstsein über die eigenen Projektionen mit Geld da wäre, könnte die Welt ein friedlicherer Fleck sein. wenn Personen eben bewusster mit dem Thema Geld umgehen würden. Das fand ich eigentlich einen sehr schönen, sehr großen Gedanken. Und ich glaube, da können wir unsern Teil zu beitragen.

speaker-0: Von dem ganz großen Weltfrieden jetzt vielleicht zu unserem inneren Seelenfrieden zurück. Wir machen weiter mit unserer Reflexionsfolge. Ingo, du hast es gerade auch schon angesprochen, es geht ja schon auch viel über den Umgang mit Geld und sich dessen bewusst zu werden, du gerade gesagt. Und es ist schon so, dass Geld, wenn wir das so zusammen reflektieren, oder jeder für sich in sein Notizbuch, mit dem Gläschen Wein, dass wir ziemlich viel reden über Stress, was im Alltag passiert, vielleicht auch Gefühle, wie man sich gerade so gefühlt, aber der Umgang mit Geld ganz oft hinten runterfällt. Das aber so ein Schlüssel sein kann, ⁓ sich besser kennenzulernen.

speaker-1: Ja, und genau das ist es eben. Und es ist eben nicht der Kontostand, der dafür wichtig ist. Es ist nicht der perfekte Finanzplan, sondern die vielen kleinen Entscheidungen, man zwischendurch trifft. Ausgaben, die man intuitiv gemacht hat. Dinge, die du vermieden hast vielleicht. Und eben die Momente, in denen dein Geld ... oder ich, ihr kennt unsere Besetzung schon ein bisschen, etwas ausgesprochen hat, was du vielleicht nicht sagen wolltest.

speaker-0: Wir geben euch erstmal zwei Beispiele mit an die Hand, damit es klarer wird, was wir meinen. Sagen wir zum Beispiel, du hast mehrmals Essen bestellt, obwohl du eigentlich sparen wolltest. Das kann auf dem Papier so unvernünftig wirken. Finanzpsychologisch könnte dahinter aber stehen, du warst überfordert und hast dir kurzfristig Entlastung gekauft. Da kann das Geld zum Beispiel meinen, ich brauchte irgendwie mehr Ruhe. Ich brauchte Unterstützung.

speaker-1: Ja, oder ein anderes Beispiel, die man hat endlich sein Abo gekündigt, das man schon ewig hatte. So Fitnessstudio, wo man nicht hingegangen ist, irgendwie Streaming, vielleicht noch das alte Jamba-Sparabo, obwohl's MTV gar nicht mehr so richtig gibt. Also irgendwas, was seit Jahren so mitlief. Und dieser Moment ist ja total klein. Das können verhältnismäßig kleine Summen sein, 4,99 was auch immer. Aber psychologisch bedeutet es oft eben, ich trenne mich von Dingen, die nicht mehr zu meinem Leben passen, vielleicht auch nie gepasst haben. Und da zeigt Geld eben hier vielleicht, ich bin ehrlicher zu mir geworden, bin klarer mit mir geworden und ich werde zu der Person, die ich sein will.

speaker-0: Deshalb schauen wir jetzt auf eine einzige Frage, die wahnsinnig viel über dein 2025 verrät. Sie lautet, welche eine Ausgabe aus deinem Jahr erzählt eine Geschichte? Nicht die größte, nicht die teuerste, die ehrlichste.

speaker-1: Und das Schöne daran, du musst dich dafür nicht bewerten. Du musst nur hinschauen. Das reicht.

speaker-0: Hör sie also gerne jetzt die Folge und schreib oder verfolge den Satz. Diese Ausgabe erzählt eine Geschichte über mich, weil du wirst merken, der Rest kommt von allein. Viel Spaß beim Reflektieren.

speaker-1: Lena, was war es bei dir?

speaker-0: Ich muss in mein Notizbuch schauen, was ich geschrieben habe. Ich habe was richtig Gutes aufgeschrieben, meiner Meinung nach. Also, Black Friday ist ja sehr verführerisch und es gab da ein Angebot, das ich fast angenommen hätte. Und zwar gibt es Masterclass, kennst du das? Das ist wie so Netflix zum Lernen, wo berühmte Leute Kurse machen mit einem und man kann irgendwie gut verhandeln lernen oder wie man seine Wohnung einrichtet.

speaker-1: Wo ist der Wein? Ja gerne.

speaker-0: Ich hatte das schon mal und ich fand es richtig cool und habe es auch damals viel benutzt und dachte, das wäre doch cool, sich so weiterzubilden. Und ich hätte es fast gekauft und dann habe ich gedacht, nee, ich habe mir eigentlich vorgenommen, ein bisschen tiefer zu gehen und ehrlich so mit mir zu sein, wenn es darum geht, mich weiterzubilden. Denn bei mir ist es so, ich kann total gut lernen, wenn ich etwas verschriftliche. Ich höre total gerne Podcasts und mache mir dabei Notizen. Ich lese total gerne, markiere Sachen, mache mir so Eselsöhrchen rein, dass ich mich an die Seite erinnere und dann nochmal zurückschlage. So lerne ich und so bleibt es auch wirklich langfristig oder langfristig zumindest in meinem Gehirn. Bei Masterclass, also bei so Videos, ist es oft so, dass ich dann denke, ich bin total produktiv und mache voll was Wichtiges und am Endeffekt ist es aber gar nicht so, dass da so viel hängen bleibt und Weil ich limitiert Zeit habe, dadurch dass ich sehr viel mich einen Emmy kümmere, zum anderen aber natürlich auch Lohnarbeit mache, möchte ich gerne das irgendwie so, wenn ich Netflix so schaue, also wenn ich mir so ein Beamer zu Hause, richtig so ein Homekino, wenn ich das irgendwie anmache, ich dann sage, hey, ich leg mich jetzt so richtig schön genüsslich aufs Sofa und gucke in der Serie. Und wenn ich lernen will, dann lern ich, aber dann mach ich's auch ehrlich. Und deswegen hab ich das Black Friday-Angebot nicht angenommen.

speaker-1: Also du hast dich besser kennengelernt, wie du besser lernen kannst, was deine Bedürfnisse sind und nicht unnötig ich rausgeschmissen. Im wahrsten Sinne. Ja.

speaker-0: Ich möchte mich nicht so rausschmeißen, sondern möchte bewusst etwas tun, bewusst lernen und dann bewusst auch Erkenntnisse mitnehmen.

speaker-1: spannend sehr spannend kommen wir zum teil 3 denn es gibt auch noch kleine finanzpsychologische aha-momente die aber wichtig sind durch übungen zum mitmachen

speaker-0: Ingo, ich bin jetzt mal gespannt auf deine Antwort. Okay? Okay, erstmal dürft ihr reflektieren, dann frag ich dich. Welche Ausgabe hat dir überraschend gut getan? Und welche war so lala? Das ist die Übung. Also frag dich einmal, was hast du in 2025 gekauft? Was hast du dir vielleicht auch gegönnt, was dich wirklich, wirklich gut angefühlt hat, aber wurde gar nicht wusste, dass sich das so gut anfühlen würde. Also du dachtest, okay, ich kauf mir das jetzt und am Ende hat es total den vielleicht sogar langfristigen schönen Effekt gehabt. Es geht also eine Entscheidung, finanzielle Entscheidung, die dir mehr gegeben hat, als du bei bezahlen erwartet hast.

speaker-1: Ich hab zwei.

speaker-0: Okay,

speaker-1: Die haben mit Gesundheit zu tun. Ich hab nie den Sinn dahinter gesehen, mich gegen Grippe impfen zu lassen. Ich hab das jetzt kombiniert mit einer Auffrischung, mit einer Corona-Impfung. Ich bin super happy gewesen, dass ich das Geld investiert habe. Das ist gar nicht so viel. Muss man das zahlen? Ja, als Privatpatient schon. Ich kann es einreichen, hab ich nicht gemacht. Bin aber sehr begeistert, dass ich's gemacht hab, weil ich vollkommen ohne Grippe und Und Corona durchgekommen durch den Winter, der sehr hart war. war das eine. Das andere war, dass ich ein paar Schulterprobleme hatte. Und dann tatsächlich gesagt hab, auch wenn die Krankenkasse das nicht zahlt, dass ich mir so eine Eigenbluttherapie gönne. Was so gut geholfen hat, dass ich zu 95 Prozent schmerzfrei bin. Was ich nie gedacht hätte, als ich schon kurz vor einer OP ... Und ja. So kam es dann dazu nicht zustande und da bin ich sehr happy, dass ich dann nochmal extra Geld für ausgegeben habe.

speaker-0: Das klingt richtig gut und tiefgehend. Meine Antwort ist eher oberflächlich. Lina und ich hatten einen richtig schönen Tag in New York, so im Spätherbst-Winteranfang. Und waren dann auch shoppen. Und ich wollte eigentlich so eine notwendige Sachen kaufen, eine Hose. Aber dann sind wir bei so einer orangenen Jacke vorbeigekommen. Vielleicht hast es auf Insta auch gesehen. so ein Foto von mir gepostet. hab die ...

speaker-1: Ja klar. Nee, glaub nicht,

speaker-0: angezogen und wir waren beide irgendwie überrascht, wie cool die aussieht, weil manchmal ist er so orange, könnte auch nicht so gut aussehen. Und diese Ausgabe, wo man denkt, okay, ich habe genug Jacken im Schrank und muss ich die wirklich haben. Im Endeffekt war das so eine gute Investition, weil jeden Wintertag, wenn ich diese Jacke anziehe, bin ich gut gelaunt. Ich denke an den Tag mit Lino und ich denke an meinen verstorbenen Opa. Weil der hat sich immer so gefreut, wenn ich was Buntes anhatte. Man hat immer gesagt, wenn ich schwarze Sachen anhatte, du bist aber schön bunt. so ironisch, frech mir entgegen geworfen. Und das ist total die coole Ausgabe gewesen. Zum Glück habe ich das gemacht.

speaker-1: Muss ich sagen, vor zehn Jahren hab ich auch eine teure Jacke gekauft. Ich freu mich immer noch, dass ich das gemacht habe. Ganz nebenbei auch mit dem Weihnachtsbaum. Da hab ich auch so True Needle künstlichen Weihnachtsbaum geholt. Und der hat dann irgendwie 1.000 Euro gekostet. Und dann denkst du natürlich, wow, what the ... Also viel zu teuer. Aber hey, ich hab jetzt schon sechs Jahre lang, brauchte ich keinen Weihnachtsbaum mehr kaufen.

speaker-0: Ja, ich darf sage, jeden Tag.

speaker-1: Hauptsaugen, genau, der Aufwand dahinter. Es ist super schön aufgebaut, die Lichterkette ist dran. Ich tue was für die Umwelt, weil ich eben nicht dauernd irgendwo hinfahren muss oder hingehen muss. Na hingehen geht ja noch klimaneutral, aber das nicht fällen müsste an der Stelle. Also das sind auch so zwei Dinge, wo ich immer wieder denke, es war einfach eine gute Investition. War zwar teuer einmal, aber dafür spart es mir langfristig Kosten. Ja, und ich glaube, das ist ja auch generell ein spannender Punkt. was auch sehr psychologisch ist. Man kann eben schlecht vorhersagen. Oder wir Menschen können Gefühle schlecht vorhersagen. Auch die Gefühle für solche eigenen Ausgaben. Und dazu gibt's auch einen Forschungsbegriff, nämlich den Effective Forecasting Error. Man kauft sich, dass wir jetzt was anderes, wenn Ausgaben so la-la wären oder waren. glauben oft, etwas macht uns glücklich. Und dann ist es aber eben was ganz anderes, nämlich das, wir beschrieben haben. Was uns viel, besser gut tut. Aber dazu haben wir ja auch mal zwei Beispiele, damit du da auch direkt reinkommst. Und zwar könnte das zum Beispiel so ein Zugticket sein. Also erst mal was Kleines eigentlich. Ein Stück Papier, wenn man sich noch ausdrückt. Mit dem du vielleicht jemanden besucht hast. Und dass dir aber dieser Besuch innerlich viel, mehr zurückgegeben hat als eigentlich der Wert dieses Zugtickets. Und auch, als du geplant hast. Oder auch eine Alltagserleichterung. Du hast es ja so schön gesagt, Lena. Der Dosenöffner, der einem dann Stress nimmt. Das sind halt eben häufig diese ... Unscheinbarlinge. Müssen Sie noch so Sticker draufkleben, Lena? So süße Weihnachtsticker oder so. Aber eben diese Unscheinbarlinge, die viel bewirken können.

speaker-0: Vor allen Dingen. Dann lass uns jetzt mal die Kehrseiter anschauen. Also, welche Ausgabe dachtest du, würde dir enorm Freude bereiten? Aber am Ende war es eher so lala. Denn auch das ist völlig normal. Unser Gehirn überschätzt nämlich gerne die Intensität zukünftiger Gefühle. Das nennt man Impact Bias. Wir erwarten große Freude und dann ist der Effekt kleiner oder zumindest schneller vorbei als gedacht. Pausier also jetzt gerne diese Podcast-Folge. und schreibe zwei Sätze auf. Einmal mehr Freude als ursprünglich gedacht brachte mir die folgende Ausgabe. Und so la la war für mich die folgende Ausgabe. Viel Spaß beim Reflektieren. Jetzt schauen wir mal auf das Ingo, das oft leise bleibt. Wofür warst du 2025 finanziell dankbar?

speaker-1: Und hier zeigt sich eine zweite psychologische Ebene. Ihr merkt, wir reden viel über Psychologie. Dankbarkeit macht sichtbar, welche Werte dir wichtig sind. Geld ist nämlich in diesem Moment nur der Träger. Das eigentliche Gefühl, was dahinter ist, das ist zum Beispiel Sicherheit, Freiheit, Verbindung oder auch Fürsorge. Und auch dafür geben wir euch mal zwei Beispiele mit, was wir damit meinen. Nämlich vielleicht warst du zum Beispiel dass du eine unerwartete Ausgabe problemlos tragen konntest. Oder du warst dankbar dafür für eine kleine Ausgabe, die dir Energie gegeben hat. Aber in jedem Fall zeigt dir eben diese Dankbarkeit, dass du in dein nächstes Also, oder zeigt dir die Dankbarkeit, wenn du dir darüber Gedanken machst, was du vielleicht ins nächste Jahr mitnehmen möchtest. Also Dinge, die dich wirklich stärken und dass man die vielleicht auch wiederholen kann oder ableiten kann. Das hat mich damals, also in 2025, dankbar gemacht. Dann guck ich mal in die Richtung in 2026.

speaker-0: Passiere also diese Folge gerne kurz und ergänze den folgenden Halbsatz. Dankbar war ich dieses Jahr für...

speaker-1: Heimat tief durchatmen und dann ist es Zeit für eine kleine Zwischenreflektion. Ihr merkt, wir nehmen euch heute richtig mit. Also alle, die im Auto sitzen und gerade Auto fahren, die müssen sich die Folge noch mal anhören. Aber kommen wir zur kleinen Zwischenreflektion. zwar, damit du weißt, warum wir das hier überhaupt machen. Die erste Übung, die wir gerade hatten, die zeigt deine emotionale Wahrnehmung. wie gut tun dir welche Ausgaben wirklich? Und welche auch weniger. Und die zweite, zeigt deine Werte. Also das, was dir Halt gibt, Freude, dir Dankbarkeit schenkt oder eben auch Verbindung. Und gemeinsam, wie so ein kleines Bildchen, zeichnen sie eben ein realistisches Bild deines Geldverhaltens. Und genau das, das wollen wir heute befeuern quasi an der Stelle, das soll für dich die Grundlage sein, um dein 2026 noch bewusster zu gestalten.

speaker-0: Und wenn ich das ergänzen darf, liebevoller. Kommen wir damit zur nächsten Reflexionsfrage. Welche eine Sache möchtest du 2026 liebevoll anders machen? Nicht perfekter, liebevoller. Damit Veränderung sich wie Entlastung anfühlt und nicht wie Leistung.

speaker-1: Aber in Kombination mit Ausgaben, Lena?

speaker-0: Also ja, dachte wir reden hier die ganze Zeit über Geld. Soll ich das mal deutlicher sagen? Also, welche Sache bezüglich Geldverhalten möchtest du liebevoller machen?

speaker-1: Ich musste an liebevoll denken, wieder an unseren Song. Vielleicht müsste ich Gregoria, you know? Das müsste ich noch liebevoller singen, deswegen.

speaker-0: Auch liebevoll, das stimmt. Das ist immer mein Lieblingssong, Ingo. Ganz ehrlich, ich hab's so mit dir verbunden. Ich wünschte, könnte so mein Handy-Klingelton sein.

speaker-1: Und dann auf einmal so mitten in einer Menge steht keiner mehr dich drum herum, mitten in New York, weil sie so irritiert sind von diesem Song. Ich meine, der Hintergrund dessen, warum wir das dann machen, ist eben, dass viele finanzielle Entscheidungen, die wir treffen, egal in welche Richtung die gehen, auf sogenannten Money Scripts, also inneren Sätzen aus unserer Kindheit oder eben früheren Erfahrungen beruhen. Wir haben das ja auch in der Risikopofilierung. sind wir schon mal durchgegangen, dass die finanzielle Risikobereitschaft oder Risk Tolerance auf Englisch sich bei uns schon super früh, schon mit den Hormonen unserer Mütter, im sechsten Monat der Schwangerschaft prägt. dann, ja, gerade in dieser Frühzeit, da super viel entsteht. Und so ist das eben auch mit diesen Money Scripts. Ja, zum Beispiel. Ich muss das alles alleine schaffen, auch auf Ausgaben bezogen. Oder ich darf mir nichts gönnen. Hab ich zum Beispiel auch superhäufig in Erbschaften, Finanzplanung. Ja, oder Ich sollte niemanden mit meinen Problemen belasten, mit meinen Geldproblemen. Aber auch die andere Seite Geld. Geld ist Sicherheit. Und diese Sätze, steuern uns eben oft unbewusst und bestimmen auch unser Handeln. Und wenn du dir jetzt überlegst, was du 2026 liebevoller mit Geld anders machen könntest, dann berührst du genau diese inneren Sätze, wenn du dir darüber Gedanken machst und machst dir selbst einen neuen ... vermeintlich besseren, aber auf jeden Fall bewussteren Weg auf.

speaker-0: finde ich total schön, dass man so neuen Weg bahnen kann. Also pausiere gerne diese Folge jetzt und schreibe in dein Notizbuch. Vielleicht hast auch noch dein Himlock-Buch von ganz am Anfang. ergänze den folgenden Satz. Vielleicht ist das Schönste an dieser kleinen Jahresabschlussreise, Ingo, dass wir jetzt nicht mit so einem neuen Vorsatz ins neue Jahr gehen, sondern dass wir mit uns selbst ins neue Jahr gehen. Mit dem, was dir gut getan hat, mit dem auch was du liebevoll anders machen möchtest. Bevor wir jetzt das Jahr hierbei beenden, bald alle Wild-Sylvester feiern, würden wir beide ja, Ingo, ganz gerne Danke sagen. Danke!

speaker-1: Vielen Dank!

speaker-0: Bisschen emotionaler, bitte. Danke. Danke für Eure Nachrichten. Ich liebe es von Euch, Nachrichten zu bekommen. Hallo at howmetmymoney.de falls noch jemand schnell eine E-Mail schreiben möchte oder bei Mywerk was kommentieren möchte. Wir posten da immer montags und samstags. Danke für das Teilen, dass ihr das euren Freunden schickt, für jedes Zuhören im Zug, auf dem Sofa, beim Spazierengehen.

speaker-1: Ja.

speaker-0: Ich finde, ihr eine ganz besondere Himm-Community seid, weil es ganz schön mutig ist, mit sich selbst zu beschäftigen, sich mit Geld zu beschäftigen. Das weiß ich, glaube ich, besser als du, Ingo, wie hart das sein kann, sich mit Geld zu beschäftigen. das macht euch zu das ganz Besondere.

speaker-1: Ja, und genau da setzen wir auch 2026 wieder an mit einer Folge, die eben genau das wieder aufgreift. Bei deiner Klarheit, bei deinen Werten und in dem, was dir wirklich hilft. Wir schreien nicht laut durch die Welt und wir optimieren es auch nicht bis zum Ende, sondern wir machen es ehrlich und aber natürlich mit unseren kleinen finanzpsychologischen Aha-Momenten, die du heute auch wieder erlebt hast. Daher danke, dass du da bist. Danke, dass ihr zuhört und wir freuen uns auf alles, was 2026 auf euch, aber auch vor allem auf uns und unsere Hymn-Community zukommt.

speaker-0: Bis nächstes Jahr sag ich mal. Tschüss. Tschüss.

Über diesen Podcast

Was, wenn dein Umgang mit Geld mehr über dich verrät, als du denkst?
In How I met my money geht’s nicht nur ums Geld - sondern darum, was es mit dir macht.

Journalistin und Interviewerin Lena Kronenbürger & Honorarberater und Finanzcoach Ingo Schröder sprechen offen über die Themen, die meist unter der Oberfläche bleiben: Geldsorgen, Beziehungskonflikte, Scham, Sicherheit und echte Freiheit.

Dafür laden sie wöchentlich am #moneymonday spannende Expert:innen aus Wissenschaft und Praxis ein - und stellen die Fragen, die du dir vielleicht selbst nie gestellt hast:
• Warum gehe ich so mit Geld um, wie ich’s tue?
• Was habe ich über Geld gelernt - und was davon stimmt heute noch?
• Wie finde ich meinen eigenen, gesunden Umgang mit Geld?

Freu dich auf ehrliche Geschichten, fundiertes Wissen, praktische Aha-Momente - und den Raum, tiefer zu graben.

Jetzt reinhören und dich selbst über dein Geld (neu) kennenlernen!
Produziert und vermarktet von maiwerk Finanzpartner und der OFA Online Finanzakademie.

Disclaimer: Der Inhalt dieses Podcasts dient ausschließlich der allgemeinen Information. Die im Podcast gemachten Aussagen sind nicht als Aufforderung oder Empfehlung zu verstehen, einzelne Finanzprodukte zu erwerben oder zu verkaufen. Alle Informationen aus diesem Podcast können und sollen eine individuelle Beratung durch hierfür qualifizierte Personen nicht ersetzen.

von und mit Lena Kronenbürger & Ingo Schröder

Abonnieren

Follow us