How I met my money

How I met my money

Der Finanzpodcast für Anfänger

Transkript

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Speaker 2: Willkommen bei How I Met My Money. Ich bin Lena, freie Journalistin und Interviewerin.

Speaker 1: Und ich bin Ingo, Honorarberater, Finanzcoach und ein kleines Kapitalistenschweinchen. In diesem Podcast geht es nicht nur ums Geld, sondern auch darum, was Geld mit dir macht. Mit dem Gefühl, nie genug zu haben. Mit Streit in Beziehungen. Mit Freiheit. Mit Sicherheit. Und manchmal auch mit Scham.

Speaker 2: Wir sprechen mit Experten aus Wissenschaft und Praxis und stellen die Fragen, die du dir vielleicht so noch nie gestellt hast. Warum gehe ich mit Geld so ⁓ wie ich es eben tue? Was habe ich über Geld in der Kindheit gelernt? Und stimmt das eigentlich alles noch?

Speaker 1: Hier bekommst du wirkliche Aha-Momente, echte Geschichten, praktische Tipps und Hacks und den Raum tiefer zu...

Speaker 2: Denn wer sein Geld versteht, der lernt auch sich selbst besser kennen.

Speaker 1: Power-Wentner-Money wird produziert und vermarktet von Maywerk-Finanzpartner und der OFA Online-Finanzakademie. Und jetzt viel Spaß mit dieser Folge.

Speaker 2: Weihnachtenschiff oder Tür und ich möchte unbedingt was schenken, das richtig gut zu anderen Personen passt und dabei merke ich, es stresst mich so ein bisschen. Zum einen, was ist, wenn das eine Geschenk günstiger ist als das andere und vor allen Dingen die Frage, wie finde ich das richtige Geschenk?

Speaker 1: Ja, und das Spannende ist, dazu gibt es auch tatsächlich Forschung, die zeigt, dass Menschen ihre Fähigkeiten, gute Geschenke zu finden, systematisch überschätzen, Lena. Und gleichzeitig unterschätzen sie, wie stark die Geschenke, die man haben will, uns finanziell, aber auch emotional beeinflussen. Und in der Psychologie, da spricht man von dem Gift-Giving-Bias. Wir glauben also, dass wir intuitiv wissen, was gut ankommt, aber ... empirisch das stimmt das einfach fast nie und genau diese illusion die sorgt dann für stress druck und dass man zu viel ausgibt

Speaker 2: Deshalb sprechen wir heute darüber, warum Schenken so viel komplexer ist als wir denken und wie man Geschenke findet, die wirklich gut ankommen, ohne Stress und auch so, dass dein Konto noch bis Weihnachtsende nicht komplett leer gefegt ist.

Speaker 1: Es kommt ja noch ein Neujahr danach. Da muss man noch was übrig haben. Ansonsten ist nur noch Blei, was man so reingießt. Das Racklet kann dann auch schön sein.

Speaker 2: nicht leihgießen, Ingo, aber hab immer Angst, da was Schlechtes rauskommt. Ich will immer so was haben wie die Nadel, du bist Spitze oder so was. Alles andere möchte ich gar nicht.

Speaker 1: Was ist das für ein Scherz? Bleigießen?

Speaker 2: Wie gesagt, ich überlege mir das immer ganz gut. Wenn ich ganz optimistisch bin, ich bin ja meist optimistisch, dann schaffe ich es, aber ich stehe immer vor, da kommt was raus. Und ich denke so, nein, das ist jetzt das Omen fürs nächste Jahr. Also ich glaube, ich immer nicht einfach nicht. Ich gehe einfach davon aus, dass wir alle spitze sind.

Speaker 1: Damit sollen wir uns auch noch mal beschäftigen, Lena, mit der Kunst und der Wissenschaft hinter den Bleigießen, wenn es da eine gibt. Aber was auch sehr wissenschaftlich ist, das ist nämlich das Thema Schenken, denn das ist ein hochkomplexer sozialer Prozess. Und da greifen so gleich mehrere Systeme im Gehirn gleichzeitig ein. Und zwar gibt es da zum Beispiel den sogenannten Warm-Glow-Effekt, der beschreibt, dass unser Belohnungssystem anspringt, wenn wir ihm, also wenn wir etwas geben, quasi schenken. Und Studien von Elizabeth Dunn heißt die und Lara Ecknen, zeigen, freiwilliges Geben, aktiviert unser Belohnungszentrum. Ähnlich wie zum Beispiel Essen, Musik, aber auch soziale Nähe. Ja, der Effekt, dabei entsteht, der ist extrem fragil. Und sobald dann Druck, Pflicht oder Vergleich hinzukommt, ja, dann bricht's auf einmal weg. Und dann schaltet das Gehirn eben ⁓ von Belohnung auf Stress. Ben guckt hier auch gerade für alle, die sich das als Video anschauen, in die Kamera her. Stress findet er gar nicht gut. Genau deshalb fühlt sich das häufig beim Weihnachtsschenken eher belastend als befreiend oder einfach an. Dieses Gefühl ist auch selten freiwillig.

Speaker 2: Ja, also das Gefühl von so, ne, das muss man jetzt, ich liebe es zu schenken so sehr und gleichzeitig ist es ja trotzdem so, also ohne Geschenk irgendwo ankommen ist auch nicht so gut. Es gibt also, ja, dieses Gefühl von ich muss, man muss ein Geschenk finden, man muss etwas Passendes finden, man muss ein Geschenk wirken, vielleicht das nicht zu klein wirkt, das ist ja auch immer so, ne? Ich nur eine Streichholzschachtel mitbringen. Also, und dahinter ist ja oft so eine... Angstreaktion, also dieses müssen erzeugt sozusagen dieses unbewusste Angstgefühl. Und zwar ist das ja so eine Sorge jemanden zu enttäuschen, ist die Sorge vielleicht bewertet zu werden. Was? Der Ingo bringt jetzt nur, weiß ich nicht, einen Prosecco mit und keinen Cremont oder so. Ja, vielleicht aber auch die Sorge, dass man ja etwas schenkt, was dann etwas über die Beziehung aussagt, was man gar nicht so ausdrücken wollte.

Speaker 1: Ja, da gibt's schon viele spannende Dinge an, Schau. Dazu kommen auch so ganz starke soziale Prinzipien häufig. Und zum Beispiel eins davon, ist die sogenannte Reziprozität. Gar so einfach. Reziprozität. Fängt wie so ein Weihnachtsplätzchen fast an der Stelle. Aber Robert Chialdini beschreibt das als tief ...

Speaker 2: Dingo, Wahnsinn! Vielen

Speaker 1: verwurzelten Mechanismus. Und zwar ist das, wenn uns jemand etwas gibt, dann fühlen wir uns, wie du auch gerade beschrieben hast, den er verpflichtet, etwas zurückzugeben. Und schon der kleinste Hinweis, der dafür sorgen kann, dass wir vielleicht was zurückgeben müssen, der löst das im Endeffekt an uns aus. wenn nicht an Weihnachten, wann denn dann, wenn so was auftritt, man denkt so, ich will nichts schenken. Aber vielleicht hab ich doch ein Signal bekommen und auf einmal schenken sich doch wieder alle, obwohl man vereinbart hat, nichts zu schenken. Dann denkt man, wenn du mir was schenkst, muss ich dir auch was schenken. So ist das System, bzw. auch die Erwartung, man hat, die funktioniert halt einfach nicht mehr. Und psychologisch wird dann halt aus dem Schenken mehr oder weniger so ein unausgesprochener Vertrag. Was du machst, muss ich auch machen. Und so entsteht ein Wechselwerk.

Speaker 2: Unsere Lieblingspsychologin Monika Müller hat uns dazu etwas erklärt. Sie hat nämlich gesagt, das ist völliger Unsinn, wir müssen mal von diesem Gedanken wegkommen, denn Schenken ist ein abgeschlossener Prozess. Es muss nicht erwidert werden, es muss auch nicht kommentiert werden, es muss nicht gerechtfertigt werden. Das ist ein Moment, in dem ich anderen Personen etwas gebe. Man kann diesen Moment auch wirklich auskosten, sich in die Augen schauen. und da wirklich ja Emotionen auch mit vermitteln. Es geht aber nicht darum, dass man dann sagt, hey Ingo, ich hab dir doch jetzt sowas tolles geschenkt, jetzt möchte ich auch was sehen. Also ein Geschenk sollte nicht zu so einer Art Beziehungsbarometer werden, so ein Vergleichsinstrument oder so ein heimlicher Maßstab, wie wichtig man einander ist. Also es könnte auch jetzt bei uns so sein, dass ich dir was schenke, weil ich Lust hab dir was zu schenken oder weil ich was gesehen hab, was total... Ingo-mäßig ist. Zum Beispiel Eis, was nie schmälst. das bedeutet, ich erwarte nicht zurück. nur wenn man das ehrlich meint, klappt das auch.

Speaker 1: Ja, und ich meine, du hast ja gerade auch danach gefragt, ob der Adventskleiner schon angekommen ist bei uns hier, Lena, und ist er noch nicht, und das wäre das verwerkte Beispiel. Ja, aber er ist halt, er ist noch nicht da.

Speaker 2: ist ein schlecht kurzer Weichdach. Ja, das ist schade. Ihr könnt ihn ja dann nächstes Jahr aufbauen. Das war so ein richtig süßer Adventskalender, den ich mal weggeschickt hab.

Speaker 1: Ja, er braucht anscheinend länger. Der Post ist ja irgendwie eingeschränkt mittlerweile, ne?

Speaker 2: Ich nicht, dass das in Dänemark jetzt ganz eingestellt worden ist oder so. Aber wir sollten auch mal eine Folge machen. Nur die Post.

Speaker 1: Adventskalender und Post, oder wie? Ah, okay. Ja, weiß ich nicht, aber ich meine, genau das ist es ja. Und es ist ja auch der spannende, finanzpsychologisch schon mal auf den Punkt zurückzukommen, die Erwartungshaltung, die man hat, die wir gerade beschrieben haben. Und wenn man diese Erwartungshaltung hat, dann kommt eben noch finanzpsychologisch dazu, dass man das Budget, was man für diese Geschenke braucht, halt einfach massiv überschätzt. Man denkt, ich brauch viel mehr Geld. Dadurch wird's häufig viel teurer, weil man unbewusst, das ist Schlimmste noch, diesen sozialen Druck spürt und den damit mit einem teuren Geschenk quasi degulieren will. Das hat auch einen Begriff, das nennt man Roll-based-Spending. Ich möchte also zum Beispiel bei mir der großzügige Patenonkel sein, der aufmerksam ist. Das kenn ich auch.

Speaker 2: Die tolle Tante, die vielleicht nicht so viel da ist, die sich total die Mühe gegeben hat.

Speaker 1: Ja, und das ist halt einfach teuer, ne? Und deswegen geben Menschen eben auch gerade im Dezember überproportional aus und müssen sich dann nachher mit Bleigießen zufriedengeben. Und das liegt nicht unbedingt an dem materiellen Wert, sondern weil sie diese emotionale Bedeutung in dieses Geschenk hineinlegen.

Speaker 2: Lass uns mal dazu kommen, was jetzt so ein gutes Geschenk ausmacht, bevor jetzt alle so völlig sind, mein Gott, das ist gar nicht mehr schenken, es gibt gute Geschenke. Es gibt einen riesen Unterschied zwischen einem Geschenk, das gefällt und einem Geschenk, das verbindet. Immer wieder zeigt die Forschung, dass Erlebnisse deutlich stärker wirken als Objekte, als Gegenstände. Thomas Gillevich, der hat in einer 20-jährigen Studie herausgefunden, dass Erlebnisse langfristig eine Freude, also anhaltende Freude schenken, weil sie Teil unserer Identität werden. Klar, gibt so Wir-Momente, Erinnerungen, die man noch ein paar Jahren teilen kann, wenn man zum Beispiel zusammen essen geht, wenn man sich nicht einen Ausflug macht. verstehe ich auch total irgendwo. ich finde das total gut, denn es ist natürlich schon so, dass so materielle Dinge oft ihren emotionalen Wert verlieren, einfach weil wir uns daran so schnell gewöhnen. hat auch ein Begriff, das ist dann die hedonistische Anpassung. Aber so nur für mich gesprochen, alle die jetzt zuhören und die mir was schenken wollen, bitte jetzt nicht alle mit Tagesausflug schenken. Das finde ich auch wieder stressig. es muss irgendwie auch... realisierbar sein und ehrlich gesagt jeder kennt es, Gutscheine die nicht eingelöst werden sind die schlimmsten.

Speaker 1: Ja, definitiv. habe auch wieder welche gefunden, muss ich sagen, beim Aufräumen jetzt. Aber was ich mich auch gefragt habe, ob dieser Thomas Wiese-Gilowitsch, ob der einfach 20 Jahre lang Geschenke verteilt hat in dieser Studie, das wird mich auch noch interessieren. Vielleicht kannst es noch mal recherchieren, Lena. Ich glaube, da muss ich auch so eine Studie machen. Aber es gibt neben dieser Studie auch noch andere spannende Erkenntnisse und die kommen tatsächlich aus Yale.

Speaker 2: Das ist ja ein Ingo.

Speaker 1: von Flynn und Adams. Und die haben zum Beispiel bewiesen oder gezeigt in ihrer Forschung, dass Schenkende dazu neigen, zu wählen, die sie kreativ oder beeindruckend finden. Okay, das ... Ja, das sind typische Mein-Dein-Geschenke. So was hatte ich auch schon mal. Ja, also ... Aber die Beschenken, also denen, denen du das Geschenk geben willst, die bevorzugen hingegen eher praktische und nützliche Dinge.

Speaker 2: Das kenne ich von mir,

Speaker 1: Ja und das nennt

Speaker 2: hier, aber ich finde das Notizbuch mit den Streifen total süß.

Speaker 1: Ja zum Beispiel. Oder ich hatte sowas auch mal tatsächlich. Ich habe dann einen Tanzkurs geschenkt bekommen. Aber das war eigentlich eher der Tanzkurs, meine Freundin schon immer mit mir machen wollte. Also hätte ich ihn ihr eigentlich schenken müssen anstatt sie mir. Und das hat natürlich auch einen Begriff von den Jell-Forschern. Nämlich Gift-Giving-Mismatch. Also Mismatch erklärt einfach, dass man mehr oder weniger Geschenkenttäuschung hat.

Speaker 2: Ja, auch gut, wenn man das so labelt an Weihnachten. Wenn man einfach sagt, sorry, das ist jetzt ...

Speaker 1: It's a gift-giving mismatch. Ja, und was noch dazu kommt, wenn ein Geschenk besonders beeindruckend ist, dann stärkt es meistens nicht das Selbstbild des Beschenkten, sondern des Schenkenden. Also wenn ich was Beeindruckendes geschenke, dann pinselt es mein Selbstwert, mein Selbstbild an der Stelle. aber viel schöner wäre ja eigentlich, Lena, wenn es mehr ausrichten würde beim Empfänger, oder?

Speaker 2: Das stimmt. Und davon ist eine super Idee auch aus der Psychologie zu uns hergeflogen, wie das Christkind. Empathic Accuracy heißt das. Die Fähigkeit, die innere Welt eines Menschen korrekt zu erfassen. das geht auf jeden Fall. Vor allem, wenn man damit im Juli anfängt. Im Juli? Im Jahr. Dann könnte man nämlich das ganze Jahr mal seine Freundinnen und Freunde und Familie beobachten. Denn gute Geschenke basieren nicht auf Kreativität. sondern auf Aufmerksamkeit, dass du jemanden beobachtet hast, dass du gemerkt hast, das habe ich verstanden, das braucht die Person, das möchte die Person, das kann irgendwie sein, du...

Speaker 1: Beispiel. Ich habe ein Beispiel. zwar, also tatsächlich mache ich mir das immer in meinen E-Mails als Vermerk. Und zum Beispiel war das so, dass meine Partnerin einen etwas komischen Ohreingang hat und dann die AirPods oder irgendwelche Stöpsel, die man in die Ohren packt, immer rausfallen.

Speaker 2: ⁓ so nicht süß,

Speaker 1: Und dann ist mir tatsächlich aufgefallen, oder dann hab ich recherchiert, und es gibt tatsächlich quasi so Passformen, als hättest du ein Hörgerät, so Sleeves heißen die, die du anfertigen lassen kannst. Und dann kann man in diese Sleeves, die sich dann so im ganzen Ohr quasi drin sind, kann man dann seine AirPods zum Beispiel reinmachen. Und dafür hab ich dann einen Gutschein geschenkt, und dann war sie jetzt letztens bei der ...

Speaker 2: oder anpassen, Ohren anpassen.

Speaker 1: Ja genau, beim Hörakustiker und dann kriegst du eine Form und kannst es da hinschicken.

Speaker 2: Genau, perfektes Beispiel. Und sowas nennt sich Minisignatur. Und diese Minisignatur, genau wie du es erkannt hast, dass das deine Freundin braucht, das erzeugt mir. Weil das nützt ja nicht jeder.

Speaker 1: Ja, und andersrum natürlich auch. ich, ich, äh, ne, jetzt, ist wieder so genau das, was vorher gesagt wurde, ja, das Selbstbild des Schenkenden wurde auch noch direkt gesteigert. Ähm, aber, ja, ich glaube ... Okay, tzap, tzap, tzap. Also auf die Schulter geklopft, weiter geht's. Nee, es gibt aber auch eben typische Fehler, die man vermeiden kann. und in der Verbrauchhaftpsychologie, dann nennt man das die Hinnenkostgifts, also die versteckten Kosten beim Schenken. Ja, ähm

Speaker 2: Das nehmen wir mit.

Speaker 1: Das sind also zum Beispiel Geschenke, die im ersten Moment liebevoll wirken, aber in Wirklichkeit einfach nur Arbeit erzeugen. Also irgendwelche komplexen Küchenmaschinen, irgendwelche Do-It-Yourself-Bausätze.

Speaker 2: Legolandschaften? Fändst das gut?

Speaker 1: Ich glaube, wenn man das dann zusammen mit dem Kind aufbaut, könnte das natürlich was sein mit dem Erwachsenen der Legolandschaft. Aber es kommt natürlich auch bei Dude-itself-Bausätzen immer drauf an, hat da jemand Bock drauf oder nicht. Ich glaube, ist immer so die Frage, passt das auch zu der Person? Aber an sich stellt man im Endeffekt fest, dass vielleicht Arbeit bei Leuten erzeugt wird, der Gedanke dahinter gut war. Aber psychologisch betrachtet sind das eigentlich negative Netto-Geschenke, so nennt man das. Das heißt, der Empfänger bekommt nicht wirklich Freude, sondern Aufwand. Und der Aufwand, der ist tatsächlich erst mal antisozial. Oder wie man im Bot sagen würde, asozial. Nämlich unter dem Deckmantel, man ist besonders großzügig, aber im Endeffekt hab ich eher Aufwand als Freude erzeugt bei der Person.

Speaker 2: Das wollen wir nicht. Wir wollen eher ein Geschenk, das eine Bindung zwischen Menschen schafft. Eigentlich geht es nur, ein Geschenk hat nur Kraft, wenn es so eine Art Symbol ist. Wenn es wie so eine Brücke ist, die zwei Menschen, wenn auch nur für einen Moment miteinander verbindet. Das kann irgendwie ein Satz sein in einem Buch, bei dem Satz oder bei dem Kapitel habe ich an dich gedacht. Es kann aber auch eine Erinnerung sein. Ich liebe zum Beispiel die Fotoalben, die ich von Freundinnen geschenkt bekommen habe. Solche Sachen bleiben auch einfach. Das Objekt dabei ist wirklich oft sekundär. Es ist viel mehr so im Fokus, was es ausdrückt. Also, wenn ein Geschenk die symbolische Ebene trifft, dann könnte man sagen, ist der materielle Wert irrelevant. Und es ist auch egal, ob man drei, acht... 800 Euro ausgegeben hat. Das eigentlich ganz gut, oder?

Speaker 1: Ja, total. ich finde das generell, wir hatten das auch schon bei Hochzeiten, oder generell in Geschenken außerhalb von Weihnachten. Ich find's bei Hochzeiten sehr bildlich. Man kann's nur mal betonen. Also wenn ich bei Hochzeiten was schenke, was nicht explizit Geld ist, weil ich mir das unbedingt wollte, sondern ja, etwas verpackt ist in Papier, ja, und dann übergebe ich das, dann besteh ich so weit wie das geht da drauf, dass das auch noch ausgepackt wird und ich dazu was sagen kann, weil es was sehr Persönliches ist. Und nicht, es so, wie der Gölner sagt, Lameng irgendwie untergeht. Und dann am nächsten Tag mit allen anderen Sachen ausgepackt wird. wenn man sich, glaube ich, so symbolische Geschenke macht, dann, finde ich, auch so eine gewisse Beschreibung dazu, macht es auch noch mal so persönlich und besonders an der Stelle. Also wir merken, gute Geschenke entstehen durch Kreativität und nicht unbedingt durch großen finanziellen Einsatz. Sondern eben dadurch, dass man sich einfach mit dieser Person

Speaker 2: Ja.

Speaker 1: beschäftigt und da Symbole, Dinge findet, die der Person Freude bereiten, aber nicht zwangsläufig Aufwand. So, aber wenn man jetzt sich jetzt darüber Gedanken macht, okay, wie finde ich denn jetzt die richtigen Geschenke, da gibt es auch ein paar wichtige Grundregeln. Und zwar sehr, sehr wichtig, erstmal ein Budget festlegen,

Speaker 2: Jetzt kommt der Honorarberat in dir durch.

Speaker 1: Ja, und das kann mit der Liste schweinen. Also erstmal ein Budget festlegen, ja?

Speaker 2: Das fällt mir so schwer, Ingo. Ich mach immer die Liste zuerst, was könnte wem gefallen. Also es wäre schlau, es so zu machen. ich hör jetzt mal ganz artig zu.

Speaker 1: Kleiner Aufruf an unsere Community. Schreibt uns doch mal, was eure Weihnachtsbudgets sind. Das fänd ich ganz spannend. Das können wir uns bei MyLag mal abfragen. Wie hoch sind eigentlich eure Weihnachtsbudgets an der Stelle? Das können wir mal wieder reingeben,

Speaker 2: Montags und Samstags gibt's immer Him-Content auf den MyVac-Kanälen, vor allen Dingen auf Insta, also schaut da unbedingt rein.

Speaker 1: Ja. Ja, also Budget festlegen und dann erst die Ideen sammeln. Ja, denn das hilft. Ansonsten gibt man im Schnitt laut Studien 30 bis 50 Prozent mehr aus. Und das liegt dann auch wieder am Gehirn, weil das Gehirn sich quasi in die Möglichkeiten ja, verliebt anstatt in die Realitäten. Nämlich das Budget, was man eigentlich ausgeben will. Und dieses ja Pre-Commitment, also man ist quasi schon ja, investiert, man ist schon voll drin. Ja, wenn man durch diese Vorabfestlegung des Rahmens, also des Budgets, da wird das halt, ja, limitiert quasi, und das dankt euch dann euer Kontostand. Ja, denn ein Budget, wenn man das festlegt, das ist kein Mangel, sondern es ist einfach eine Grenze, die auch für euch Klarheit schafft. Von daher unbedingt Budget festlegen. Aber was gibt's noch,

Speaker 2: Ingo, hast eben schon was erwähnt, worauf ich gerne noch einmal ganz deutlich drauf eingehen wollen würde. Und zwar, dass wir diese Rollen einnehmen. Du hast von einem coolen Partner umgekehrt gesprochen. Bei mir kannst du eine ganz tolle Mama zu sein, eine tolle Tochter, eine super Freundin. Man ist oft in diesen Rollen drin und das ist ein Riesentreiber für Geschenkfehlentscheidungen und auch dafür, dass man eben zu viel ausgibt. Deshalb eine Frage, die ihr euch alle stellen könnt. Schenke ich gerade, damit ich gut dastehe? Oder schenke ich für den anderen? Jedes Mal, wenn ihr gerade eure Kreditkarte zückt, ⁓ irgendwas schnell zu kaufen, überlegt da nochmal. das jetzt, damit ihr gut dasteht? Oder ist es wirklich für den anderen, den ihr beschenken möchtet?

Speaker 1: Ja, und dann kommt auch was ganz Praktisches, wie du beschreibst es dazu, diese Perspektivübernahme. Ich hab ja vorhin von mein, dein Geschenken gesprochen. Also, man sollte sich nicht fragen, würde ich das gerne bekommen? Sondern wie lebt denn die andere Person in ihrem Alltag? Was würde diesen Alltag erleichtern? Welcher Gegenstand, welches Geschenk, welches Erlebnis sozusagen? Und ... Das zeigt sich auch immer ganz schön in Studien, die man auch dazu findet, dass ebenso funktionale Geschenke die höchste langfristige Zufriedenheit bei denen bringen.

Speaker 2: Gute Idee dafür Ingo. Das klingt total bescheuert, aber... Sie ist los. Ich immer Probleme, Dosen zu öffnen. Weißt du, so Kichererbsendosen oder so. Und jetzt haben wir so von KitchenAid, das war so ein Angebot, so einen Dosenöffner. Und seitdem denke ich, ich kann's, ich kann Dosen öffnen. Und das gibt mir jedes Mal so viel Freude. Und ich glaube, so was wäre ein richtig gutes Geschenk. Es sieht dumm aus, aber im Nachhinein hat man ein ganzes Jahr lang Freude geschenkt.

Speaker 1: Lena, ich stelle mir gerade ein Bild von mir vor, wie du im Handstand eine Dose öffnest. Das sind zwei Dinge, die du lange nicht konntest und jetzt auf einmal kannst. Das wäre doch ein wunderschönes...

Speaker 2: ja. Weißt du auch das Bild, wie es vorher war? Ich weiß, mit einem Messer draufgehauen, alles probiert, es geht einfach nicht, total frustriert, sauer und einfach nicht gegessen. Sondern hangry werden, weil ich Hunger habe. Also es ist alles besser mit einem richtigen Dosenöffner. Überlegt euch das mal, ob das reicht und wann es wohnen sollte.

Speaker 1: Also man kann sich merken, man braucht keine glamourösen, beeindruckenden oder mega krassen Geschenke, sondern sie können einfach entlasten sein und auch wenn sie im praktischen Alltag in der Küche integrierbar sind, wie in deinem Beispiel, Lena.

Speaker 2: Und wie ich das gerade gemacht habe, vielleicht hättest du irgendwie schon im September hören können, die Lina regt sich immer so auf über den Dosenöffner. Und das ist wirklich nochmal etwas, sich kleine Notizen zu machen. Also einfach kurz im Handy so über seine Freundinnen und Freunde, was man einfach mitbekommt, wie du es jetzt bei deiner Freundin gemacht hast, mit den süßen Öhrchen. Ich glaube, das ist wirklich gut. Und ich nehme es mir jedes Jahr vor, Ingo.

Speaker 1: Hahaha

Speaker 2: dass ich mir diese Liste innerhalb des Jahres mache. Aber dann kommt immer Geburtstag und dann habe ich schon die ganzen Ideen für die Geburtstage verbraucht. Aber grundsätzlich finde ich, ist das so mit der ersten Neujahrsvorsatz für 2026, diese Liste anfertigen, in dem wir wirklich schauen, was sind so die Mikrobeobachtungen der Freunde. Zum Beispiel, ich habe meine Trinkflasche im Fitnessstudio verloren oder vergessen oder Ich war schon so lange nicht mehr im Kino. sind alles so kleine Mikrobeobachtungen, die man sich mal gut merken kann.

Speaker 1: Ja, definitiv. Und ich merke das auch immer wieder, und vielleicht kennt das ja der oder die eine oder andere, wenn diese Punkte kommen, Geburtstage oder auch Weihnachten, dann ist es auch immer drei, vier Wochen vorher, denkt sich, damn, was soll ich jetzt schenken nach dem Motto? Und wenn man diese Liste hat, diese kleinen Mikromomente, wenn man da bewusst hinhört, sich irgendwo auf dem Handy unter Notizen, ich schick's mir in meine Mails und hab da so einen Ablageordner, Outlook für. Und dann klick ich da rein und denk so, boah, geil. Ich hab mich schon vorher aufmerksam damit beschäftigt. Muss jetzt nur noch gucken, wie ich's realisiere. Aber ich finde die Idee oder auch die Prokrastination vor der Idee, oder die Angst, dann kommt wieder alles das, was wir heute besprochen haben, auch dazu. Das ist eben super wichtig und auch erleichternd andersrum, wenn man das macht. Also, kann ich nur jedem empfehlen. Aber ein weiterer Punkt, den es auch gibt, ist eben die Angst vor ungleichen Werten. Viele Menschen verschenken teuer, weil sie fürchten, zu wenig zu schenken. Aber dieses zu wenig, was ist überhaupt zu wenig? Das ist überhaupt nicht objektiv. Und da kommen wir wieder zum Punkt, was finden Menschen wirklich wertvoll oder was empfinden sie als wertvoll? Und das ist eben die Bedeutung dessen. Und wiederum, was bringt es mir an Freude? Wie entlastet es meinen Alltag? Da gibt es auch spannende Experimente von der University of Virginia, die herausfanden, dass Zeitgeschenke, also gemeinsame Aktivitäten, hatten wir gerade auch schon. Ich muss immer gucken, wenn meine Freundin das hört, ich kann nicht verraten, was ich ihr schenke.

Speaker 2: Ich sage einfach, dass sie es nicht hören darf.

Speaker 1: Ja, aber sie ist hier in Nähe bei der Aufnahme, Lena. Das ist schwierig. Danke. Ich will es nicht verraten an der Stelle. Aber eben gemeinsame Aktivitäten, die wurden doppelt so wertvoll empfunden wie irgendwelche teuren Gegenstände. das, obwohl sie vielleicht günstiger waren. Und das zeigt eben wieder finanzpsychologisch wir kaufen Sicherheit ein. Wenn wir taure Geschenke vielleicht kaufen. Aber nicht zwangenswerbig den Wert, aber den Händen für die Beziehung.

Speaker 2: Genau. Wie stehst du gerade so zu Geldgeschenken? gerade jetzt mit deinen Patenkindern zum Beispiel. Ich die werden auch älter. jetzt so die Kinder meiner Schwestern sind jetzt auch langsam so in einem Alter, wo sie vermutlich einfach Bock haben, sich selber mal was zu kaufen. Machst es dieses Jahr? oder nein? Geld geschenken? Nee.

Speaker 1: Nee. Also ich schenke meinen Patenkindern sowieso nichts zu Weihnachten. Ich schenke ihnen viele Momente im ganzen Jahr. Man muss ja nicht Weihnachten nur nehmen und da was schenken und sonst quasi nicht an die Leute oder an die Patenkinder in dem Moment denken. Sondern ich gucke, dass ich alle zwei bis drei Monate bei meinen Patenkindern bin, da wirklich auch mindestens einen halben Tag mit denen verbringe, da übernachte, zu den Geburtstagen mir den ganzen Tag freinebe, denen was unternehme wirklich irgendwo hingehe. Und ich glaub, da wär auch gar nicht die Erwartungshaltung, dass ich denen was schenke. Es würde schon fast komisch rüberkommen. wenn ich was schenken würde, dann würde ich in so einem Fall auf keinen Fall Geld schenken. Es sei denn, es hätte einen edukativen Hintergrund, dass ich sage, ich will euch mehr was zum Thema Geld beibringen und wie ihr mit Geld umgehen könnt. Und die so bisschen mitnehmen an der Stelle. Und das als initialen Punkt. darstellen. Dann würde ich das machen. Aber ansonsten, wenn ich da keinen Erziehungshintergrund sehen würde, was ja auch nicht per se meine Aufgabe ist als Partner.

Speaker 2: Das macht es jetzt bisschen so, ja, sagen wir mal, was viele Leute auch denken, es ist irgendwie kalt oder irgendwie ist es nicht ideal, Geldgeschenke zu verschenken. Ich würde schon sagen, dass wir durch unsere Himmreise und durch verschiedene Experten, die wir auch interviewt haben, auch immer mal wieder so mitnehmen konnten, dass es immer darauf ankommt, wie man Geldgeschenke übergibt. Ich verstehe es total und finde es so cool, was du erzählt hast gerade, wie du mit deinen Patenkindern bist und warum du deshalb nichts an Weihnachten schenkst. finde ich total faszinierend. Aber wenn jetzt jemand von euch ein Geldgeschenk machen möchte, geht es total gut. Vor allen Dingen, wenn man es vielleicht nicht einfach so überreicht, wie so eine Transaktion, sondern auch da, wenn man das so als Moment wahrnimmt. Wenn man sagt, hier, ich schaue dir in die Augen, ich übergebe dir diesen Umschlag und vielleicht einfach dazu auch eine Botschaft gibt. Zum Beispiel, dir lastet viel Verantwortung auf den Schultern, du total wenig Zeit, irgendwie bei dir selbst was zu gönnen. Das ist was für dich, einfach damit du eine Just for Fun einfach machst, was du möchtest oder dass das Geld so eine Art Symbol wird. Also zum Beispiel jemand möchte sich total gerne sofort bilden, aber dieser Kurs ist einfach so teuer und man sagt, das ist ein Teil für den Kurs und wenn du das Geld zusammen hast, dann kannst du endlich diese Weiterbildung machen. ich glaube dann kann Geld wirklich zu Beziehung werden und ist nicht mehr so ein kalter Betrag.

Speaker 1: Das hast du sehr schön gesagt. Ich stelle mir auch gerade vor, wenn ich Kindern Frühgeld geben würde, dann würde ich es einfach mit Chachibutti eine Geschichte bauen, die das transportiert, was ich mitgeben will an der Stelle. Also könnte man es auch machen, gerade bei Jüngeren, wenn man Geld schenken will.

Speaker 2: Ich finde, inzwischen ist für mich, wenn ich Geld geschenkt bekomme, so Vertrauen. Dieses Du weißt, du kennst dich so gut, du weißt schon selbst, welchen Pulli du dir holen möchtest. Worauf du morgen Lust hast. Ich finde es total schön, wenn Menschen sich Gedanken machen. Aber ich finde es inzwischen auch total schön, im abwachsenen Alter, und wir sind ja jetzt erwachsen, Ingo, zu wissen, da möchte jemand einem eine Freude machen. Und der oder die vertraut einem so sehr, dass man selbst ganz genau weiß, was man haben und machen möchte.

Speaker 1: Ja, und ich glaube, auch immer Wachsenehalte sind. Die Sätze dazu wichtig. Nicht immer nur das Geld. hatten das immer mit den Briefumschlägen in Frankreich zu Weihnachten. Ab dem 10.11. Lebensjahr hat eine Zuhörerin gesagt, dass das relativ normal ist. Das find ich dann wiederum schon sehr kalt. Wenn mir jemand einfach nur Geld geben würde, auch als Erwachsener, würd ich persönlich denken, okay, danke. Du hast an mich gedacht, schön, aber ... hörst du dann auch auf.

Speaker 2: interessant, ich verstehe, das habe ich auch gerade erklärt, diese Botschaft ist schon schön, aber ich finde selbst, wenn ich jetzt zum Beispiel von der Cousine meines Opas oder so Geld bekomme oder Emma Geld geschenkt bekommt, ohne dass da jetzt viel drin steht, die Begrüße, ich finde es trotzdem, jemand gibt ja etwas von sich. Das haben wir bei ihm wirklich gelernt. Also ich verstehe, dass man es komplett grundsätzlich ablehnt, weil man möchte lieber richtige Geschenke machen. Aber ich sehe es inzwischen als jemand gibt einen Teil von sich. Und das ist total nett, weil die Person müsste das ja gar nicht machen.

Speaker 1: Ja, das stimmt. Dem kann ich auch was abgewinnen. Vielleicht bin ich da schon so sehr in meinem finanzpsychologischen Bias.

Speaker 2: Das ist ja auch finanzpsychologisch. Hey, hey, ich bin jetzt... Jetzt können wir jetzt beide betteln. Was ein finanzpsychologischer...

Speaker 1: Ich glaube, das kam jetzt auch falsch rüber. Ich freue mich schon darüber. Ich muss sagen, ich habe einfach schon lange keine Geldgeschenke mehr bekommen.

Speaker 2: Kann ich dir jetzt machen, Ingo? Also du willst jetzt doch lieber was, ja, ja, ich sehe schon. Also, ich nicht so gut. Ja oder einfach mal so zu sehen, wie wäre es? Nee, es stimmt, wenn ich dir jetzt irgendwie so 10 Euro... Oder einfach nur so ein Handschlag, so ein cooler, weißt du? Ohne dass man das Geld sieht, wie man... Ingo, hast du eigentlich schon mein tolles Weihnachtsaccessoire im Haar gesehen? Ich hab nämlich einen kleinen Weihnachtsbaum... Ich bin total in Weihnachtsstimmung, aber ich hab auch irgendwie seit Mitte November schon einen Weihnachtsbaum zu Hause stehen. Ich vermisse in Köln die schönsten Weihnachtsmärkte. Bevor wir total abdriften hier und richtig weihnachtlich romantisch werden, möchte ich dir noch eine Sache sagen, die ich auf jeden Fall umsetze dieses Jahr. Ok, erstmal sag ich dir den psychologischen Effekt, wie der heißt, Dilution-Effekt. Wir haben echt heute... Dilution. Dilution? Ich weiß gar nicht genau, welche Sprache das ist. Ich das wäre Deutsch. Bleiben wir mal mit dem Effekt. Effekt klingt immer gut. Und zwar, geht wieder ums Gehirn Ingo. Das liebst du gerade, oder? Ja, ja. Das ist die Saison des Himmengehirns. Unser Gehirn bewertet nicht die Summe eines Geschenks, sondern den Durchschnitt. Das heißt, wenn ich jetzt einen total coolen Roman verschenke, den ich selber genossen habe, also die persönliche Verbindung, da habe ich in Kapitel 5 an Ingo, das Kapitalistenschweinchen, gedacht. Und dann denke ich, komm, ich mach noch ein Lesezeichen dazu, mach noch ein kleines Notizbüchlein und einen Stift dazu. Dann nimmst du, Ingo, den Wert gar nicht mehr so intensiv wahr. Ja? Es ist gar nicht mehr so dieser Wow-Effekt, voll der tolle Roman, wie du das in mich gedacht sondern es ist irgendwie okay. Genau, das ist der Tipp. Ein einzelnes, gut gönniges Geschenk. Und falls du dafür Zeit hast, ich schaff das nicht, weil mit Emy Geschenke einpacken ist wirklich nicht witzig, da will sie mir das Tesa drauf machen. Aber wenn ihr Zeit habt, gebt euch so bisschen Mühe beim Geschenke einpacken, denn auch das zeigt ja so, die Verpackung, man hat sich richtig Mühe gegeben. Okay, lassen wir es einfach bei ein Geschenk, eine Botschaft, ein Moment. Das ist unsere Devise, okay? Das sind 25 Geschenke. Ja, fröhliche Weihnachten! Okay, Ingo, schenkt mir jetzt was? ich nicht, oder? Wir können doch einfach sagen, man schenkt sich nichts. Nee, eben nicht. Also ich würde sagen, wir beide schenken uns nichts. Das ist total einfach. Und dann schenkt doch jemand was und dann ist der andere wieder so Mist. Oder doch Geld mit der JTBT Geschichte? Wir schauen mal. In Eiser steckt ne Münze im Eiser steckt. Ja. Boah. Ist ja geil. Tschüss ihr Lieben. Tschüss Ingo. Tschüss Ingo. Ingo.

Über diesen Podcast

Was, wenn dein Umgang mit Geld mehr über dich verrät, als du denkst?
In How I met my money geht’s nicht nur ums Geld - sondern darum, was es mit dir macht.

Journalistin und Interviewerin Lena Kronenbürger & Honorarberater und Finanzcoach Ingo Schröder sprechen offen über die Themen, die meist unter der Oberfläche bleiben: Geldsorgen, Beziehungskonflikte, Scham, Sicherheit und echte Freiheit.

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• Warum gehe ich so mit Geld um, wie ich’s tue?
• Was habe ich über Geld gelernt - und was davon stimmt heute noch?
• Wie finde ich meinen eigenen, gesunden Umgang mit Geld?

Freu dich auf ehrliche Geschichten, fundiertes Wissen, praktische Aha-Momente - und den Raum, tiefer zu graben.

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Produziert und vermarktet von maiwerk Finanzpartner und der OFA Online Finanzakademie.

Disclaimer: Der Inhalt dieses Podcasts dient ausschließlich der allgemeinen Information. Die im Podcast gemachten Aussagen sind nicht als Aufforderung oder Empfehlung zu verstehen, einzelne Finanzprodukte zu erwerben oder zu verkaufen. Alle Informationen aus diesem Podcast können und sollen eine individuelle Beratung durch hierfür qualifizierte Personen nicht ersetzen.

von und mit Lena Kronenbürger & Ingo Schröder

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